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Cover von Ignitor -- The Spider Queen
Band: Ignitor Homepage Ignitor bei Facebook Metalnews nach 'Ignitor' durchsuchenIgnitor
Album:The Spider Queen
Genre:Heavy Metal, True Metal
Label:Cruz Del Sur Music
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:18.09.09
CD kaufen:'Ignitor - The Spider Queen' bei amazon.de kaufen
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"Wahrer Stahl unterschiedlicher Güte"

Die erste Full Length von IGNITOR, „Road Of Bones“, kenne ich zwar nur in Auszügen, aber, ähnlich wie seinerzeit, kann auch das Nachfolgewerk der Texaner namens „The Spider Queen“, übrigens mittlerweile mit niemand Geringeren als Jason McMaster von den legendären WATCHTOWER am Mikro, erneut nur mit Abstrichen als True Metal-Master-, äh..., Meisterwerk bezeichnet werden.

Klar, schon alleine Band-Outfit [Leder! Nieten!], Songtexte und -titel, Cover [handgemalt! Chicks! Blut! Äxte! Krieger!] und Plattentitel [Spinnenkönigin!] sind pures, naja, halt wahres, [deshalb heisst das Genre ja schließlich auch so!] True bzw. Heavy Metal-Klischee und zwar gänzlich ohne Augenzwinkern. Hier regieren Stahl und Eier, äh..., Ehre, hier ist ein Mann noch ein Mann, ein Held noch ein Held und die Spinnenkönigin eben der/die fiese EndgegnerIn dieses Konzeptalbums, den/die es zu bezwingen gilt.
Das Intro „Magnus Opus“ verheisst zwar irgendwie Großes, die Gitarren sägen klassisch, die Screams von McMaster sitzen meist [erinnern aber auch schon mal schmerzhaft an THE DARKNESS-Sirene Justin Hawkins], die Rhythmussektion treibt nach vorne und hält den Laden zusammen. Aber schon bei „Evil Calling“ kann man sich jegliche Ironie gleich wieder abschminken, denn wer von diesen herrlichen 80er-Gitarrenläufen und -Momenten nicht headbangend in die Knie gezwungen wird, der weiss vermutlich nicht, wo er herkommt.
„I Never Knew“ gniedelt HELLOWEEN-artig eher etwas unentschlossen und durchwachsen herum, aber geschenkt, als [Halb-]Ballade und dramaturgisch notwendige Überleitung zum flotteren „The Games Begin“ geht das wohl schlecht anders. „Angels Descend“ allerdings nervt im Anschluss mit [schon wieder] HELLOWEEN-ähnlichem Happy Metal und THE DARKNESS-Vocals ziemlich, dafür bietet aber der Titeltrack wieder schieres True Metal-Entertainment inclusive großartiger Melodien, Riffs, Refrains und HALFORD-ebenbürtiger Screams. Auch „Rune Of Power“ schwenkt kraftstrotzend den Kriegshammer, während „What Love Denies“ dem vom Kampf ermüdeten Recken eine kurze Verschnaufpause gönnt.
Der zweifellos beste Track, „Construct Of Destruction", fährt im Anschluß dann allerdings derart cool und vehement Thrash- und Powerriffs in allerbester ICED EARTH-vs.-MEGADETH-Manier auf, dass man eine Band mit Barlow am Mikro und dem Duo Schaffer/Mustaine an den Äxten förmlich vor sich sieht. Die nächste Halbballade „My Heart Turns To Dust“ als Mischung aus ganz alten QUEENSRYCHE und MANILLA ROAD lässt nicht lange auf sich warten, bevor die „Dynasty Of Darkness“ das True Metal-Konzept-Opus ausklingen lässt.

Anständig trocken und old schoolig produziert, bleiben sich IGNITOR weiterhin treu, lassen ihrem Namen gemäß aber eben auch noch immer einiges anbrennen, d.h. im vorliegenden Schlachtengetümmel geben sich bedauerlicherweise Songs von ziemlich unterschiedlicher Güte ein Stelldichein und ein einziger richtiger Hit [„Construct Of Destruction“] scheint insgesamt doch eine etwas spärliche Ausbeute. Aber vermutlich war das ja schon immer so, damals auf dem Feld der Ehre, ebenso wie auch im heutigen Stahl-Geschäft: nicht jeder Hieb mit dem Zweihänder kann da ein Treffer sein...

Trackliste:
01. Magnus Opus
02. Evil Calling
03. I Never Knew
04. The Games Begin
05. Angels Descend
06. The Spider Queen
07. Rune Of Power
08. What Love Denies
09. Construct Of Destruction
10. My Heart Turns To Dust
11. Dynasty Of Darkness
Spielzeit: 00:46:30

Line-Up:
Jason McMaster - Vocals
Batlord [Stewart Lawrence] - Guitar
Beverly Barrington - Guitar
Brendon Bigelow - Bass
Pat Doyle - Drums
Dirk Konz [dkay]
07.09.2009 | 21:41
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