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Cover von Impious -- Death Domination
Band: Impious bei Facebook Metalnews nach 'Impious' durchsuchenImpious
Album:Death Domination
Genre:Death Metal, Death/Thrash Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:20.11.09
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"Tödlich gut"

Faulheit kann man den seit inzwischen 15 Jahren agierenden Death-Thrashern IMPIOUS wohl kaum attestieren, denn mit „Death Domination“ wird nun das inzwischen sechste Album der schwedischen Truppe von der Kette gelassen.

Und prinzipiell fällt eines sofort auf: IMPIOUS haben keinen Bock auf Gefangene, und daher werden im Vergleich zum gemäßigteren und deutlich Groove-lastigeren Vorgänger „Holy Murder Masquerade“ einige Scheite mehr ins kräftig lodernde Feuer gelegt. Das Resultat besteht in zehn aggressiven Death-Thrash-Nummern, bei denen mächtig aufs Gaspedal gedrückt und auch mal geblastet wird und bei denen vielmehr das Todesblei als der Thrash Metal im Vordergrund steht. Von der Mischung her erinnert das an die ad acta gelegten THE CROWN sowie an ONE MAN ARMY AND THE UNDEAD QUARTET und auch ein wenig an MALEVOLENT CREATION – auch wenn diese noch brutaler zu Werke gehen. In einen schön rohen und kräftigen Sound verpackt, gibt es bei „Death Domination“ jedoch fast schon zu viel Geschwindigkeit, denn nur selten wird das Tempo wirklich komplett herausgenommen, um die schnellen Parts dann noch wuchtiger wirken zu lassen – wie zum Beispiel bei den ziemlich coolen Groove-Parts in „As Death Lives In Me“ oder auch in „…And The Empire Shall Fall“. Besonders in diesen Songs entwickeln IMPIOUS erst ihre komplette Durchschlagskraft, während es bei manchen Songs in Sachen Tempo ein bisschen zu gut gemeint wird und sich das Strickmuster daher mit wachsender Spielzeit hörbar zu ähneln beginnt. In Sachen Abwechslung wurde im Gegenzug Johan Lindstrand von ONE MAN ARMY AND THE UNDEAD QUARTETT und ehemals THE CROWN, sowieso ein alter Kumpel der Band, für den Gastgesang ins Boot geholt, während das Schädel-Artwork zwar insgesamt gut umgesetzt wurde, rein thematisch und optisch allerdings wenig Neues bzw. wirklich aus der Masse Herausragendes bieten kann.

Insgesamt liefern die Skandinavier mit „Death Domination“ trotz der erwähnten eher kleineren Kritikpunkte ein richtig schickes, ambitioniertes und spieltechnisch bestechendes Album ab, das in nur etwas mehr als 36 Minuten alles zu Kleinholz zerschrotet. Wer die Vorgänger mag bzw. auf die oben erwähnten Bands steht, sprich etwas mit derbem und aggressivem Death-Thrash mit guten Melodien anfangen kann, wird von „Death Domination“ nicht enttäuscht sein. Und wenn IMPIOUS sich in Zukunft mal auf ein einziges Logo-Design festlegen könnten, dann ist es um den Wiedererkennungswert und den damit durchaus zusammenhängenden ‚richtigen’ Durchbruch vielleicht deutlich besser bestellt. Anspieltipps: „Abomination Glorified“, „The Rostov Ripper“, „As Death Lives In Me“, „Dead Awakening“.

Trackliste:
01. Abomination Glorified
02. The Demand
03. I Am The King
04. ...And The Empire Shall Fall
05. Dead Awakening
06. Hate Killing Project
07. Rostov Ripper
08. Legions
09. As Death Lives In Me
10. Irreligious State Of War
Spielzeit: 00:36:12

Line-Up:
Valle Adžić – Guitar
Martin Åkesson – Vocals
Robin Sörqvist – Guitar
Mikael Norén – Drums
Erik Peterson – Bass
Alexander Eitner [soulsatzero]
22.11.2009 | 17:05
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