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Cover von Iskald -- Revelations Of Reckoning Day
Band: Iskald Homepage Iskald bei Facebook Metalnews nach 'Iskald' durchsuchenIskald
Album:Revelations Of Reckoning Day
Genre:Black Metal, Melodic Black Metal
Label:Indie Recordings
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:26.09.08
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"Trve Norwegian Nachfolger!"

Schon zwei Jahre ist „Shades Of Misery“ alt? Dabei klingt es immer noch so frisch und aktuell. Wie dem auch sei, ISKALD sind zurück und legen uns ihr neues Machwerk „Revelations Of Reckoning Day“ vor, das so einiges zu bieten hat, wie sich im Laufe des Albums herausstellt.

Als Erstes verzichtet man mal prompt auf ein Intro, das auf dem Vorgängeralbum noch einleitend mit „Hymn Of Desolation“ verwendet wurde. Nein, es geht gleich mit einem rauen Kampfschrei zur Sache und schon scheppert es, wo man nur hinhört. ISKALD legen vor allem 2008 viel mehr Wert auf einen satten Sound und so ist auch hier eine Verbesserung zu verzeichnen. Vom Stil her hat sich nicht wirklich viel verändert, aber schon während „A Breath Of Apocalypse“ wird deutlich, dass man sehr viel an der Abwechslung und den Melodieläufen gefeilt hat. Tonart- und Tempowechsel machen’s möglich, dass das Album in keinem Moment wirklich langweilig wird. Vom herben Thrash-Einfluss ist nur noch ein grobes Grundgerüst übrig geblieben, es dominieren die beinahe schon WINDIRschen Songstrukturen, wie beispielsweise während „Warriors Of The Northern Twilight, Part 2“ nur allzu deutlich wird. Im selben Song erhascht einen übrigens auch eine kleine Erinnerung an Meisterwerke aus dem Hause EMPEROR. Zu weit aus dem Fenster gelehnt? Übertriebener Vergleich? Pah!
Wer allerdings nun den Eindruck bekommt, ISKALD wären zu einer harmlosen Mädchen Black Metal Band verkommen, den muss ich enttäuschen, denn selbstverständlich wird hier bei aller Liebe zu Struktur und Melodie auch kaltherzig geprügelt, was die Felle hergeben. Überhaupt gefällt mir das Drumming deutlich besser als noch auf dem Debüt der Norweger. Präzise, gehaltvoll und mit ausreichend Fillings bestückt, gibt Aage André Krekling hier angenehm treibend den flotten Schlagtakt an. Wer bei Songs wie „Det Stilner Til Storm“ jedenfalls nicht automatisch mit dem Kopf nickt, hat irgendein Gen nicht mitbekommen. Übrigens wohl auch der vielseitigste Song des Albums und beinahe schon progressiver Natur. Hier wird einem das Headbangen nicht unbedingt erleichtert. Dafür gibt’s aber mit „Dommedag“ noch einen feinen, epischen Düster-Hit.

Alles in Allem ein sehr, sehr feines Album mit einem Haufen geiler Ideen. Normalerweise folgt hier meistens der Satz: „…aber an der Umsetzung hapert es leider noch“. Ich bin froh, diesen fast komplett auslassen zu können. Lediglich die Spielart könnte hier und da etwas glatter und präziser laufen, was Übergänge angeht. Ansonsten habe ich nichts auszusetzen und freue mich, ISKALD einen festen Platz in meinem Top-Alben der letzten Jahre schenken zu können.

Trackliste:
01. Ruin Of Mankind
02. A Breath Of Apocalypse
03. Warriors Of The Northern Twilight, Part 2
04. Endtime
05. The Orphanage
06. Det Stilner Til Storm
07. Tartarus
08. Journey To Hel
09. Dommedag
Spielzeit: 00:47:54

Line-Up:
Simon Larsen – Gitarre, Gesang, Bass, Keyboard
Aage André Krekling – Schlagzeug, Gesang
Patrick Franken [Border]
20.09.2008 | 13:00
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