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Album:Nervous System Checking [MCD]
Genre:Death Metal, Experimental, Modern Metal
Label:Red Skies Society
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:15.03.08
Share:

"Zwangsjacke wärmstens empfohlen!"

Es ist nicht selten der Fall, dass die Schubladen, in die so manche Veröffentlichung gesteckt wird, ziemlich an den Haaren herbeigezogen sind oder von Hilflosigkeit zeugen. Im Fall der Italiener INFERNAL POETRY und ihrer MCD „Nervous System Checking“ trifft die Bezeichnung ‚Schizo Death Metal’ den Nagel jedoch auf den Kopf.

Das Material an sich ist nicht wirklich neu, da die Scheiblette bereits vor über einem Jahr veröffentlicht, aber anscheinend erneut aufgelegt wurde, um auf die anstehende Full Length „Nervous System Failure“ aufmerksam zu machen. Geboten wird verschachtelter und auf den ersten Blick scheinbar chaotischer [Progressive Death] Metal mit abgefahrenen Läufen, der zwar noch die Ursprünge von INFERNAL POETRY im Death Metal erahnen lässt, aber schon längst die Grenzen dieses Genres hinter sich gelassen hat. Hervorzuheben ist vor allem Paolos Gesang [kein Abflussfrei-Gegrunze!], der ebenfalls bei RESURRECTURIS mitwirkt und sich unglaublich variabel durch seine Texte arbeitet, sodass die Musik an Vielschichtigkeit gewinnt. Vor modernen Einflüssen wird nicht zurückgeschreckt, sodass manche Anteile auf „Nervous System Checking“ ein wenig an SLIPKNOT erinnern und reichlich abgedreht klingen. Die vier Songs sind allesamt sehr abwechslungsreich, haben Groove ohne Ende, geben gelegentlich ganz schön Gas und bewegen sich auf einem hohen technischen Niveau – wie „Forbidden Apples“ und „Pathological Acts At 37 Degrees“ gut belegen können. Als Bonus gibt es noch zwei Video Clips, die aufzeigen, wie sich INFERNAL POETRY im Laufe der Jahre ihre eigene kleine Nische gebastelt haben, und einen knapp zehnminütigen Mitschnitt vom Gods Of Metal Festival 2006, der qualitativ nicht so der Brüller ist, aber in Ordnung geht.

„Nervous System Checking“ ist vielschichtig und vertrackt, sodass das Teil erst nach einigen Durchläufen richtig zündet, aber dafür umso interessanter ist, da die Band völlig beabsichtigt und mit einem Augenzwinkern auf das Schubladendenken pfeift und einfach ihr Ding durchzieht. Am besten mal auf MySpace antesten, um sich ein Bild von den Schizo-Deathern zu machen, und abwarten, wie die Musik dann auf dem vollständigen Album funktioniert. Potential haben INFERNAL POETRY jedenfalls jede Menge!

Trackliste:
01. Forbidden Apples
02. They Dance In Circles
03. The Next Is Mine
04. Pathological Acts At 37 Degrees

Bonus:
- Live-Aufnahmen vom Gods Of Metal Festival 2006
- “Crawl” [Video Clip]
- “Hell Spawn” [Video Clip]
Spielzeit: 00:13:27

Line-Up:
Paolo Ojetti – Vocals
Daniele Galassi – Guitars
Christian Morbidoni – Guitar
Alessandro Infusini – Bass
Alessandro Vagnoni – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
09.03.2008 | 17:06
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