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Album:Three Colours Black
Genre:Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:00.00.04
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Es ist Sonntag mittags, man steht auf und schaltet die Glotze ein. Da man nur die „ersten Drei“ besitzt, lässt man sich vom Fernsehgarten, dem antiquarischen Presseclub oder dem legendären „Sonntagskonzert“ berieseln und merkt schnell, daß das die Katerstimmung dadurch weiter angeheizt wird. Was jetzt noch fehlt ist der erste Song – sprich Intro – der schweizer Truemetalcombo INISHMORE „Tiebe Paiom“ (ein klassischer Choral von Dymntro Hortnianski geschrieben – umgesetzt vom Männerensemble CON BRIO) auf ihrem neuesten Schaffenswerk „Three Colours Black“, das mich anfangst eigentlich nur wegen des äusserst schlechten Coverartworks aufmerksam werden liess. Am ganzen Booklet haben anscheinend 3 Leute rumgewurschtelt und so sieht es auch aus.

Naja, was solls. Nachdem ich das Intro überstanden habe, kommt mit „Memories II“ eine typische Truemetalrakete im Stil von RAGE, die mich auf die Reise durch die „drei schwarzen Farben“ des öfteren begleiten werden, und natürlich GAMMA RAY, seufz. Der Refrain wird wieder einheitlich im Chor geträllert. Spielerisch gibt es nichts auszusetzen und selbst die Soli sind variabel, eingängig und dennoch anspruchsvoll. Was sehr positiv auffällt, ist die harmonische Überleitung mit Keybord zur Bridge. Aber dann wieder der schreckliche und total abgefuckte Refrain! Argh!
„Iron Eagle“ könnte ebenfalls locker von RAGE oder, wenn wir schon beim Titel wären, von PRIMAL FEAR stammen. Das beste kommt wieder bei der Bridge, die düster angehaucht ist und frischere, theatralischere Elemente mit einbringt. Textlich soll man sich mehr auf das wahre Leben konzentrieren, aber wo bitte ist in einer Zeile wie “...Its the night of the iron eagle...“ etwas aus dem wahren Leben gegriffen?! Noch dazu, wenn man sie in dem genre-typischen Fantasygeträller anstimmt?! Fragen über Fragen...
So langsam komme ich wohl an den Tiefpunkt des Albums an, denn was mir bei „Hold Me (When I Die)“ songwriterisch geboten wird, grenzt an Kultfigur Peter Bursch und seiner Gitarrenfibel für Anfänger. Sowas haben INISHMORE doch nicht nötig!!! Was soll also der Krampf bitteschön!?!
Die Oberschnulzballade „Sorrow And Pain“ reiht sich in die davor genannten Bands nahtlos ein und beweist ein weiteres Mal die angebliche und nie wirklich dargebrachte Eigenständkeit der Schweizer. Unterstützt wird hierbei Sänger Ramin Dänzer (Ex-BLACK RAIN), der wie eine Mischung aus Peavey und dem jetzt angeblich eher unmetallisch gewordenen Ex-ICED EARTH-Shouter Matthew Barlow, der für mich zu den grössten Heavy Metal Sängern aller Zeiten weiterhin gehört, von einer Frauenstimme (zumindestens klingt es wie eine Frau!) die im Booklet als Mirian Pürro von Infinite Dreams angegeben wird. Manchmal etwas kehlig und den Höhen nicht ganz so überzeugend, hinterlässt Ramin bei mir aber einen ganz ordentlichen Eindruck.
Nun geht es wieder mit dem Männerensemble auf die Reise nach Beresina und möchte, nein ich MUSS weiterclicken, da mir sonst mein Kindheitstrauma wieder hoch kommt. CRYSTAL BALL HABEN ES JA ZUVOR SCHON BEWIESEN, DAß MAN SOLCH TRADITIONELLE KLäNGE NICHT IM METAL GE-/MISSBRAUCHEN SOLLTE, ABER NEIN, INISHMORE VERFOLGEN ES WEITER. LEIDER.
WEITERGECLICKT BIS ZUM EINDEUTIG BESTEN TEIL DES GESAMTEN ALBUMS – OUT OF THE THEATRE. SCHAURIG EINGELEITET WIRD ES MIT EINEM MICH AN DIE GöTTLICHEN BEYOND TWILIGHT ERINNERNDEN PART, DER LEIDER GOTTES DURCH DIESES SCHRECKLICHE DOUBLEBASSGETüMPEL ALA´ GAMMA RAY VERSAUT WIRD. DAZU WIRD BEIM REFRAIN AUCH GERN DIE EIERZANGE AUSGEPACKT UND SIE KRäFTIG UND TAKTIERT ZUGEDRüCKT. AUA! NEIN, DANKE!

WENN INISHMORE SICH MEHR AUF SONGS WIE DEM WIRKLICH SEHR GUTEN „ACT V: THE TURNING POINT“, DAS EIN AUSGEREIFTES DUETT MIT MIRIAN BILDET UND SOLCH SCHRECKLICHE SOLI, WIE HIER WIEDER VORZUFINDEN, EINFACH WEGLäSST UND SICH AUF DIE GUTEN UND AUSGEREIFTEN KLäNGE KONZENTRIERT, DANN WERDEN SIE SICHER AUCH DEN SPRUNG üBER WEITERE HüRDEN NEHMEN. ABER VIELLEICHT MöCHTE MAN AUCH GAR NICHT EIGENSTäNDIGER WERDEN UND DEN FANS WEITERE „SONNTAGSKONZERTE IN DER KARAOKEBAR“ bieten?! Weniger kann auch manchmal mehr sein.
Vielleicht bin ich aber auch nur der falsche Ansprechspartner für solche Bands...


P.S.: Wer die Scheibe bestellen möchte, kann sie sich für 13€ (inkl. Porto) unter INISHMORE, Fabian Niggemeier, Im Kehl 6, CH-5400 Baden ordern. Weitere Infos gibt es auf der angegeben Homepage.

Trackliste:
01. Tiebe Paiom
02. Memories II
03. Iron Eagle
04. Hold Me (When I Die)
05. Sorrow And Pain
06. Beresinalied
07. The Retreat
08. Journey Through The Night
09. Act IV: Three Colours Black
10. Act V: The Turning Point
11. Act VI: Next Mile
12. Act VII: The Storm
13. 187


Danny Jakesch [Trabi]
25.07.2004 | 14:07
Kommentare
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