.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Between The Buried And Me - The Parallax II: Future Sequence

Between The Buried And Me
The Parallax II: Future Sequence


Alternative, Mathcore, Melodic Death Metal, Progressive
6.5 von 7 Punkten
"Klangwelten jenseits unserer Galaxie"
CD Review: Obscura - Cosmogenesis

Obscura
Cosmogenesis


Death Metal, Progressive
6 von 7 Punkten
"Schwereloses Gefrickel"
CD Review: 65daysofstatic - Wild Light

65daysofstatic
Wild Light


Avantgarde/Electronica, Post Rock, Progressive
5 von 7 Punkten
"Atmosphärischer Soundtrack fürs Kopfkino"
CD Review: All Shall Perish - This Is Where It Ends

All Shall Perish
This Is Where It Ends


Deathcore
6 von 7 Punkten
"In der Kürze lag die Würze - in der Länge liegt der Hammer"
CD Review: Opeth - Watershed

Opeth
Watershed


Death Metal, Progressive, Psychedelic
6.5 von 7 Punkten
"Musikalische Bewusstseinserweiterung ohne Drogen!"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Inkarna -- Helios
Band: Inkarna Homepage  Metalnews nach 'Inkarna' durchsuchenInkarna
Album:Helios
Genre:Deathcore, Djent, Progressive
Label:Eigenproduktion
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:17.01.15
Share:

"Newcomer aus deutschen Landen"

Wer sich intensiv mit dem deutschen Untergrund im Djent/Prog/Deathcore-Bereich beschäftigt hat ist vielleicht im Jahre 2013 auf INKARNA gestoßen, die mit "Scrape The Surface" damals ihre erste EP schufen. Im Januar 2015 war es nun soweit und mit "Helios" kam die zweite EP der Kölner auf den Markt. 24 Minuten sind die 6 Songs insgesamt lang, für eine EP ein völlig ausreichender Umfang.

Nach kurzem Intro folgt mit 'Awakening' zügig der erste Song, der auch direkt aggressiv nach vorne prescht. Die immer wieder Geschwindigkeit rausnehmenden Breakdowns sind nicht zu häufig eingestreut, aber manchmal wünsche ich mir bei dieser Art Musik dann doch, den Song einfach ein wenig mehr im "natürlichen" Fluss zu lassen. 'Reflection' hat stellenweise dann fast schon Death-Metal artige Passagen intus, ist mit seinen polyrhythmischen Riffs aber trotzdem klar in einer anderen Ecke verwurzelt. Der Song hat einige interessante Parts zu bieten, die für meine Ohren aber irgendwie nicht so recht zusammenwirken wollen, so dass am Ende leider nur Stückwerk bleibt. Zwar gut gemachtes Stückwerk, aber trotzdem nur Stückwerk. 'Confession' ist dann wieder etwas eingängiger und grooviger und gönnt den Ohren etwas wohlverdiente Abwechslung. Stellenweise fühle ich mich an etwas langsamere LAMB OF GOD mit erkältetem Sänger erinnert ohne das negativ zu meinen, sofern das irgendeinen Sinn ergibt. Der Übergang zu 'Obligation' ist dann wirklich sehr gut gelungen, und auch der Rest des Tracks ist durchaus gelungen. Melodische Soli treffen auf fast schon noisige Streicherparts, bevor gegen Ende wieder der Vorschlaghammer ausgepackt wird. Gefällt. 'Beyond' fasst gefühlt dann das ganze Album der Band nochmal zusammen, Vorschlaghammer, melodische Parts, abwechslungsreicher Gesang und wie in 'Reflections' viel Stückwerk, nur dass es hier zusammenpasst und ein Mosaik ergibt. Hier zeigen die Jungs warum in Zukunft mit Ihnen zu rechnen sein wird.

Was auf "Helios" auf jeden Fall positiv auffällt ist die völlige Abwesenheit cleanen Gesangs, neigen in diesem Umfeld viele Bands doch dazu, sich mit ihrem cleanen Gesang selbst den ganzen Druck der Songs wegzunehmen und lieblich-beliebig zu klingen. Hier passiert das zum Glück nicht, was der Atmosphäre der Scheibe enorm zuträglich ist.

Alles in Allem bleibt eine EP die einiges zu bieten hat, aber auch nicht über die komplette Spielzeit begeistern kann. Ein Track wie 'Reflection' ist angesichts des Potenzials und des songwriterischen Könnens das an anderen Stellen gezeigt wird einfach etwas enttäuschend. Insgesamt bleibt aber eine durchaus gelungene EP und die 5 Euro für den Erwerb auf Bandcamp kann man problemlos investieren, um eine junge Band mit Potenzial zu unterstützen.


Trackliste:
01. Introduction
02. Awakening
03. Reflection
04. Confession
05. Obligation
06. Beyond
Spielzeit: 00:24:00

Florian Reuter [Nezyrael]
14.05.2015 | 21:04
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin