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Album:Plagues Of Babylon
Genre:Heavy Metal, Power Metal, Thrash Metal
Label:Century Media
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:03.01.14
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"Ein kleines Bisschen Horror Show"

Wenn eine Band ihren ebenso langjährigen wie wohl gelittenen Sänger durch einen anderen ersetzt, dann ist das für Fans immer eine Zitterpartie. Im Falle des erneuten Ausstiegs von ICED EARTH-Frontmann Mat Barlow konnte allerdings Entwarnung gegeben werden, denn auf seinem Einstandsalbum „Dystopia“ macht der Kanadier Stu Block eine durchweg exzellente Figur und ist auch im Live-Betrieb der einzig würdige Barlow-Ersatz. „Plagues Of Babylon“ ist nun das zweite Album der „Block-Ära“.

Bandkopf Jon Schaffer hatte schon immer ein Faible für episches Songwriting und so findet „Plagues Of Babylon“ mit seinem fast achtminütigen Titeltrack auch gleich einen entsprechend ausladenden Anfang. Anders als auf den vollkommen missglückten „Framing Armageddon“ oder „The Crucible Of Man“ ergeht sich die Truppe hier aber nicht in belanglosem Herumgedümpel, sondern fährt nebem treibendem Edel-Riffing auch gleich noch eine der besten Gesangslinien seit langer Zeit auf. Auch im weiteren Verlauf der Platte soll sich zeigen, wie gut sich Mr. Block inzwischen in die Band eingefügt hat, liefert er hier doch seine beste Leistung bisher ab. So gibt es z.B. mit „If I Could See You“ erstmals eine Ballade im Stile von „Watching Over Me“ mit dem Mann, in der Fans den guten Mann von einer neuen Seite kennen lernen dürfen. Dass ICED EARTH mit dem Sängerwechsel auch in anderen Belangen wieder auf Kurs gekommen sind, zeigte sich ja schon auf dem ebenfalls absolut soliden „Dystopia“. Das liegt wohl vornehmlich daran, dass Mr. Schaffer inzwischen wieder von dem Vorhaben abgekommen ist, verkopfte Konzeptalben über reichlich vor den Schrank gelaufene Science Fiction-Storys zu schreiben. Wie in der guten alten Zeit von "Horror Show" oder „Burnt Offerings“ und eben neuerdings wieder „Dystopia“ drehen sich die Songs der Truppe auch hier um alles, was den Bandkopf so bewegt. Entsprechend ist „Plagues Of Babylon“ voll von kleinen Horror-Geschichten über Zombies und Lovecrafts Lieblingsmonster, Western-Storys und dergleichen. Das tut auch dem Songwriting gut: Jon Schaffer setzt die Marschrichtung des Vorgängers fort, weshalb Songs wie etwa „Democide“ mit unüberhörbar thrashiger Schlagseite daher kommen. Auf der anderen Seite stehen dann hymnische, erhabene Nummern wie „The Culling“ oder „Cthulhu“, die mit den für ICED EARTH seit jeher typischen Refrains punkten können. Dabei ist es beeindruckend, wie es der Band gelingt, mit jedem ihrer Songs die zum Inhalt passende Stimmung zu erzeugen, was „Plagues Of Babylon“ zu einem extrem abwechslungsreichen Album macht. Insgesamt fällt das neue ICED EARTH-Material auch zu härteren Momenten weitaus eingängiger aus als auf Alben wie „Night Of The Stormrider“, was aber nichts schlechtes sein muss. Die Jungs aus Florida erhalten sich auf „Plagues Of Babylon“ in jedem Fall all ihre stilbildenden Elemente, ohne dabei Langeweile aufkommen zu lassen oder nach Selbstkopie zu klingen und mehr kann man sich von einer Band wohl kaum wünschen. Auch solistisch ist auf dieser Platte einiges mehr los und Leadgitarrist Troy Seele scheint hier deutlich mehr zur Geltung zu kommen als in der Vergangenheit. Produktionstechnisch ist auf „Plagues Of Babylon“ hingegen alles beim Alten geblieben und das ist auch gut so, denn so wartet auch dieses Album wieder mit dem patentierten Breitwand-Sound des Vorgängers auf, der insbesondere im Hinblick auf die Gitarren so klingt, als habe die Truppe ihr Equipment direkt im heimischen Wohnzimmer aufgebaut.

Es scheint, als würden ICED EARTH derzeit einen vollkommenen Neuanfang durchlaufen. War „Dystopia“ der Auftakt, welcher bereits erahnen ließ, wie viel Potential in dieser wieder erstarkten Band steckt, so markiert „Plagues Of Babylon“ eine deutliche Weiterentwicklung: Jon Schaffer und seine Mannen haben ihr Spektrum auf ihrer neuen Platte im Vergleich zum Vorgänger hörbar erweitert und so in neuer Besetzung ein Album eingespielt, das auf Augenhöhe mit ihren stilbildenden Platten rangiert. Und das, obwohl ICED EARTH hier doch irgendwie ganz anders klingen.

Trackliste:
01. Plagues Of Babylon
02. Democide
03. The Culling
04. Among The Living Dead
05. Resistance
06. The End?
07. If I Could See You
08. Cthulhu
09. Peacemaker
10. Parasite
11. Spirit Of The Times
12. Highwayman
13. Outro
Spielzeit: 01:02:24

Line-Up:
Stu Block - Vocals
Jon Schaffer - Guitar
Troy Seele - Guitar
Luke Appleton - Bass
Raphael Saini - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
05.01.2014 | 09:44
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