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Cover von Injustice -- Melancholeric
Band: Injustice bei Facebook Metalnews nach 'Injustice' durchsuchenInjustice
Album:Melancholeric
Genre:Melodic Death Metal, Metalcore, Modern Metal
Label:Firefield Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:30.05.08
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"Bunt wie der Inhalt einer Wundertüte"

Die Hanseaten INJUSTICE haben einen Altersdurchschnitt von gerademal 20, trotzdem gibt es die Truppe schon seit ganzen sieben Jahren. Genauso lange hat es anscheinend gebraucht, Lieder zu schreiben, bei einem Label unterzukommen und den ganzen Kram aufzunehmen. Doch weder der komische Titel, noch das karge Cover machen anfangs Lust dem Quintett eine Chance zu geben. Vor allem aber auch, weil ich mir unter der Labeletikette „Nu Core“ nicht so recht was vorstellen konnte. Warum man den Jungs aber doch eine Chance geben sollte, wird in folgenden Zeilen erörtert werden:

Die bereits erwähnte Stilbezeichnung scheint eher ein Hilfsbegriff zu sein, denn so richtig kann man den Sound von INJUSTICE nicht kategorisieren. Um ehrlich zu sein, liegt das aber nicht nur daran, dass sie viele Stile vermischen, sondern sich auch die Songs untereinander ziemlich unterscheiden. Hat man beim eigentlichen Opener „Thantophobia“ anfangs noch das Gefühl bei einer klassischen Melodic Death Metal-Truppe mit Metalcore-Einschlag gelandet zu sein, kommt der cleane Refrain, der fast schon Emo-Züge aufweist, ein klein wenig unerwartet. Klappt alles in allem aber ganz gut! Bei der dritten Nummer macht sich dann plötzlich ein gewaltiger Cavalera-Vibe bemerkbar, so nett wie im darauf folgenden Chorus singt der gute Max aber nie… Den Vogel diesbezüglich schießt aber Lied Nummer Sieben ab: Bei „Out Of Inside“ werden bei der Strophe Erinnerungen an MACHINE HEAD geweckt, die Bridge klingt dann wie BIOHAZARD und im Refrain könnten KILLSWITCH ENGAGE ihre Finger im Spiel gehabt haben. Verwirrt? Ich auch!

Auch wenn es so wirken mag, ich will INJUSTICE keinesfalls des Massenplagiats beschuldigen! Nur fällt es eben schwer, den Stil der Truppe zu beschreiben, was möglicherweise daran liegen könnte, dass dieser noch nicht zu 100% existiert und nicht alle Songs auf ihrer ersten Platte ein homogenes Ganzes ergeben. Kompetent dargeboten ist das Liedgut auf „Melancholic“ aber allemal und angesichts des Alters der Musiker, kann man bei dem einen oder anderen Schönheitsfehler durchaus ein Auge zudrücken. Wer also erwähnte Bands zu schätzen weiß, und es im Chorus auch gerne etwas melodischer mag, sollte die fünf Burschen definitiv mal auschecken.

Trackliste:
01. As Flames Burn Memories...
02. Thantophobia
03. When Leafs Of Red Roses Turn To Grey
04. The Servant
05. Saints Of The Last Day
06. Hatred Slander Adore
07. Out Of Inside
08. Downfall
09. Welcome To The Pit
10. Fear At Least
11. Fallin
12. All Coming Down
13. Call For Cure
Spielzeit: 00:50:55

Line-Up:
Johannes Barth - Vocals
Max Zimmermann - Guitar
Tom Wassilewsky - Guitar
Nicolas Trost - Drums
Falk Steiner - Bass
Amadeus Mader [Ammosarier]
23.08.2008 | 19:31
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