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Band: Iron Savior Homepage Iron Savior bei Facebook Metalnews nach 'Iron Savior' durchsuchenIron Savior
Album:Rise Of The Hero
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:AFM Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:28.02.14
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"Solider Hanseaten-Stahl"

Als sich die Hamburger Metaller IRON SAVIOR vor knapp zweieinhalb Jahren mit „The Landing“ zurück meldeten, wurde schnell deutlich, dass mit Piet Sielck und seinen Mitstreitern nach wie vor zu rechnen ist. Das gilt offenbar auch heute noch, denn mit „Rise Of The Hero“ hat der norddeutsche Soundpapst schon das nächste Album auf Lager und wie sich zeigen soll, tritt die Truppe keineswegs auf der Stelle.

Frontmann Piet Sielck hat ein Faible für Science Fiction und das Intro „Ascendence“ entführt dank seiner Atmosphäre auch prompt in die unendlichen Weiten des Weltalls. Das nachfolgende „Last Hero“ erweist sich sodann als typischer IRON SAVIOR-Opener und verbindet mit treibenden Riffs, eingängigem Gesang und der entsprechend explosiven Leadgitarren-Arbeit sogleich alle stilistischen Merkmale des Sounds der Truppe. Allerdings fällt bereits hier auf, dass die Hooks diesmal arg schwülstig geraten sind. Dennoch scheint der Chef noch lange nicht genug zu haben und auch die guten Ideen gehen Herrn Sielck offenbar nicht aus. Das legen zumindest gelungene Nummern wie „Revenge Of The Bride“, „Burning Heart“ oder auch der rockige Stampfer „Dragon King“ nahe. Abgesehen vom etwas eigenartigen MANDO DIAO-Cover „Dance With Somebody“ gibt es also auf „Rise Of The Hero“ nicht viel unerwartetes bzw. weltbewegende Neuerungen, aber dafür gewohnt hohe Qualität in Form stählerner Hymnen in bester IRON SAVIOR-Tradition. Wie so oft der Fall bei den Hamburgern zeichnet sich auch diese Platte wieder durch ein enorm hohes Energielevel inklusive überschäumender Spielfreude aus, was seit jeher den Charme dieser Band aus der Hansestadt ausmacht. Trotzdem sollte all die Lobhudelei, die hier bisher betrieben wurde, ins Verhältnis gesetzt werden: „Rise Of The Hero“ ist zweifelsohne ein sehr gutes Album, allerdings ist die Platte im Direktvergleich mit ihrem Vorgänger „The Landing“ auch das schwächere Werk. Dafür fallen die Arrangements hier bei aller technischen Finesse dann doch ein bisschen zu gefällig aus und mancher Refrain nebst Chören und – oh Gott - Glockenspiel ist hier eine Spur zu kitschig geraten. „Gewohnt hohe Qualität“ bedeutet in diesem Fall also, dass IRON SAVIOR hier erwartungsgemäß einen Großteil ihrer Genre-Kollegen übertreffen und sich weitgehend auf Augenhöhe mit ihren Waffenbrüdern PARAGON oder SAVAGE CIRCUS bewegen, gemessen an sich selbst diesmal aber leicht zurück fallen. Spaß macht diese Platte aber allemal und darauf kommt es letztendlich an. Soundmäßig klingt „Rise Of The Hero“ dabei so wie jede Produktion, bei der Herr Sielck an den Reglern saß und anders würde man es bei dieser Band wohl auch kaum haben wollen.

IRON SAVIOR bleiben sich mit ihrem neuen Album vor allem selber treu und zeigen, dass sie nach wie vor Spaß an ihrem Schaffen haben. Ganz so spektakulär wie „The Landing“ fällt „Rise Of The Hero“ dabei nicht aus, aber dennoch liefert dieses Album Fans der Band sowie des Hamburger Sounds das, was sie kennen und lieben. Hoffentlich gelingt es den Mannen in diesem Jahr, eine umfassende Tour auf die Beine zu stellen.

Trackliste:
01. Ascendence
02. Last Hero
03. Revenge Of The Bride
04. From Far Beyond Time
05. Burning Heart
06. Thunder From The Mountains
07. Iron Warrior
08. Dragon King
09. Dance With Somebody [MANDO DIAO-Cover]
10. Firestorm
11. The Demon
12. Fistraiser
Spielzeit: 00:55:06

Line-Up:
Piet Sielck - Vocals, Guitar
Joachim Küstner - Guitar
Jan-Sören Eckert - Bass
Thomas Nack - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
23.02.2014 | 21:31
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