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Cover von Inter Arma -- The Cavern [EP]
Band: Inter Arma Homepage  Metalnews nach 'Inter Arma' durchsuchenInter Arma
Album:The Cavern [EP]
Genre:Doom Metal, Progressive, Sludge
Label:Relapse Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:10.10.14
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"Fehlender Wow-Effekt"

INTER ARMA ist eine US-Kapelle, die zwar schon seit 2006 existiert, aber erst durch ihren Deal mit Relapse Records im letzten Jahr größere Aufmerksamkeit erhielt. Auf dem letzten Album des Fünfers, "Sky Burial", konnte man dadurch brillieren, in dem man Elemente aus dem Sludge, Doom und Post Metal nahm und in eigener Form interpretierte. Zwar fehlte noch der gewisse Kick, aber die Kritiker schätzten den frischen Wind dieser Newcomer. Diese Herangehensweise behält man nur ein Jahr später weiterhin bei.

Auch wenn schon auf besagtem Vorgänger die Hälfte der Tracks die Zehnminuten-Marke überschritten, geht man auf der neuen EP einen gewagten Schritt weiter. Ein einziger Longtrack, der geschlagene 45 Minuten geht, ist nicht unbedingt etwas, das sich viele Bands trauen. Meist ist es allein wegen dem bedienten Genre kompliziert, aber INTER ARMA sind mit ihrem vielseitigen Sound das Risiko eingegangen und dabei sogar erfolgreich.
Bei einer solchen Spielzeit kann man vermuten, auf viel Leerlauf und Filler zu stoßen, doch ist man dieser Gefahr zuvorgekommen, in dem man nicht nur deutlich dynamischer und lebendiger als auf "Sky Burial" spielt, sondern auch zahlreiche Gastmusiker heranzieht. Die Bekannteste dürfte Dorthia Cottrell sein, die man als Frontfrau von WINDHAND kennt und eine starke Vocal-Performance auf dem letzten Drittel von "The Cavern" liefert.
Wie in einer tatsächlichen Höhle, fühlt es sich an, als würde man in immer tiefere und vertracktere Gefilde eindringen, die INTER ARMA gekonnt instrumentieren. Zu Beginn noch eher gemächlich und verspielt, wird es im Verlauf mit progressivem Geschick immer schleppender und doomiger. Nicht zuletzt trägt dazu auch das sporadische Violinspiel bei, welches schon für Doom Metal-Gruppen wie SUBROSA Wunder wirkte.
Auch wenn sich der Song als kurzweiliger Spaß herausstellt, so gibt es leider kein gebürtiges Finale, weshalb die aufgebaute Spannung irgendwann einfach abebbt und nur noch energisch ausgespielt wird. Genauer gesagt wird der letzte Part lediglich mit dramatischem Gitarren-Geschredder bestritten, was als Auflösung nicht jeden überzeugen dürfte.
Ein weiterer nennenswerter Punkt sind die ständigen Riffs, die einem als BARONESS-Hörer mit Sicherheit auffallen und auch an eben jene erinnern. Unterm Strich bringen INTER ARMA jedoch deutlich mehr Subgenres an einen Tisch. Die Stärke von "The Cavern" liegt da mehr in der Vielfalt als dem eigentlichen Songwriting, welches durch die Länge gezwungenermaßen im Niveau schwankt.

Eine solide EP, die Potenzial aufweist, aber noch nicht der ganz große Wurf ist. Zu viel Aufbau für einen verhältnismäßig ereignislosen Schluss, und dann noch der vernachlässigbare Gesang, machen das Hörerlebnis zu einer inkosistenten Angelegenheit.

Trackliste:
01. The Cavern
Spielzeit: 00:45:46

Line-Up:
T.J. Childers - Drums, Guitars, Acoustic Guitars, Lap Steel, Synthesizers, Piano, Noise, Wizard Stick
Trey Dalton - Guitars
Joe Kerkes - Bass
Mike Paparo - Vocals
Steven Russell - Guitars
Daud Bosharat [Hati]
06.10.2014 | 21:31
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