.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Infinite Horizon
CD Review: Infinite Horizon - Soul Reducer

Infinite Horizon
Soul Reducer


Power Metal, Progressive
5.5 von 7 Punkten
"Progressive Gesellschaftskritik"
Mehr aus den Genres
CD Review: Pegazus - Live! Thunder Down Under

Pegazus
Live! Thunder Down Under


Power Metal, US-Metal
Keine Wertung
"Australischer Donner"
CD Review: Nocte Obducta - Umbriel (Das Schweigen zwischen den Sternen)

Nocte Obducta
Umbriel (Das Schweigen zwischen den Sternen)


Atmospheric Rock, Avantgarde, Progressive
7 von 7 Punkten
"Per Anhalter zu Uranos"
CD Review: Atrox - Binocular

Atrox
Binocular


Progressive, Psychedelic, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Großartiger Psycho-Metal!"
CD Review: Symphony X - Underworld

Symphony X
Underworld


Power Metal, Prog-Metal
5.5 von 7 Punkten
"Gewohnt stark ohne Überraschungen"
CD Review: Rage - The Devil Strikes Again

Rage
The Devil Strikes Again


Heavy Metal, Power Metal
6 von 7 Punkten
"Runderneuerung gelungen"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Infinite Horizon -- Dominion
Band: Infinite Horizon Homepage Infinite Horizon bei Facebook Metalnews nach 'Infinite Horizon' durchsuchenInfinite Horizon
Album:Dominion
Genre:Power Metal, Prog-Metal
Label:Black Bards Entertainment
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:09.10.09
CD kaufen:'Infinite Horizon - Dominion' bei amazon.de kaufen
Share:

"Warum so wütend?"

INFINITE HORIZON liefern seit acht Jahren immer wieder Alben am Stück ab. Noch ist der ganz große Durchbruch noch nicht gekommen und so fragen sich die meisten Leser wohl, was INFINITE HORIZON eigentlich für Musik machen. Auf ihrem aktuellen Album „Dominion“ ist das eine Mischung aus Power-Metal mit ganz starken Prog-Strukturen und einem sehr aggressiven Riffing/Gesang. Mal sehen, ob und womit diese Mischung am Ende punkten kann.

Der Opener „I'm Alive“ zeigt gleich großes Potential, jedoch so richtig überzeugen kann er nicht. Hier trifft ein typisch Power-Metal-lastiger Sound auf überspitzte Aggression, die überhaupt nicht mit manchen Melodien harmonieren will. Auch die Breaks scheinen ab und an etwas unbeholfen. Ein etwas holpriger Opener, der mit dem ungewohnten Sound schon viele Hörer der angesprochenen Genres vertreiben dürfte. Der zweite Titel „God Of Lies“ weiß da schon mehr zu überzeugen. Hier scheint das ganze stimmiger und fließender. Vielleicht mag es auch daran liegen, dass man sich erst einmal auf den Sound einlassen muss, den INFINITE HORIZON auf ihrem Album kreiert haben. Bei „28“ Days“ muss ich jedoch ganz stark den Finger heben! Hier wurde eindeutig bei CHILDREN OF BODOM in der Keyboard-Schublade geklaut. Nach dem kleinen COB-Intermezzo geht der Song dann eigenständig weiter und weiß wie der Vorgänger in die richtige Kerbe zu hauen. Leider reihen sich auf diesem Album Höhepunkte an Ausfälle und das manchmal sogar innerhalb von einem Lied. „Liar“ z.B. überzeugt mit einem dramatischen und dynamischen Einstieg und lässt einen hoffen, hier einen Hit gefunden zu haben. Leider geht der Song dann mittelmäßig weiter und endet sehr stark, wären da nicht die letzten zehn Sekunden, in welchen man meint, wie wild und unpassend rumthrashen zu müssen. Da macht „Code Of Decadence“ mit seinem reinen Riffing und seinem schönen Refrain wieder einiges gut.

Fazit: Zwei Probleme stellen sich bei „Dominion“ von INFINITE HORIZON ein. Erst einmal muss man sich in den Sound reinhören, um ihn wirklich gut bis sehr gut zu finden. Nicht jeder hat da unbedingt Lust und Zeit zu und wenn man dies nicht tut, dürfte der Sound den meisten nicht zusagen. Mag man den Sound aber, dann ergibt sich das Problem, dass sich hier gute Ideen und geile Riffs an Ausfälle oder langweilige Parts reihen. Das ganze zieht sich bis zum Ende durch und hinterlässt ein großes blaues Auge im reinen Gesicht. Im Endeffekt hat man eine 50 Minuten lange Achterbahnfahrt, in der ist es immer nur hoch und runter geht und hoch und runter usw. Wer damit was anfangen kann, dem soll „Dominion“ gerne ans Herz gelegt sein, ansonsten gilt: mit Vorsicht genießen.

Trackliste:
01. I'm Alive
02. God Of Lies
03. 28 Days
04. Liar
05. Code Of Decadence
06. N.G.S.
07. Pay High Fly Low
08. Lines In The Sand
09. Living On The Edge
10. Oblivion
Spielzeit: 00:52:38

Line-Up:
Marc Lemmler - Gesang
Jens Hahn - Gitarre
Thomas Bäcker - Gitarre
Armin Schmidt - Bass
Christian Schmidt - Schlagzeug
Bastian Fuchs - Keyboard
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
17.11.2009 | 16:22
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin