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Cover von Inarcadia -- Amongst Mere Mortals
Band: Inarcadia Homepage Inarcadia bei Facebook Metalnews nach 'Inarcadia' durchsuchenInarcadia
Album:Amongst Mere Mortals
Genre:Hardcore, Metalcore, Progressive
Label:Rising Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:28.01.11
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"Die Maxime lautet: mehr Power!"

Und wieder einmal schickt sich eine junge Band an, die Musikwelt mit brachialer Gewalt aus den Angeln zu heben. INARCADIA nennt sich die 2007 gegründete Hard- / Metalcore-Combo aus der Alpenrepublik Österreich, deren Debüt „Amongst Mere Mortals“ via Rising Records auf die Welt losgelassen wird.

Es ist ja schon etwas merkwürdig bis besorgniserregend, dass mit INARCADIA mal wieder eine Gruppierung aus dem deutschsprachigen Raum in eben jenem keinen Deal ergattern kann, dann aber auf der Insel fündig wird. Natürlich sind sie mit ihrem zuweilen recht brutalem, am Hardcore geschulten, aber mit einer schönen progressiven Legierung versehenen Sound bestens bei den Krachspezialisten von Rising Records aufgehoben, trotzdem wäre es für die Band sicherlich auch wünschenswert, wenn man „Amongst Mere Mortals“ in hiesigen Gefilden erstehen könnte, ohne auf den teuren Import zurückgreifen zu müssen. Und überhaupt ist es nur schwer zu verstehen, warum eine Band, die das Potential hat, mit Bands wie AS I LAY DYING, CALIBAN oder HEAVEN SHALL BURN in einer Liga zu spielen [wenngleich bei ihr die Hardcore-Wurzeln noch deutlicher zu Tage treten], nicht bei einem heimischen Label untergekommen ist. Aber sei es drum, der geneigte Hörer wird mit der Scheibe sicherlich eine Menge Spaß haben, sei es aufgrund der professionellen Art und Weise, mit der die jungen Männer bereits zu Werke gehen, der modernen und experimentierfreudigen Auslegung des Genres oder dem wahrlich ordentlichen Songwriting. Es gibt allerdings auch einen klaren Kritikpunkt, den sich INARCADIA gefallen lassen müssen und der liegt in der geringen Variabilität der Stimme von Sänger Andreas Stütz. Während seine Mitmusiker mal mehr [„City Of Mine“] und mal weniger [„I The Emperor“] das Gaspedal durchtreten, bzw. gelegentlich auch vollkommen davon ablassen [„Clockwork“, „Artifact“], sind die Gesangsspuren auf Dauer doch recht monoton ausgefallen.

Getreu dem fortwährenden Verlangen des Heimwerkerkönigs Tim Taylor nach „mehr Power“ kennen auch INARCADIA keine Gnade und scheinen nicht genug davon bekommen zu können, immer noch ein Brikett nachzulegen, ohne dabei jemals den Song als solchen zu vernachlässigen. Ein wirklich starkes Debütalbum der jungen österreichischen Formation.

Trackliste:
01. I The Emperor
02. City Of Mine
03. Wolves Disguised As Men
04. Clockwork
05. Against My Windmills
06. Hollow Lines
07. Artifact
08. Enigma
09. Cold Hearts Cold World
10. Amongst Mere Mortals
Spielzeit: 00:33:22

Line-Up:
Andreas Stütz - Vocals
Daiske Shibamori - Guitars
Dieter Steininger - Guitars
Hannes Klammer - Bass
Klemens Reinthaler - Drums
Timo Beisel [kaamos]
31.01.2011 | 23:25
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