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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
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"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
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"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
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"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
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"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
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"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
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"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
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"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Auch der dritte Streich sitzt." | ||||||||||||||||||
| Am norwegischen Duo ISKALD merkt man doch immer wieder, wie ekelhaft schnell die Zeit vergehen kann. Gerade hat sich „The Revelations Of Reckoning Day“, das 2008er Erfolgsscheibchen, im Gehörgang eingenistet, da sind wieder zweieinhalb Jahre vorbeigerauscht. Simon Larsen und Aage André Krekling legen mit „The Sun I Carried Alone“ nach und glaubt man den Traditionen der Redaktionen, ist es gerade das dritte Album, das richtig zünden muss, denn ansonsten landet eine Band bekanntermaßen im Nirvana. So viel zu den Vorzeichen des Aberglaubens, jetzt wird erst mal reingehört... Während man zu Beginn des Vorgängers direkt per Mark erschütterndem Kampfschrei zur Sache kam, ist 2011 wieder ein Intro allem Rest vorangestellt. Nur allzu gut bereitet dies allerdings den Hörer auf die eiskalte Nordattacke namens „The Sun I Carried Alone“ vor, denn ISKALD setzen wieder verstärkt auf schwarzmetallischen Ursprung, lassen die früher oft durchschimmernden Thrash-Blasts eher außen vor und konzentrieren sich auf ihr eigentliches Genre. Bereits während der ersten beiden Songs fällt auf, dass wieder einmal das virtuose Schlagzeugspiel die treibende Kraft hinter ISKALDs Songs ist. Die Mischung aus grandiosem Talent und nicht allzu überproduziertem, organischem Sound paart sich mit den verspielten, jedoch nicht weniger authentischen und kaltherzigen Melodien der Gitarren. Über allem thront nach wie vor Simons hervorragende Stimmgewalt, die wieder einmal gewisse Ähnlichkeiten aus der Blütezeit von DISSECTION mit sich trägt, wenngleich der Hall-Effekt deutlich heruntergefahren wurde. Musikalisch bieten ISKALD ein hohes Maß an melodiöser Abwechslung und wissen sich gekonnt durch die Songs zu riffen. Das eben noch gelobte Schlagzeug verrennt sich für meinen Geschmack zwar etwas zu häufig in gleiche Spielweisen, obwohl gitarrentechnisch wirklich die Kurzweil mit Löffeln gefressen wird. Ein wenig schade, da so mancher glanzvoller Part so des Öfteren in einem Gefühl von „Hatten wir schon mal.“ untergeht. Fazit: ISKALD liefern mit „The Sun I Carried Alone“ ihr drittes Album ohne große Vorkommnisse ab. Es geht herrlich zur Sache, kompositorisch zeigt man sich weiter auf der Höhe der Kreativität und was zwei Mann hier erschaffen, haben andere schon mit mehr als vier Leuten verkackt. Aus der Sicht ist das Album wieder einmal eine sichere Sache, auch wenn es hier und da noch ein wenig am Feinschliff fehlt. Der Mythos des dritten Albums als Beweis für Erfolg und Talent sei somit also erst einmal abgetötet, denn auch ein viertes Album wird ganz sicher in meinem Plattenregal seinen Platz finden. | ||||||||||||||||||
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