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Band: Iroha bei Facebook Metalnews nach 'Iroha' durchsuchenIroha
Album:Iroha [2CD]
Genre:Ambient, Experimental, Post Rock
Label:Denovali Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:18.02.11
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"Der kleine Bruder von Jesu?"

Mit dem selbst betitelten Debüt erscheint nun die erste Full Length von IROHA auf Denovali Records, nachdem letztes Jahr mit der Split-CD mit den französischen FRAGMENTS., „Bittersweet“, ein erstes Zeichen gesetzt wurde.

„Iroha“ unterscheidet sich dabei nicht großartig von dem bereits auf „Bittersweet“ vertretenen Material, sondern erinnert mit seiner Mischung aus Shoegaze, Experimental, Drone und Ambient vor allen Dingen an JESU. Das ist aber auch keine große Überraschung, schließlich ist IROHA-Mastermind Andy Swan seit Ewigkeiten mit Justin Broadrick [Ex-NAPALM DEATH, JESU, FINAL, GODFLESH] befreundet, und zudem ist mit Diarmuid Dalton zugleich der JESU-Bassist ebenfalls bei IROHA aktiv. Die Querverbindungen sind somit allzu offensichtlich, sodass man IROHA sehr schnell einen Plagiatsvorwurf machen könnte. Ganz so einfach ist dies dann aber auch nicht, denn erstens haben JESU sich in letzter Zeit mit zum Teil schwachen EPs auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert, und zweitens haben IROHA durchaus gelungene und oftmals sehr fragil anmutende Kompositionen vorzuweisen, auch wenn das Grundschema an und für sich nichts Neues darstellt und sehr nahe bei JESU angesiedelt ist. Will heißen: Langsame, getragene, ja bittersüße Songs mit Hang zur Überlänge, geflüsterte „Sad-Boy-Vocals“ und weitgehend einfach gehaltene Stücke, die ihre Wirkung aber nicht verfehlen – zum Beispiel das wunderbare „Watercolours“, das drückend schwere „Eternal“ mit seinen Streichern oder auch „Last Day Of Summer“. Dabei weiß aber vor allem das abschließende „Iroha“ mit seinem weiblichen Gastgesang vollends zu überzeugen, und gerade dieser Ansatz sollte unbedingt weiterverfolgt werden, denn hier lösen sich IROHA wohltuend von den gängigen Mustern, erzeugen Gänsehaut und vermögen sich aus dem allgegenwärtigen Schatten von JESU zu lösen.
Interessant ist übrigens auch, dass das mit einem schlichten, aber sehr stimmungsvollen Artwork ausgestattete Debüt [im schicken Digipak] mit einer Remix-Bonus-CD aufwartet, die fast ausschließlich aus der Feder von eben jenem Justin Broadrick stammt, der das Album mal eben komplett neu abgemischt hat. Logischerweise klingt dies noch mehr nach JESU, d.h. das Material könnte in der Form auch deren eigene Veröffentlichung sein, wobei hierdurch auch die kleinen, aber feinen Unterschiede im Vergleich mit IROHA verdeutlicht werden, denn vieles ist im Remix wuchtiger, basslastiger, und auch Schlagzeug sowie Gesang stehen wesentlich mehr im Vordergrund. Insgesamt sollte diese Bonus-CD jedoch wirklich als zusätzliche Dreingabe betrachtet werden, zumal das gesamte Album in zwei Fassungen fast ein bisschen zu viel des Guten ist und das Hauptaugenmerk unbedingt auf dem „eigentlichen Album“ liegen sollte. Übrigens verwundert auch der zusätzliche Black-Galaxy-Remix mit Dancefloor-Anspruch nicht weiter, zumal dieser zeigt, dass IROHA durchaus auch in einem anderen Rahmen funktionieren kann.

Kurzum: „Iroha“ erfindet das Shoegaze/Experimental-Genre nicht unbedingt neu und steht im Vergleich zu JESU auch etwas zurück, aber dennoch sind Andy Swan und seinen Mitstreitern einige sehr gelungene, gefühlvolle Songs gelungen, die sich sehr gut aneinander fügen und die somit ein schlüssiges Ganzes ergeben. Fans von JESU sollten IROHA unbedingt antesten, denn manchmal haben IROHA durchaus eine Nasenlänge Vorsprung, denn Potenzial ist auf alle Fälle hörbar vorhanden!

Trackliste:
CD 1
01. Last Day Of Summer
02. Autumn Leaves
03. Watercolours
04. Reminisce
05. Dreams
06. Drifted
07. Eternal
08. Iroha

CD 2
01. Last Day Of Summer [JKB Mix]
02. Autumn Leaves [JKB Mix]
03. Watercolours [JKB Mix]
04. Reminisce [JKB Mix]
05. Dreams [JKB Mix]
06. Drifted [JKB Mix]
07. Eternal [JKB Mix]
08. Iroha [Transitional Remix]
09. Last Day Of Summer [JESU Remix]
10. Iroha [JKB Mix]
11. Last Day Of Summer [Black Galaxy Remix]
Spielzeit: 01:53:31

Line-Up:
Andy Swan – Vocals, Gutiar
Diarmuid Dalton – Bass
Dominic Crane – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
13.02.2011 | 11:23
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