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Cover von Impaled -- The Last Gasp
Band: Impaled Homepage Impaled bei Facebook Metalnews nach 'Impaled' durchsuchenImpaled
Album:The Last Gasp
Genre:Death Metal
Label:Candlelight Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:30.11.07
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"Das Skalpell beginnt zu rosten..."

IMPALED haben es in ihrer Bandgeschichte bisher immer geschafft, die Häfen des guten Geschmacks zielsicher zu umfahren. Wenig überraschend also, dass einige Schlachtplatten der amerikanischen CARCASS-Verehrer in manchen Ländern mitsamt Artwork flugs auf dem Index landeten. „The Last Gasp“, der neue Silberling der Sicko-Deather, könnte diese Tradition mit der Sauerei auf dem Cover munter fortsetzen.

Natürlich wird weiterhin nicht nur grafisch, sondern vor allem musikalisch den CARCASS-Veröffentlichungen gehuldigt, wobei sich IMPALED hauptsächlich an den späteren Werken der Briten orientieren und sich nicht auf die stumpfe Kopie der räudigen Erstlinge à la THE COUNTY MEDICAL EXAMINERS limitieren. Weiterhin stehen die Referenzen EXHUMED und ABORTED schnell Gewehr bei Fuß, wobei IMPALED zugestanden werden muss, dass sie durchaus versuchen, eine eigene Note mit in die Mucke einzubringen. Da wären beispielsweise sowohl die oft erstaunlich melodischen Soli als auch die inzwischen sehr Punk-lastigen Riffs wie im Opener „G.O.R.E.“. Wiederum aufgelockert durch zahlreiche Samples – dieses Mal aus der Verfilmung von Orwells „1984“ – prügeln sich die Hobby-Pathologen durch ihre elf Stücke und werden dabei von der ziemlich dumpfen, allerdings ausreichend transparenten Produktion unterstützt, durch die ebenso der Punk-Aspekt betont wird. Davon abgesehen hat sich bei den Deathern wenig verändert: Mehrstimmiger Grunzgesang, abwechslungsreiche Songs mit griffigen Melodien fernab jeglicher Non-Stop-Prügelorgien, auch mal Ufta-Ufta-Parts, die zum Mitwippen einladen, dann wiederum Thrash-Anleihen [„Right To Die“] und einige Lieder, die wirklich Ohrwurmcharakter haben [„All Gut, No Glory“, „Up The Dose“, „The Last Gasp“].

„The Last Gasp“ geht dennoch streckenweise buchstäblich etwas die Luft aus, sodass manche Nummern gerne deftiger den Schädel spalten könnten. Das Hauptproblem besteht jedoch darin, dass bei aller chirurgischen Präzision an den Instrumenten nichts Neues geboten wird oder werden kann, da die CARCASS-Verweise ja völlig beabsichtigt sind und die Mucke somit automatisch auf wenig Neuerung ausgerichtet ist. Und dass die Sache eben zwangsläufig durchschaubarer und festgefahrener wird, wenn man ein paar – wenn auch gute, und „The Last Gasp“ ist da keine Ausnahme – Alben in dem Stil aufgenommen hat, dürfte selbstredend sein.

Trackliste:
01. G.O.R.E.
02. Sickness Is Health
03. The Visible Man
04. You Are The Dead
05. All Gut, No Glory
06. Up The Dose
07. Torture Of Duty
08. Masters Of Ordure
09. Right To Die
10. Dawn Of The Dread
11. The Last Gasp
Spielzeit: 00:38:46

Line-Up:
Sean McGrath – Guitar, Vocals
Jason Kocol – Guitars, Vocals
Ross Sewage – Bass, Vocals
Raul Varela – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
23.11.2007 | 10:27
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