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Cover von Internal Suffering -- Awakening Of The Rebel
Band: Internal Suffering Homepage  Metalnews nach 'Internal Suffering' durchsuchenInternal Suffering
Album:Awakening Of The Rebel
Genre:Death Metal
Label:Unique Leader
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:22.08.06
CD kaufen:'Internal Suffering - Awakening Of The Rebel' bei amazon.de kaufen
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"Ruckzuck Fresse dick"

Ja, danke, das war’s. Mehr geht nicht! Niemals! Es sei denn in zwei Jahren von genau dieser Band. Wie soll ich’s bloß sagen? Okay, ich halte hier gerade das brutalste Album aller Zeiten in den Händen. Ja klar, jetzt kramt Ihr alle eure DEVOURMENT, PURULENT, BRODEQUIN, DISAVOWED, BRUTUS und wat nich noch-Scheiben aus den speckigen CD-Kisten. Pech gehabt! Die Teile sind hart, ja – aber das hier einfach nur folgendermaßen zu umschreiben: Stell Dir vor, Du stehst vor einem zwölfläufigen Exekutionskommando. Der Feuerbefehl kommt und Du wirst eine gute halbe Stunde am Stück zersiebt, ununterbrochen, ohne Pause. Nein, Du stirbst nicht, Du bestehst am Ende nur noch aus Blei, tanzt aber immer noch vor der Mauer an die sie Dich gestellt haben, auf und ab. Das ist „Awakening Of The Rebel“.

Ich hab immer gedacht, „Chaotic Matrix“ (2002) sei das Statement in Sachen Brutal Death, das INTERNAL SUFFERING nicht mehr toppen können/wollen. Nach der letzten Scheibe „Choronzonic Force Domination“ (2004)deutete sich auch ein leichter Trend in Richtung Verwendung groovigerer MORBID ANGEL-Parts an; die Scheibe war insgesamt deutlich langsamer. Ich dachte immer, das läge am Produzenten Eric Rutan, aber was soll ich sagen: Der hat die aktuelle Knüppelorgie auch klangtechnisch veredelt. Mal Klartext: INTERNAL SUFFERING spielen auf einem außerirdisch hohen Niveau mit die schnellsten und härtesten Blastbeats, immer wieder durchzogen von krummen Breaks, die aber nicht in Slamparts oder ähnlichen Lahmarsch-Kram ausarten, sondern auf einem anderen Level weiterblasten.

Viele der Gitarrenlicks sind deutlich von HATE ETERNAL beeinflusst, nur viel, viel schneller gespielt. Abwechslungsreichtum erschließt sich nach genauem Studium der vielen rasenden Kapriolen. Dabei ist alles völlig sauber und fehler- sowie matschfrei gezockt und von Mr. Rutan perfekt produziert worden. Über dem Gewaltsound thront das gutturale Organ des Fabio Marin, der wohl schon seit Jahren zu den legendärsten Brüllwürfeln zählt und das Material noch zusätzlich brutalisiert. Ach ja, und textlich geht’s um die Machtübernahme von Crowleys Thelemiten, alles klar?

Für Fans der ganz oben erwähnten Bands ist AWAKENING OF THE REBEL DER Pflichtkauf des Jahres. Leute, die glauben, SUFFOCATION oder GORGASM seien Brutal Death Metal, sollten erst mal in die Scheibe reinhören. Als Anspieltipps empfehle ich „Transfiguration Of The Devote“ und „Masters Of Sorcery“.

Trackliste:
01. Intro: Thelemite Forces Attack
02. Awakening Of The Rebel
03. Magnificent Uranus Power
04. Transfiguration Of The Devotee
05. Arrival of a New Aeon
06. Evocation Of The Secret Gate
07. Masters Of Sorcery
08. Ascension To Immortality
09. Highest Key Of The Illuminati
10. Thelemic Conqueror


Marcus Italiani [Mattaru]
08.09.2006 | 22:35
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