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Cover von Ill Niño -- Dead End World
Band: Ill Niño bei Facebook Metalnews nach 'Ill Niño' durchsuchenIll Niño
Album:Dead End World
Genre:Alternative, Modern Metal
Label:AFM Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:29.10.10
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"Besser als zuletzt"

Die Latino-Amis von ILL NINO haben nach ihren Zweitling "Confession" [2003] zum Griff zu den Sternen angesetzt, sind mit dem dritten Album "One Nation Underground" [2005] und dem Verlust ihres Roadrunner-Deals allerdings auf dem harten Boden der Tatsachen gelandet. Das letzte Werk "Enigma" [2008] fiel einigen Fans zu soft aus - ein Umstand, dem ILL NINO mit ihrem Fünftling "Dead End World" entgegenwirken.

Wirkte das Debüt "Revolution/Revolucion" [2001] wie ein Bastard aus SOULFLY und LINKIN PARK, so überwiegte auf den folgenden Veröffentlichungen immer mehr die LINKIN PARK-Schlagseite, was nicht zuletzt auf die tolle Stimme von Sänger Christian Machado zurückzuführen ist. Es wäre einfach ein Jammer, wenn man diesen Mann nur stumpf durch die Gegend brüllen ließe, wo seine Stärke doch eindeutig das Singen ist. Auf "Dead End World" bleibt immer noch genug Platz für cleane Vocals, doch die Härteschraube wurde ziemlich angezogen, so dass das neuerliche Werk in der dieser Hinsicht wirklich ein wenig an den Erstling erinnert. Trotzdem klingt "Dead End World" nicht wirklich wie der Versuch wieder an aus der Mode gekommene Nu Metal-Tugenden anzuknüpfen, sondern tönt durchaus zeitgemäß. Bei "Killing You, Killing Me" dürfen ex-MACHINE HEAD-Klampfer Ahrue Luster und Diego Verduzco allerdings klassische Nu Metal-Riffs auspacken. Das bleibt allerdings die Ausnahme auf "Dead End World". Etwas nervig geraten ist die teilweise sehr penetrante, zu weit vorne im Mix gelandete Percussion. Klar, das ist ein Markenzeichen von ILL NINO und wirkt stellenweise auch richtig gut, aber gerade in den ersten beiden Stücken "God Is Only For The Dead" und "The Art Of War" wäre weniger vielleicht etwas mehr gewesen. Streitbar ist auch die SMASHING PUMPKINS-Coverversion "Bullet With Butterfly Wings", aber man muss ganz klar sagen, dass man einen Song auch noch schlimmer verschandeln kann, aber auch hier pröttelt sich die Percussion wieder unangenehm in den Vordergrund. Immerhin muss man anerkennen, dass ILL NINO dem Song definitiv ihre eigene Note aufgedrückt haben.

"Dead End World" ist insgesamt gesehen ein gutes Album, das ILL NINO auf jeden Fall wieder stärker als in den letzten Jahren präsentiert, aber auch kein Werk, das als Klassiker in die Musikgeschichte eingehen wird. Unterhaltsam, sehr professionell, gut gemacht und auch im Jahre 2010 noch relevant.

Trackliste:
01. God Is Only For The Dead
02. The Art Of War
03. Against The Wall
04. Mi Revolucion
05. Bleed Like You
06. Serve The Grave
07. If You Were Me
08. Ritual
09. Killing You, Killing Me
10. How Could I Believe
11. Bullet With Butterfly Wings
12. Scarred
Spielzeit: 00:45:17

Line-Up:
Christian Machado - Vocals
Ahrue Luster - Guitar
Diego Verduzco - Guitar
Lazaro Pina - Bass
Daniel Couto - Percussion
Dave Chavarri - Drums
Michael Siegl [nnnon]
23.11.2010 | 20:35
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