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Cover von Inquisition -- Obscure Verses for the Multiverse
Band: Inquisition Homepage  Metalnews nach 'Inquisition' durchsuchenInquisition
Album:Obscure Verses for the Multiverse
Genre:Black Metal
Label:Season Of Mist
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:25.10.13
CD kaufen:'Inquisition - Obscure Verses for the Multiverse' bei amazon.de kaufen
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"Gleichbleibend gut!"

Im Jahre 2013 feiern die amerikanischen [ja, Dagon hat lange in Kolumbien gelebt, ist aber trotzdem Amerikaner] ihren Album-Einstand beim französischen Label Season of Mist und haben somit mit „Obscure Verses for the Multiverse“ auch den Sprung in die Mainstream-Presse geschafft. Dann wollen wir doch einmal schauen, was die Herren Dagon und Incubus auf ihrem neuen Album so leisten und ob dieser Einstand gelungen ist.

Eigentlich kann ich das Review kurz halten und schlicht und einfach sagen – INQUISITION klingen halt wie INQUISITION. Dass man eine gewisse musikalische Nähe zu den Norwegern von IMMORTAL hat, ist längst bekannt und auch die starke Fokussierung auf die Gitarrenarbeit von Dagon [es gibt ja keinen Bass] ist kein Geheimnis mehr. So spielen INQUISITION eine melodiöse Form des Schwarzmetalls, ohne dabei jedoch großartig Keyboards oder andere Sachen einzusetzen. Vielmehr entspringen fast alle Melodien der Gitarre von Dagon, während Incubus mit Blastparts um sich wirft und den Riffs von Dagon unterstützend zur Seite steht. Dabei bleiben INQUISITION oft im Mid-Tempo-Bereich und drosseln in anderen Songs entweder das Tempo [z.B. „Inversion of Ethereal White Stars“] oder geben richtig Gas [z.B. „Force of the Floating Tomb“]. Gerade die Tempowechsel dienen dabei in manchen Songs auch als Stilmittel. Insofern ist der Vergleich mit IMMORTAL etwas hinkend, denn in ihrer frühen schwarzmetallischen Phase haben Abbath und Co. eher mit infernaler Raserei als mit Tempowechsel brilliert [z.B. auf „Pure Holocaust“ oder „Battles in the North“]. Was man natürlich mitbringen muss, wenn man sich mit INQUISITION beschäftigt, ist eine gewisse Liebe zu monotonen Endlosschleifen. Denn letztendlich sind es auch genau diese, die „Obscure Verses for the Multiverse“ die Atmosphäre verleihen beziehungsweise mit denen INQUISITION diese zumindest aufbauen wollen. Wo andere Bands auf schiere Brutalität oder Abwechslung setzen, wollen euch INQUISITION in die Scheibe hineinsaugen und hypnotisieren. Dadurch, dass diese Monotonie auch noch mit gut komponierten und niemals kitschigen Melodien untermalt werden, wird „Obscure Verses For The Multiverse“ leichter hörbar als so manch andere Black Metal Band. Erwähnenswert sind noch die kleinen Gesangsexperimente von Dagon, der manchmal in eine verzerrte Erzählstimme verfällt oder Diabolisches vor sich hingurgelt. Das ist allerdings mehr ein netter Gag, als großartig relevant für das Songwriting.

Gute 45 Minuten wird man also von INQUISITION hier unterhalten, die ihre typische Stärke ausspielen und keine großen Experimente wagen. „Obscure Verses for the Multiverse“ ist sicher nicht das stärkste Black Metal Album dieses Jahres, aber es ist handwerklich sehr gut gemacht, versprüht Atmosphäre und gibt den Fans von INQUISITION genau das, was sie haben wollen. Wer also mit INQUISITION bis jetzt nichts anfangen konnte, den wird auch dieses Album nicht vom Gegenteil überzeugen. Fans aber haben das Album eh schon lange zu Hause stehen!

P.S.: Hinter dem etwas lustig anmutenden Cover-Artwork und den Songtiteln, die schon fast an BAL-SAGOTH erinnern, steckt ein okkultes Konzept, das man auf der Facebook-Seite der beiden Musiker nachlesen kann.

Trackliste:
01. Force of the Floating Tomb
02. Darkness Flows Towards Unseen Horizons
03. Obscure Verses for the Multiverse
04. Spiritual Plasma Evocation
05. Master of the Cosmological Black Cauldron
06. Joined by Dark Matter, Repelled by Dark Energy
07. Arrival of Eons After
08. Inversion of Ethereal White Stars
09. Infinite Interstellar Genocide
Spielzeit: 00:45:53

Line-Up:
Dagon - Gitarre, Gesang
Incubus - Drums
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
06.11.2013 | 14:44
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