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Cover von Ignitor -- Road Of Bones
Band: Ignitor Homepage Ignitor bei Facebook Metalnews nach 'Ignitor' durchsuchenIgnitor
Album:Road Of Bones
Genre:Heavy Metal, Melodic Metal, Power Metal
Label:Cruz Del Sur Music
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:26.10.07
CD kaufen:'Ignitor - Road Of Bones' bei amazon.de kaufen
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"Tritt nur selten aus dem Schatten der Vorbilder."

Nach ihrem 2004 erschienenen Demo „Take To The Sky“, das mit euphorischen Kritiken gewürdigt wurde legen IGNITOR mit „Road Of Bones“ ein Debüt vor, das die Metalgemeinde sicherlich auf die fünf Texaner aufmerksam machen wird. Da gerade in Texas sowie in den USA allgemein der traditionelle Metal lange keine Lobby hatte, ist es umso erfreulicher zu sehen, dass der Bundesstaat neben Bands wie HAMMERWHORE auch True Metal Combos wie IGNITOR beherbergt und mehr als nur drittklassige Präsidenten hervorbringt.

Das Album wird durch das Intro „Death On The Road“, das ein wenig verunglückt wirkt und den sehr eingängigen Titeltrack „Road Of Bones“ eröffnet. Neben dem Refrain des ersten Songs ist es vor allem die markante Stimme der Frontfrau Erika, die den Hörer anspricht. Auch die kraftvollen Gitarren im Song „Scarlet Enigma“ tragen zum anfänglich starken Eindruck des Albums bei, ebenso der an HEAVENS GATE oder PRIMAL FEAR erinnernde Anfangsteil von „March To The Guillotine“. „Wings Of The Blackheart“, der melodischste Song des Albums ist ein weiteres Highlight der Scheibe, abermals ist dafür die Stimme der Sängerin Erika verantwortlich, die sich offensichtlich an den Vorbildern Rob Halford oder Gerrit Mutz von SACRED STEEL orientiert. Doch was mit den Songs „Hymn Of Erin“, „Phoenix“ und „Brocken Glass“ folgt bleibt hinter den Erwartungen, die der Hörer aufgrund der ersten Tracks entwickelt hat zurück. Obwohl die folgenden Lieder nicht unbedingt schlecht sind wird doch eine Eigenart von „Road Of Bones“ deutlich; streckenweise schafft es die Band nicht trotz herausragender Stimme den Songs eine wirklich eigene Note zu verleihen. Zu stark scheinen die Einflüsse von Bands wie bspw. JUDAS PRIEST, ICED EARTH, ACCEPT oder den bereits erwähnten HEAVENS GATE. Die Titel „Castle In The Clouds“ und „God Of Vengeance“ wirken kraftlos und auch nach mehrmaligem Hören will der Funke nicht so recht überspringen. Der Schlusspunkt wird durch das deutschsprachige „Reinheitsgebot“ markiert. Zwar passt der Song im Bezug auf den Sound zum Rest des Albums, aber dennoch erwartet man ein solches Lied eher auf der neuen TANKARD-Scheibe oder auf einem DIMPLE MINDS Album. Nichtsdestoweniger ist der Track nur eine Randnotiz und sollte wohl mit einem Augenzwinkern betrachtet werden.

Es bleibt also festzuhalten, dass es IGNITOR auf „Road Of Bones“ nur teilweise gelingt aus dem Schatten ihrer Vorbilder heraus zu treten und sie somit versuchen sollten ihren dennoch vorhandenen Markenzeichen wie bspw. dem Gesang und der unüberhörbaren Spielfreude Ausdruck zu verleihen. Live hat dieses Konzept bereits auf dem Keep It True-Festival 2005 funktioniert und wird sicherlich nochmals zum Erfolg führen, wenn die Band ihren eigenen Stil gefunden hat.

[VÖ im Auftrag von: Jochen Kibel]

Trackliste:
01. Death on the Road
02. Road of Bones
03. Scarlet Enigma
04. March to the Guillotine
05. Wings of the Blackheart
06. Hymn of Erin
07. Phoenix
08. Broken Glass
09. Castle in the Clouds
10. God of Vengeance
11. Reinheitsgebot
Spielzeit: 00:52:41

Line-Up:
Batlord (Stewart Lawrence) - Lead Guitar
Erika Swinnich - Vocals
Brendon Bigelow - Bass
Pat Doyle - Drums
Annah Moore - Guitar
Thomas Kleinertz [shub]
06.11.2007 | 09:43
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