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Cover von Insania -- Agony - Gift Of Life
Band: Insania Homepage  Metalnews nach 'Insania' durchsuchenInsania
Album:Agony - Gift Of Life
Genre:Melodic Metal, Power Metal
Label:Black Lodge
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:15.06.07
CD kaufen:'Insania - Agony - Gift Of Life' bei amazon.de kaufen
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"Die Messlatte des Power Metal wird höher gelegt"

INSANIA wurde 1992 von Mikko Korsbäck und Henrik Juhano in Stockholm gegründet. Ihr großes Ziel war es, Musik wie von Helloween, Gamma Ray oder Blind Guardian zu spielen. 1996 wurde ein erstes Demo eingespielt, dass der Band einen Plattenvertrag mit dem Label No Fashion einbrachte, wo 1999 ihr Debütalbum „World Of Ice“ erschien. 2000 folgte das Zweitwerk „Sunrise In Riverland“ und 2003 „Fantasy – A New Dimension“. Um einer Verwechselung mit gleichnamigen Bands aus Deutschland und Tschechien vorzubeugen, ergänzte man schließlich den Bandnamen um den Zusatz STOCKHOLM.
Nach etlichen Personalwechseln unterschrieben INSANIA STOCKHOLM nun auch beim Label Black Lodge einen neuen Plattenvertrag. Dort erscheint 2007 das Album „Agony – Gift Of Life“, welches zur Rezension vorliegt.


Eins muss ich gleich vorwegnehmen: Wollte ich auf alle Feinheiten jedes einzelnen Songs eingehen, würde diese Rezension seitenlang werden. Doch da wahrscheinlich nur Wenige die Geduld haben, ein solch ausführliches Geschreibsel zu studieren, werde ich versuchen, mich kurz zu fassen und diesen Abschnitt aufs Wesentlichste zu reduzieren.
„Agony – Gift Of Life“ ist ein Melodic Power Metal-Oberhammer. Die 5 Schweden fröhnen dem Happy Metal ihrer selbsternannten Vorbildern in einer Weise, die man nur als perfekt bezeichnen kann. Ein Hit jagt den nächsten, ein Lead-Solo ist besser, als das vorhergehende. Gitarren und Keyboard liefern sich fantastische Zweikämpfe um die Melodieführung und sämtliche Songs werden mit eingängigen Refrains und Ohrwurmverdächtigen Chorälen gespickt. Desöfteren wird die Deep-Purple-Retro-Orgel ausgepackt, deren leicht psychedelic angehauchter Touch einen sehr interessanten Kontrast zu den melodischen Lead-Gitarren- und Keyboardtönen darstellt. Außerdem unterstreichen diese Einsätze eine gewisse Eigenständigkeit und den Wiedererkennungswert. Die Rhythmustruppe macht ordentlich Dampf, sodass der restlichen Band nie zu wohl wird. Lediglich bei den beiden Balladen „One Day“ und „Time Passes By“ wird der Hörer mal mit ruhigeren Tönen konfrontiert. Sehr gelungen sind auch die klassischen Virtuositäten, die immer wieder in die Songs integriert werden. Sänger Ola Halén liefert ebenfalls einen prima Job ab. Er klingt ein bisschen wie Andi Deris....äh, nein, wie Michael Kiske.....hm, oder doch eher wie Kai Hansen... Nun, ehrlich gesagt hat er die Stimmbreite aller Helloween-Shouter drauf, was ihn auch in gewisser Weise auszeichnet und verhindert, dass er wie eine Kopie eines Einzelnen klingt.


INSANIA STOCKHOLM treten hier keineswegs als schwache Nachahmer auf den Plan. Im Gegenteil: Mit „Agony – Gift Of Life“ nehmen sie mal locker die Spitzenposition des Genres ein. Sie scheitern nur deswegen an der absoluten Höchstpunktzahl, weil ich gerade die beiden Balladen fast eine Spur zu schnulzig finde. Trotzdem müssen sich Helloween & Co.ganz schön was einfallen lassen, um die vorgelegte Leistung zu toppen.
Doch ich fasse mich auch im Fazit kurz: Unbedingte Kaufempfehlung für ein Metal-Highlight des Jahres 2007!!

Trackliste:
01. Agony
02. Facing My Destiny
03. Hope
04. To Live Another Day
05. Gift Of Life
06. One Day
07. Fight For Life
08. Valley Of Sunlight
09. Times Of Glory
10. Dreams
11. Time Passes By
12. Alive
Spielzeit: 01:06:14

Line-Up:
Ola Halén - Vocals
Peter Östros - Guitars
Tomas Stolt - Bass
Dimitri Keiski - Keyboards
Mikko Korsbäck - Drums
Steffen Münch [wizard]
12.10.2007 | 13:57
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