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Cover von Insidious Disease -- Shadowcast
Band: Insidious Disease bei Facebook Metalnews nach 'Insidious Disease' durchsuchenInsidious Disease
Album:Shadowcast
Genre:Death Metal
Label:Century Media
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:09.07.10
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"Heimtückische Legenden"

Der Name INSIDIOUS DISEASE dürfte nicht gänzlich unbekannt sein, da die Band bereits letztes Jahr – damals noch ohne Plattenvertrag – auf dem Wacken Open Air spielte und auch schon mehrere Songs auf der MySpace-Seite anzutesten waren. Nun liegt mit „Shadowcast“ das Debüt der Truppe um Ausnahmeshouter Marc Grewe [Ex-MORGOTH] vor, das von Century Media in die Regale gestellt wird.

Darauf wird Death Metal geboten, der erfreulicherweise weder altbacken klingt noch übertrieben auf modern getrimmt wurde, sondern einfach brutal, recht abwechslungsreich und auch nicht völlig melodiefrei klingt. Das Todesblei-Rad wird mit „Shadowcast“ zwar auch nicht neu erfunden, und gerade bei den Riffs [aus der Feder von DIMMU BORGIR-Silenoz sowie Jardar, ehemals OLD MAN'S CHILD] wäre etwas mehr Innovation nicht verkehrt gewesen, aber eines muss man sagen: Die Songs sind ausgesprochen gut strukturiert, bleiben schnell im Ohr hängen und warten mit jedem Hören immer wieder mit neuen Details auf. Außerdem leistet Tony Laureano [u.a. Ex-NILE] hinterm Schlagzeug ganze Arbeit und weiß mit guten Ideen zu punkten, während Marc Grewe mit seiner unverwechselbaren Stimme – sicherlich einer der besten Death-Metal-Shouter überhaupt – ganz klar im Mittelpunkt steht. Eine gute Wahl, keinen ‚Abflussrohrgurgler’ für INSIDIOUS DISEASE verpflichtet zu haben, denn Grewes heiseres und gut verständliches Geschrei ist ganz klar das Sahnehäubchen, auch wenn der Zahn der Zeit natürlich nicht ganz spurlos an seiner Stimme vorübergegangen ist. Dennoch ist die Leistung sehr beachtlich und vermag über einige wenige vorhersehbarere Parts in der Musik prima hinwegzutrösten. Vor allem das starke „Boundless“, das langsam kriechende „Abortion Stew“ und das im Mittelteil ein wenig an MORGOTH erinnernde „Value In Flesh“ wissen dafür gänzlich zu überzeugen, während die Produktion „Shadowcast“ in ein gutes Licht rückt, Shane Embury [NAPALM DEATH, LOCK UP, VENOMOUS CONCEPT] prägnantes Bassspiel aber gerne noch etwas lauter im Mix hätte sein können. Aber das ist alles Jammern auf hohem Niveau, denn ansonsten ist „Shadowcast“ eine runde Sache geworden, die in der Limited Edition noch mit den Bonus-Tracks „Insomniac“ sowie der DEATH-Coverversion „Leprosy“ daherkommt, bei der sich Grewes Gesang sicher ausgezeichnet macht [beide Songs liegen mir leider nicht vor].

Hinzu kommt eine heftige und sicherheitshalber gleich mal im Vorfeld selbst zensierte Aufmachung, und fertig ist das gelungene und brutale Debüt von INSIDIOUS DISEASE. Der Überflieger des [bisherigen] Jahres ist „Shadowcast“ insgesamt zwar nicht geworden, denn dafür fehlt es der Band noch an durchgehend sehr hochwertigem Material, aber unterm Strich und vor allem durch den Beitrag von Marc Grewe macht die Scheibe jede Menge Spaß. Mal gucken, was da in Zukunft noch kommen wird; ein richtig guter Grundstein ist mit „Shadowcast“ auf alle Fälle schon gelegt…

Trackliste:
01. Nuclear Salvation
02. Boundless
03. The Essence Of Neglect
04. Abortion Stew
05. The Desire
06. Rituals Of Bloodshed
07. Facemask
08. Value In Flesh
09. Abandonment
Spielzeit: 00:36:18

Line-Up:
Marc Grewe – Vocals
Silenoz – Guitars
Jardar – Guitars
Shane Embury – Bass
Tony Laureano – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
02.07.2010 | 12:50
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