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Cover von Iron Savior -- The Landing
Band: Iron Savior Homepage Iron Savior bei Facebook Metalnews nach 'Iron Savior' durchsuchenIron Savior
Album:The Landing
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:AFM Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:18.11.11
CD kaufen:'Iron Savior - The Landing' bei amazon.de kaufen
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"Rückkehr einer Genre-Ikone"

Nachdem die Power Metaller IRON SAVIOR zuletzt 2007 mit „Megatropolis“ in Erscheinung getreten waren, wirkte die Zukunft der Mannen um Piet Sielck aufgrund dessen Bemühungen um ein weiteres SAVAGE CIRCUS-Album und des Finanzchaos bei ihrem bisherigen Label Dockyard1 zunächst ungewiss. Trotzdem haben die Hanseaten offenbar nie ans Aufhören gedacht und so erscheint mit „The Landing“ die nächste Platte der Truppe.

Auch auf „The Landing“ überraschen IRON SAVIOR keineswegs durch großartige stilistische Neurungen, sondern bieten nach wie vor ihre ganz eigene Art von Science Fiction-Metal: Nach dem knapp einminütigen Intro, das schon mal ordentlich für Raumfahrt-Atmosphäre sorgt, erinnert der Opener „The Savior“ zwar zunächst eher an SAVAGE CIRCUS denn an das Schaffen des eisernen Erlösers, jedoch folgt mit „Starlight“ sogleich eine Nummer, die mit ihren charakteristischen Riffs und Melodien für die Hanseaten typischer nicht sein könnte. Wie so oft haben Captain Sielck und seine Crew auch auf „The Landing“ zwar bisweilen etwas affige Texte zu bieten – so etwa in „March Of Doom“ und „Heavy Metal Never Dies“ der Fall – musikalisch erweisen sich IRON SOAVIOR jedoch auch auf ihrem neuen Album wieder als absolute Spitzenklasse: Das wie immer grundsolide und ebenso routinierte Songwriting vorausgesetzt erfinden sich die Herren von der Waterkant auf „The Landing“ zwar nicht neu und können auch nicht ganz an Jahrhundert-Alben wie „Condition Red“ anknüpfen, erweisen sich allerdings mit einem ausgeprägten Gespür für knackige Riffs und mitreißende Arrangements sowie inzwischen lieb gewonnenen Peinlichkeiten wie Männerchören als absolut stilsicher und übertreffen mühelos den eher mäßigen Vorgänger „Megatropolis“. Die hymnisch angelegten Refrains und ab und an etwas zu dick aufgetragene Synthie-Instrumentierung können in Nummern wie „Faster Than All“ zwar schon mal etwas kitschig anmuten, derartiges wird allerdings problemlos von den ansonsten Treibenden Riffs und der gewohnt fetten Produktion aus dem Hause Sielck wieder wettgemacht – hinzu kommt die beneidenswerte Leadgitarren-Arbeit des Bandkopfs und fertig ist ein Heavy Metal-Album, an dem Fans des Hamburger Sounds wohl nur schwer vorbeikommen dürften. Besonders gelungen: „R.U. Ready“.

Wer Überraschungen erleben will, wendet sich besser an andere Formationen, denn IRON SAVIOR klingen eben wie IRON SAVIOR und auch „The Landing“ legt nahe, dass sich an dieser Tatsache wohl so schnell nichts ändern wird. Dennoch bekommen Fans eben jener Musiker mit deren neuer Platte ein hervorragendes Heavy Metal-Album an die Hand, auf dem sich Meister Sielck und Konsorten als überaus treffsicher erweisen, wenn es um das Schreiben zeitlos gelungener Metal-Songs geht.

Trackliste:
01. Descending
02. The Savior
03. Starlight
04. March Of Doom
05. Heavy Metal Never Dies
06. Moment In Time
07. Hall Of The Heroes
08. R. U. Ready
09. Faster Than All
10. Before The Pain
11. No Guts No Glory
Spielzeit: 00:47:25

Line-Up:
Piet Sielck - Vocals, Guitar
Joachim "Piesel" Küstner - Guitar
Jan-Sören Eckert - Bass
Thomas Nack - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
12.11.2011 | 16:20
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