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Cover von Ides Of Gemini -- Constantinople
Band: Ides Of Gemini Homepage  Metalnews nach 'Ides Of Gemini' durchsuchenIdes Of Gemini
Album:Constantinople
Genre:Ambient, Avantgarde, Post Rock
Label:Neurot Recordings
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:25.05.12
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"Wenn es Nacht wird über Konstantinopel..."

IDES OF GEMINI sind ein US-Trio bestehend aus dem Musik- und Filmjournalisten und Gitarristen J. Bennett, der Sängerin der L.A.-Dark Psychedelic-Band BLACK MATH HORSEMAN und Drummer Kelly Johnston.

Zusammen fischt man auf „Constantinople“ tief in Post-Metal-/Ambient-versus-Indie-Gefilden, über denen stets der Geist diverser, klassischer 4AD-Veröffentlichungen [„Austrian Windows“] zu schweben scheint und hat gar bei Neurot Recordings, bekanntlich das Label von NEUROSIS-Frontmann Steve Von Till, eine ebenso adäquate wie namhafte Labelheimat gefunden.
Die Riffs [nicht nur beim Opener „The Vessel & The Stake“] sind ebenso minimalistisch wie monumental, darüber singt Sängerin Sera Timms mit ihrem markant-trockenen Timbre unterkühlt und distanziert und die Drums schlagen einen eher doomigen Takt dazu.
Bei „Starless Midnight“ bleibt man überwiegend akustisch, jedoch nicht weniger dramatisch, das sich anschließende „Slain In Spirit“ bietet im Hintergrund fast schon Black Metal-Riffing, das aber so dezent und zurückgenommen agiert, dass das hier vertonte Breitwandformat nahezu ausschließlich von Sera Timms transportiert werden kann.
„Resurrectionists“ geriert sich fast schon zugänglich, mit verschämten Alternative Rock-meets-New Wave-meets-New Romantic-Referenzen, ehe „One To Oneness“ eher wieder klassisch verzweifelten und tönenden Post-Metal andient, der jedoch von den weiblichen Vocals, die diesmal auch deutlich mehr Emotion und Wut spüren lassen, auf eine etwas andere Schiene gehievt wird.
Auch wieder eher metallisch nachvollziehbar, weil, vergleichsweise ziemlich hart, aber natürlich stets reduktionistisch riffend ist „Reaping Golden“ ausgefallen und das progressiv-verquere, genreimmanent mit Dissonanzen spielende „Martyrium“ bietet nicht zuletzt dank erneuter, zarter schwarzmetallisch gefärbter Einschübe, Post-Whatever-Entertainment vom Feinsten.
Einen stimmungsvolleren bzw. stimmigeren Rausschmeißer als „Old Believer“ hätten IDES OF GEMINI kaum finden können, weswegen sie den Song einfach selbst komponiert haben und hier noch einmal all' ihre Qualitäten gekonnt bündeln.
Produziert hat die Band höchstselbst, der Mix wurde von Chris Rakestraw [u.a. DANZIG, SKELETONWITCH] und das Mastering von James Plotkin [KHANATE] erledigt, was IDES OF GEMINI den passend knochentrockenen, transparent-reduzierten Sound beschert.

Post-Metaller, die genug von der handelsüblichen Laut-/Leise-Dynamik und den traditionellen Gewalt- bzw. Gitarreneruptionen des Genres haben, sondern es vielmehr einmal mit konsequent eleganter, stilsicherer, nachgerade feinsinniger und v.a. ausgesucht minimalistischer Komposition zu versuchen versucht sind, die könnten vielleicht bei IDES OF GEMINI und „Constantinople“ Herz und Verstand, wenn nicht sogar kurzfristig die Kontrolle über ihren Geldbeutel verlieren...

Trackliste:
01. The Vessel & The Stake
02. Starless Midnight
03. Slain In Spirit
04. Resurrectionists
05. One To Oneness
06. Reaping Golden
07. Austrian Windows
08. Martyrium
09. Old Believer
Spielzeit: 00:42:17

Line-Up:
Sera Timms - Vocals
J. Bennett - Guitars, Backing Vocals
Kelly Johnston - Drums
Dirk Konz [dkay]
04.07.2012 | 22:15
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