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Impaled Nazarene
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"Garstiger Nazarener schreit nach mehr Pfahl!" | ||||||||||||||||||
| Jeder, der sich mit Extrem Metal im Allgemeinen und Black Metal im Speziellen befasst hat, wird früher oder später schon einmal über den recht provokanten Bandnamen IMPALED NAZARENE gestolpert sein. Unweigerlich damit verbunden sind die Skandale und Gerüchte, die sich seit Jahren um die Finnen ranken. Auch wenn es neben Auftrittsverboten mittlerweile wieder etwas ruhiger um das Quintett geworden ist, sind sie es nicht müde, weiterhin qualitativ hochwertige Alben rauszukloppen... ...im Gegenteil! Nur anderthalb Jahre nach dem grandiosen „Pro Patria Finlandia“ warten die gepfählten Nazarener nämlich mit ihrem zehnten und bis dato längsten Album auf. „Manifest“ klingt genauso, wie es aussieht – garstig und militant. Nach wie vor vereint man klassische Metal-Anleihen mit thrashigen Parts, punkig rockiger Attitüde und natürlich dem tief verwurzelten schwarz metallischen Unterton. Nicht zu vergessen die dezenten Ausraster vokal-artistischer Natur [„Original Pig Rig“ oder „Pathogen“], die die ansonsten angenehm schreddernden, aber dennoch stets nachvollziehbaren, groovigen Songs gesund auflockern. Alles in allem haben IMPNAZ ein weiteres mal eine echt coole Bier-Sauf-Extrem-Metal-Scheibe abgeliefert, die noch etwas mehr in den Rotz abdriftet als noch deren Vorgänger. Sicherlich hätte man sich den einen oder anderen Song sparen können, oder als Bonus Track verbraten können, aber besser etwas mehr Auswahl als die hart verdienten Euronen mit acht oder neun Songs aufzuwiegen. Eine feine Sache, die bitte mit viel Bier live getauft werden sollte! Hoffen wir mal, dass das hierzulande bald wieder möglich sein wird! In diesem Sinne – mehr Pfahl für meinen Nazarener, bitte...! | ||||||||||||||||||
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