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"Zurück in der Königsklasse"
Cover von Immolation -- Majesty And Decay
Band: Immolation Homepage Immolation bei Facebook Metalnews nach 'Immolation' durchsuchenImmolation
Album:Majesty And Decay
Genre:Death Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6.5 von 7
CD kaufen:'Immolation - Majesty And Decay' bei amazon.de kaufen
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"Lava-Eruptionen in Serie"

IMMOLATION goes Nuclear Blast. Ein Widerspruch? Schließlich gelten die Death Metal-Veteranen aus New York als eine der wenigen innovativen Bands des Genres. Kann man ihnen das Shoppen im Metal-Discounter verzeihen?

Aber klar. Zumindest, wenn Großtaten wie „Majesty And Decay“ dabei herauskommen. Vigna, Dolan und ihre Mannschaft haben die dunkle Größe der Vorgängeralben nur zum Teil einer in Mainstream-Ohren etwas „besseren“ Produktion geopfert. Das nimmt den Tracks zwar das letzte Quäntchen zwingende Intensität, lässt aber andererseits musikalische Details offenbar werden, die ebenfalls faszinieren.
„Majesty And Decay“ behandelt textlich den schleppenden Suizid der übersatten und oberflächlichen Menschheit. Kein besonders einfallsreiches, aber für ein Death Metal Album ungemein zweckdienliches Konzept. Und die kranken, aber stets faszinierenden Melodien sowie die unnachahmliche Rhythmik in Songs wie „The Purge“, „Divine Code“ oder „The Comfort Of Cowards“, die von dem bedrohlich grollenden Organ Ross Dolans zusammengeschweißt werden, passen dazu wie die Faust aufs Auge und kreieren einen einzigartigen Lavastrom, der in ähnlich intensiver Form nur noch bei MORBID ANGEL zu finden ist.
Allerdings braucht man für „Majesty And Decay“ ein paar Durchläufe, denn „catchy“ geht trotz des moderneren Soundkostüms immer noch anders. Hat man sich aber einmal in diesen Koloss eingearbeitet, lässt er einen nicht mehr los. Dass man in Sachen Songwriting die Größe des Vorgängers knapp verfehlt, fällt da nur wenig ins Gewicht.

Fazit: Definitiv näher an „Unholy Cult“ als an „Shadows In The Light“, ist „Majesty And Decay“ ein Album, das Liebhaber innovativer Death Metal Kunst dauerhaft überwältigen kann. Zugänglicher, aber nichts desto trotz immer noch mehr Death Metal-Feuerwerk als 95 Prozent der Konkurrenz.

Trackliste:
01. Intro
02. The Purge
03. A Token Of Malice
04. Majesty And Decay
05. Divine Code
06. In Human Form
07. A Glorious Epoch
08. Interlude
09. A Thundering Consequence
10. The Rapture Of Ghosts
11. Power And Shame
12. The Comfort Of Cowards
Spielzeit: 00:45:03

Line-Up:
Ross Dolan - Bass, Vocals
Robert Vigna - Guitar
Bill Taylor - Guitar
Steve Shalaty - Drums
Marcus Italiani [Mattaru]
04.03.2010 | 22:41
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