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Cover von In Flames -- A Sense Of Purpose
Band: In Flames Homepage In Flames bei Facebook Metalnews nach 'In Flames' durchsuchenIn Flames
Album:A Sense Of Purpose
Genre:Modern Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:04.04.08
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"Das wohl durchschnittlichste Album ihrer bisherigen Karriere!"

Mit den Alben „Lunar Strain“ und vor allem „Jester Race“ begründeten IN FLAMES ein ganzes Subgenre mit. Mit den Nachfolgern entwickelten und verfeinerten sie immer mehr ihren Stil, um im Jahre 2000 mit „Clayman“, sowohl nach Meinung der Presse als auch seitens der Fans, ihren Höhepunkt zu erreichen. Zwei Jahre später spaltete „Reroute To Remain“ die Lager, denn wo die einen [zu denen sich der Verfasser dieser Zeilen zählt] hochwertige Songs in modernem Gewand zu hören glaubten, wurde von vielen „Ausverkauf!“ gerufen. Seitdem, haben sich IN FLAMES immer mehr einem größeren Publikum zugewandt [sei es stilistisch, als auch auf der Erfolgsskala]. Nach dem doch etwas durchwachsenen, letzten Album „Come Clarity“, steht nun bald „A Sense Of Purpose“ in den Regalen dieser Welt und auch über das neueste Machwerk wird wohl kaum ungeteilte Euphorie herrschen.

Es geht los mit dem schon als Vorgeschmack bekannten „The Mirror’s Truth“ und man fragt sich immer wieder, was die Jungs sich dabei gedacht haben, diesem Lied so eine Gewichtigkeit beizumessen. Legt sich zwar nach wiederholtem Anhören ein wenig das Gefühl, dass es sich bei dem Track lediglich um einzelne Songteile handelt, die mit Mühe und Not zu einem Ganzen verarbeitet worden sind, wirkt der Refrain einfach zu bemüht hymnisch, zu bewusst auf Eingängigkeit getrimmt. Überhaupt bleibt man dem [bewährten?] Strickmuster von „Come Clarity“ treu und so wurde so ziemlich jedes der zwölf Lieder mit einem ausladenden, poppigen Refrain versehen. Beim ersten Hördurchgang kann man dadurch die einzelnen Tracks kaum auseinanderhalten. Ist die ursprüngliche Enttäuschung aber nach einigen Wiederholungen weitgehend überwunden, zeigt sich dann doch der ein oder andere Lichtblick. Auch wenn man sich anhand der Lyrics von „Disconnected“ fast schon Sorgen um Anders Gemütslage [„… I feel like shit / but at least I feel something"] macht, klingt die Nummer schon nicht mehr ganz so arg durchschnittlich. Erstes Highlight ist jedoch erst „Alias“, denn seltsamerweise geht die Formel meistens dann auf, wenn IN FLAMES weiter denn je entfernt von ihren Wurzeln sind. Im Mid-Tempo gehalten und in seinem Herzen eigentlich ein Pop-Song, wirken die einzelnen Liedteile um ein vielfaches homogener. „I’m The Highway“ hebt dann das Tempo wieder ordentlich an und würde durchaus Laune machen, wäre da nicht schon wieder ein Chorus nach Strickmuster F. Als echte Ohrwürmer gehen dafür die darauffolgenden „Delight And Angers“ und „Move Trough Me“ [„….This is a call to aaaaarms“] durch.

Allzu viele Experimente hat sich wohl diesmal niemand erwartet, trotzdem fällt „The Chosen Pessimist“ deutlich aus der Reihe. Größtenteils ruhig gehalten, kommt das Lied mal nebenbei auf über acht Minuten Spielzeit, was zwar noch kein Monster-Epos macht, trotzdem aber mehr als doppelt so lang wie jedes vorherige Lied der Schweden ist. So variabel sich Herr Fridén dieser Tage auch gibt, stößt bei diesem Lied sein Organ besonders in den höheren Lagen deutlich an seine Grenzen. Schade eigentlich. Dafür steht „Sober And Irrelevant” in bester “Egonomic/In Search For I”-Tradition und es wird endlich wieder im Up-Tempo geholzt. Ab dann geht’s aber wieder ziemlich bergab und selbst nach dem x-ten Durchlauf fragt man sich, wie man an den bösen Einstieg von „Condemned“ nur so einen [pardon] lächerlichen Refrain anhängen konnte. Letzteres fragt man sich auch beim Rausschmeißer „March To The Shore“, denn allerspätestens da glaubt man so einiges irgendwie schon einmal von den Jungs gehört zu haben.

Nuclear Blast posaunt, dass IN FLAMES mit diesem Album einen weiteren Schritt getan haben, um eine der größten Bands in der Welt des Metal zu werden. Ganz ehrlich, das glaube ich sogar auch, denn „Sense Of Purpose“ wird den unaufhaltsamen Vormarsch der Schweden kaum stoppen. Rückblickend wird dieses Album jedoch kaum als Highlight in ihre Discographie eingehen. Für so manchen Newcomer eine Meisterleistung, ist es nämlich für Strömblad & Co. das wohl durchschnittlichste Album ihrer bisherigen Karriere. Von mir aus nageln mich die Fans der alten Garde an die nächste Wand, aber IN FLAMES sollten besser, wenn ihnen der Sinn danach steht, das nächste Mal ein gutes Pop-Album abliefern, anstatt bei so ziemlich jedem Lied zwischen „harter Strophe“ und „hymnischen Refrain“ hin- und herzuspringen. Gute Ansätze gäbe es nämlich auf „A Sense Of Purpose“ zur Genüge, Konsequenz im Songwriting [egal in welche Richtung] hingegen wenig.

Trackliste:
01. The Mirror's Truth
02. Disconnected
03. Sleepless Again
04. Alias
05. I'm The Highway
06. Delight And Angers
07. Move Through Me
08. Chosen Pessimist
09. Sober And Irrelevant
10. Condemned
11. Drenched In Fear
12. March To The Shore
Spielzeit: 00:48:01

Line-Up:
Anders Fridén - Vocals
Jesper Strömblad - Gitarre
Björn Gelotte - Gitarre
Peter Iwers - Bass
Daniel Svensson - Schlagzeug
Amadeus Mader [Ammosarier]
28.03.2008 | 20:10
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