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Album:Shadow Of The Dying Sun
Genre:Melodic Death Metal
Label:Century Media
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:25.04.14
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"Große Melodien und große Emotionen"

Wenn uns INSOMNIUM in ihrer langen Bandhistorie eines bewiesen haben, dann dass sie zweifelsohne zur Oberliga des melodischen Death Metal zählen und wie wenige andere in der Lage sind, Emotionen wie Melancholie, Trauer und Verzweiflung, doch ebenso Hoffnung, Zuversicht und Trost in wunderschöne Melodien und kleiden und dem Hörer zu vermitteln. Dass dies auch auf “Shadows Of The Dying Sun” unschwer gelingt, ist deshalb, trotz Ausstieg des langjährigen Gitarristen Ville Vänni kurz nach Release des letzten Werks “One For Sorrow”, natürlich keine Überraschung.

Den Beweis, dass die Herren aus dem Norden sich in ihrem Handwerk vor niemandem verstecken müssen, erbringen sie auch sogleich zu Beginn des Albums: “While We Sleep” nach dem einstimmenden “The Primevil Dark” klingt mit seinen zarten, einnehmenden Melodien und dem wunderschönen, kontrapunktisch eingesetzten cleanen Gesang beeindruckend emotional, hoffnungspendend, sodass man sich schlicht vertrauensvoll fallen lassen und genießen möchte. Ähnlich ergeht es dem Hörer mit dem verträumten “Lose To Night”, dem wohl ruhigsten Titel des Albums oder zum Ende des Albums hin bei “The Promethean Song”. Demgegenüber zeigen Songs wie “Revelation” oder “Collapsing Worlds”, dass INSOMNIUM natürlich auch nicht an Druck und Energie verloren haben und ebenso straight und aggressiv zu Werke gehen können, ohne an Emotionen einzubüßen.

Doch Die Finnen bewegen sich nicht nur in altbekannten Fahrwassern, sondern machen auch deutlich, dass sie ihr sich nicht schlicht auf ihrem bewährten Rezept ausruhen, sondern auch im kleinen Rahmen für Neuerungen zu haben sind. So zeigen sich INSOMNIUM auf “Shadows Of The Dying Sun” zuweilen deutlich härter und schneller als zuvor. “Black Heart Rebellion” und “The River” punkten mit rasenden Drums und eher attackierender als nur umschmeichelnder, einnehmender Attitüde, verstoßen oder verschrecken den Hörer dabei jedoch nie aus dem erschaffenen Klangkosmos.

Leider fehlt mir persönlich bei manchen Songs einfach der überspringende Funke, doch das ist nur ein subjektives Empfinden. Wer INSOMNIUMs frühere Werke mochte, wird zweifelsfrei auch “Shadows Of The Dying Sun” schätzen und sollte sich rasch auf den Weg zum nächsten Plattenladen machen, denn die Finnen überzeugen erneut mit großen Melodien und großen Emotionen.

Trackliste:
1. The Primeval Dark (03:17)
2.While We Sleep (06:21)
3.Revelation (05:16)
4.Black Heart Rebellion (07:03)
5.Lose To Night (04:59)
6.Collapsing Words (04:38)
7.The River (07:58)
8.Ephemeral (Album Version) (04:02)
9.The Promethean Song (06:41)
10. Shadows Of The Dying Sun (06:33)
Spielzeit: 00:56:43

Line-Up:
Markus Hirvonen - Drums
Ville Friman - Guitars, Vocals (clean)
Niilo Sevänen - Vocals, Bass
Markus Vanhala - Guitars
Katharina Beck [Katha]
05.05.2014 | 13:46
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