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News zu Iron Fire
Iron Fire - Neuer Track
08.08.10
08.08.10
Iron Fire - Albumdetails
24.07.10
24.07.10
Iron Fire - Neues Album kommt
21.07.10
21.07.10
Iron Fire - Jubiläumsalbum
05.04.10
05.04.10
Reviews von Iron Fire
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"Dem Durchschnitt verpflichtet" | ||||||||||||||||||
| Nachdem sie zuletzt vor drei Jahren neues Material in Form von „To The Grave“ veröffentlichten, kredenzten die dänischen Power Metaller ihren Fans im Jahr 2010 mit „Metalmorphosized“ angesichts ihres 15. Geburtstags etliche Neuaufnahmen älteren Materials. Seither waren die Herren jedoch alles andere als untätig und so erscheint dieser Tage mit „Voyage Of The Damned“ das nächste Studioalbum der Truppe. Mit ihrer Neueinspielungs-Sammlung „Metalmorphosized“ hatten die Dänen offenbar ausreichend Gelegenheit, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen, denn auf „Voyage Of The Damned“ weht ein gänzlich anderer Wind als noch auf „To The Grave“: Schon der Opener „Taken“ sowie „Ten Years In Space“ und auch etliche andere Songs auf diesem Album warten mit Riffs und Keyboard-Arrangements auf, die man so auch bei Melodic Death Metal-Kapellen wie NIGHTRAGE finden könnte und legen nahe, dass IRON FIRE im neuen Jahr vornehmlich bestrebt sind, modern zu klingen. Auch textlich werden anno 2012 gänzlich andere Themen behandelt, denn anstelle von ollen Göttern und Schlachtenruhm dreht sich „Voyage Of The Damned“ um allerhand Science Fiction-Material. Soweit zu den Neuerungen, jetzt zu den Konstanten: Sänger Martin Steene klingt auch auf Platte Nummer sieben nach wie vor so, als sei er geradewegs einer Boygroup der 90er entlaufen und passt so ohnehin schon nicht sonderlich gut zur neuerlich druckvollen Instrumentierung, in TAKE THAT-Momenten wie „The Final Odyssey“ dürfte des Mannes Performance jedoch auf die meisten Hörer obendrein noch unfreiwillig komisch wirken. Zudem haben die Dänen noch immer Probleme mit der Authentizität: Gab es auf „To The Grave“ True Metal-Versatzstücke zu hören, die jeglichen Einfallsreichtum vermissen ließen, so gibt es jetzt modern angehauchte Power Metal-Versatzstücke zu hören, die zwar technisch einwandfrei umgesetzt sind, aber zusätzlich zum erwähnten Makel auch noch aufgesetzt wirken. Freilich können die Dänen spielen und die Erfahrung der letzten 17 Jahre erlaubt es ihnen auch, Songs zu schreiben, die in jeder Hinsicht funktionieren, nur sonderlich spannend ist das Ganze eben leider nicht. Das soll aber nicht heißen, dass sich mit „With Differend Eyes“ und dem zehnminütigen Titeltrack nicht auch ein paar echt gute Nummern auf der Scheibe befinden würden. Natürlich beherrschen IRON FIRE das, was sie tun zu Genüge und die stilistische Kehrtwende, die sich auf „Voyage Of The Damned“ bemerkbar macht, ist auch allemal interessant, allerdings leidet besagtes Album an einem grundlegenden Problem: Hinhören mag vielleicht ganz nett sein, weghören fällt jedoch viel zu leicht. In Sachen Songwriting und Prägnanz besteht bei den Dänen nach wie vor Nachholbedarf, denn so erreicht die Truppe leider nur Durchschnittsniveau. | ||||||||||||||||||
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