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Cover von In Flames -- Soundtrack To Your Escape
Band: In Flames Homepage  Metalnews nach 'In Flames' durchsuchenIn Flames
Album:Soundtrack To Your Escape
Genre:Melodic Death Metal
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:29.03.04
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Spätestens seit “Reroute To Remain” haben die schwedischen Vorzeige-Melodiker ihren einstigen Stellenwert in der Melo-Death-Szene verloren – mit „Soundtrack To Your Escape“ setzen sie die eingeschlagene Kerbe fort.

Um sich über die Genre Zugehörigkeit des Fünfers zu streiten, kann man wohl mitnichten länger von melodischem Death Metal schwedischer Schule sprechen, sondern sie getrost in die Schublade „Modern Metal“ stecken. Selbst, wenn „Soundtrack To Your Escape“ wieder etwas härter zu Werke geht als sein Vorgänger, so zeichnet sich doch ganz deutlich die fortgeschrittene Entwicklung ab. Astreine Produktion, catchy as hell, perfektes Songwriting – das Schaffen von Könnern eben. Der vielgeliebte Arschtritt bleibt aber leider in den meisten Fällen aus.

Jeder Band ist ihre Weiterentwicklung gegönnt und dieses Album ist definitiv als Weiterentwicklung einzuordnen. Anno 2004 bringen Anders, Strömblad und Co. ein starkes Album an den Platten-Lieferanten, welches von jedem metallisch interessierten angecheckt werden sollte. Der Geist der Band lässt sich allerdings auch nach einigen Durchläufen nicht finden. Für mich persönlich ist die Platte ein Zwiespalt – wäre sie nicht von der Gruppe, die sie aufgenommen hat, so wäre sie um einiges hochkarätiger, von den Entflammten selbst kann man zwar nach dem letzen Auswurf nichts anderes mehr erwarten, dennoch hatte man auf ein Album gehofft, dass entweder die Qualität von „Reroute To Remain“ erreicht oder einen „Wurzel-Fund“, der wieder mehr Death Metal ins Geschehen bringt - mit allem, was die Band einst ausgemacht hat.

Spätestens nach „Clayman“ bleibt der „Dreckschliff“ aus, den diese Band u.a. im Metal so begehrt gemacht hat. Um nicht falsch verstanden zu werden – der Soundtrack ist ein klasse Album, was manchem Neuankömmling in der Szene sicher als Meilenstein vorkommen wird; für den gewöhnlichen Metaller allerdings bleibt es bei einem „coole Pladde, Alder!“. Man arbeitet viel mit eingängigsten Melodien, cleanen Gesangsbögen à la PASSENGER, sowie elektronischen Untermalungen und balladesken Ausschweifungen. Das vielgeliebte Brett in die Fresse kann man aber leider trotz zurückerlangter Härte nicht liefern, wenngleich es sich in Songs wie „In Search For I“ abzuzeichnen versucht.


Für melodischen Death Metal einfach zu sauber, für moderne Musik aber die richtige Ausrichtung. Dies ist kein „früher-war-alles-besser“-Geheule aber auch keine „lasst-Jesper-mal-machen“-Lobpreisung. Noch mehr als bei vielen anderen Alben, sollte man hier einfach den eigenen Geschmack entscheiden lassen und nicht auf die Meinung anderer hören. Checkt den Scheiss und fertig!

Trackliste:
01. F(r)iend
02. The Quiet Place
03. Dead Alone
04. Touch Of Red
05. Like You Better Dead
06. My Sweet Shadow
07. Evil In A Closet
08. In Search For I
09. Borders And Shading
10. Superherot Of The Computer Rage
11. Dial 595-Escape
12. Bottled


Markus Jakob [shilrak]
22.03.2004 | 02:27
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