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Cover von Indica -- A Way Away
Band: Indica Homepage Indica bei Facebook Metalnews nach 'Indica' durchsuchenIndica
Album:A Way Away
Genre:Folk, Pop
Label:Nuclear Blast
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:25.06.10
CD kaufen:'Indica - A Way Away' bei amazon.de kaufen
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"Ja, Kitsch!"

Es gibt da so fünf finnische Damen, die schon das eine oder andere Album mit ihrer Band INDICA veröffentlicht haben und vor kurzem als Vorgruppe von NIGHTWISH auf ihrer Europatour einige Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben und die – jetzt kommt es – weder Melodic Death Thrash noch Symphonic Epic Opera Metal, sondern eigentlich recht eindeutig klassifizierbaren Folk Pop spielen. Da müssen wir uns das aktuelle Album „A Way Away“ genauer ansehen.

Die jungen Damen verbinden in ihrer Musik leicht rockigen Folk – Sängerin Jonsu spielt auch die Geige – mit lockerem Pop, der in wenigen schlechteren Momenten an Kinderlieder erinnert und im besten Fall sehr angenehm im Ohr bleibt. Stichwort angenehm – trotz der Abwechslung zwischen dem Knaller „Islands Of Light“, dem flotten „Scissor, Paper, Rock“ und dem langsamen Titeltrack ist das ein Urteil, das sich über die Musik INDICAs jederzeit fällen lässt. Stets nachvollziehbar, jedoch trotzdem schwer romantisch gehen die Finninnen zu Werke. Parallel zu den diversen Ohrwürmern, die einem „A Way Away“ beschert, tauchen vor dem inneren Auge efeuumrankte finnische Birkenwälder und versteckte Seen auf. Wer sich nun noch keine Vorstellungen von diesem Album machen kann, der google doch einmal Alfons Mucha; ich überlege fast von Jugendstilpop zu sprechen. Ach, sollte es jemand noch nicht erraten haben: Produziert hat das ganze Tuomas Holopainen.

Ja, Kitsch, ja, schwer romantisch, aber „A Way Away“ ist dann doch nicht schlimmer als das was NIGHTWISH abliefern – und etwas Kitsch hat noch niemand geschadet, zumal er sich tatsächlich in Grenzen hält. INDICA liefern mit ihrem ersten englischen Album ein bis auf ein oder zwei Kindermelodien gelungenes Album ab, das jeder, der sich NIGHTWISH etwas metal-freier vorstellen kann oder der wissen möchte, wie Jugendstilpop klingt, einmal anhören sollte. Nur Mut!

Trackliste:
01. Islands Of Light
02. Precious Dark
03. Children Of Frost
04. Lilja’s Lament
05. In Passing
06. Scissor, Paper, Rock
07. A Way Away
08. As If
09. Straight & Arrow
10. Eerie Eden
Spielzeit: 00:46:20

Line-Up:
Jonsu - Gesang, Violine, Gitarre
Heini - Bass, Gesang
Sirkku - Keyboards, Gesang
Jenny - Gitarre, Gesang
Laura - Schlagzeug
Nicolas Freund [Nicki]
18.07.2010 | 21:07
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