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Cover von Into Eternity -- The Scattering Of Ashes
Band: Into Eternity Homepage  Metalnews nach 'Into Eternity' durchsuchenInto Eternity
Album:The Scattering Of Ashes
Genre:Death Metal, Prog-Metal
Label:Century Media
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:22.09.06
CD kaufen:'Into Eternity - The Scattering Of Ashes' bei amazon.de kaufen
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"Für die Ewigkeit"

Wie viele Bands kreieren heutzutage noch etwas wirklich Neues? Eben! Es gibt ein paar originelle Kapellen, doch den Schritt zu nicht nur grenzüberschreitenden sondern neue Grenzen definierenden Kompositionen, unternimmt kaum eine Band, die sich aus dem Demo-Stadium herausgespielt hat.

INTO ETERNITY stehen dagegen für eine Offenheit, die im Metalsektor einzigartig ist. Grundsätzlich paaren die Kanadier Progressive- mit Death Metal, blasen aber auch ab und an Power- oder Black Metal mäßige Versatzstücke in ihren Sound. Das Ergebnis ist auch auf der mittlerweile vierten Langrille „The Scattering Of Ashes“ – und mit nahezu gänzlich neuer Besetzung - überragend und einzigartig ausgefallen.

Hervorzuheben sind nicht nur die spielerischen Schmankerl (man höre nur mal die Taktverschiebungen und Vocalvariationen in „Timeless Winter“), sondern auch die völlig homogen wirkenden Strukturen der Songs, von denen man doch erwarten würde, dass alles künstlich und wie aneinandergeklatscht klingen würde. Aber weit gefehlt. Songs wie „Severe Emotional Distress“ oder „Out“, das klingt als wären SETHERIAL und STRATOVARIUS versehentlich zusammen im Proberaum eingeschlossen worden, gehen gut ins Ohr und fixen den Hörer sofort an, sodass auch komplexeres Zeug wie „A Past Beyond Memory“ oder „Eternal“ nach kurzer Zeit begierig aufgesogen wird. Irre, wie natürlich sich typische Death Metal-Licks mit absolut kompromisslosen Power Metal Riffs kombinieren lassen. Eigentlich unnötig hinzuzufügen, dass Stu Block, der neue Mann an den cleanen Vocals zud en absoluten Überfliegern des Metiers zählt und Rob Halford mehr als einmal an die Wand singt.

Produktionstechnisch ist man zwar noch immer nicht auf dem Zenit der Technik angelangt – weshalb ich auch nicht die Höchstnote zücke – aber im Gegensatz zu den drei Vorgängern definitiv auf dem richtigen Weg. Außerdem ist die Klasse des Materials gegenüber „Buried In Oblivion“ (2004) noch mal gestiegen und so absolut bar jeglicher Möglichkeit des Kritisierens, dass ich mir eine solche Peinlichkeit im Traum nicht erlauben würde.

Ein Fest für alle Freunde des Metal, für Freunde großartiger Musik und für all jene, die mit Sparten und Scheuklappen in erster Linie Spießertum verbinden. Die definitive Band für die Fanzielgruppe in der Schnittmenge von DEATH und DREAM THEATER.

Trackliste:
01. Novus Inceptum
02. Severe Emotional Distress
03. Nothing
04. Timeless Winter
05. Out
06. A Past Beyond Memory
07. Surrounded B Night
08. Eternal
09. Pain Through Breathing
10. Suspension Of Disbelief
11. Paralyzed


Marcus Italiani [Mattaru]
04.10.2006 | 19:45
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