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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Isole -- Born From Shadows
Band: Isole Homepage Isole bei Facebook Metalnews nach 'Isole' durchsuchenIsole
Album:Born From Shadows
Genre:Doom Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:28.10.11
CD kaufen:'Isole - Born From Shadows' bei amazon.de kaufen
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"Schluss mit dem Schattendasein"

Mit den bisherigen Veröffentlichungen konnten sich ISOLE bereits einen Namen im Doom Metal-Underground machen und diesen Status mit ihren letzten beiden Alben "Bliss Of Solitude" und "Silent Ruins" bzw. letztes Jahr mittels einer Split-7'' [mit SEMLAH via Cyclone Empire] noch ausbauen. Mittlerweile liegt mit dem aktuellen Werk, "Born From Shadows", via Napalm Records der fünfte Langspieler der Schweden vor.

Bahnbrechend Neues bekommt man zwar auch auf "Born From Shadows" nicht unbedingt zu Gehör, dennoch wissen ISOLE längst, was ihren Sound ausmacht und so liegt das Hauptaugenmerk des Quartetts aus Gävle besonders auf den simpel-wuchtigen Riffs und lediglich gelegentlichen Ausbrüchen in wüstere Gefilde mit Growls und flottem Drumming [wie beim Titeltrack], wie bereits der Opener „The Lake“ durchaus gekonnt demonstriert.
Ansonsten regiert versiert vertonte Melancholie, um nicht zu sagen: gepflegte Tristesse, wie sich das für Doom Metal eben gehört, zumal „die düsteren Klanglandschaften [...] den dritten Teil der "Moonstone"-Trilogie, die auf dem Debüt von ISOLE ihren Anfang nahm, [erzählen], [eine] Geschichte vom ewigen Kampf zwischen Gut und Böse“, von der Band mit hypnotischen Melodien ["Born From Shadows"], episch-eingängigen Refrains [„Black Hours“], klagendem, aber durchaus glaubwürdig beseeltem Gesang und zähfließend-trägen, aber effektiven Gitarren klanglich illustriert.
Das alles ist fraglos gut gemacht, trefflich instrumentiert [und erst recht komponiert] und auf die entsprechende Klientel zugeschnitten, dennoch plätschern die Tracks irgendwie etwas ereignislos dahin, wobei „plätschern“ es nicht wirklich trifft, denn allzu fröhlich geht es hier ja beileibe nach wie vor nicht zu; vielleicht würde es „tröpfeln“ [einem spärlichen Rinnsal gleich] eher treffen...
Sicher, der Titeltrack, "Born From Shadows", versucht sich nicht gänzlich erfolglos an Dramatik und verschiedenen Stimmungen und kann mittels Tempowechsel, Laut-/Leise-bwz. Aggro-Growl-Melancho-Klargesangs-Dynamik auch durchaus Akzente setzen und auch das hypnotisch rockende „Come To Me“ zieht konsequent durch und spart auch nicht an epischen Momenten à la moderner WHILE HEAVEN WEPT, ähnlich wie auch „My Angel“, das sich fast schon als Doom-Ballade geriert und ordentlich dick aufträgt.
Standard-Doomdeath dagegen - wenn auch mit amtlichen Headbang-Parts - hält „Condemned“ bereit und das abschließende „When All Is Black“ zitiert vielleicht etwas mehr MY DYING BRIDE [ca. „Turn Loose The Swans“] als unbedingt nötig gewesen wäre, beendet diese Messe aber dennoch würdig.

Produktionstechnisch gibt es ebenfalls nichts zu kritteln, ISOLE setzen mit „Born From Shadows" auf bewährte Strukturen, liefern schwere Qualität und zuverlässige Doom-Hausmannskost, ohne Experimente, Umschweife und Schnörkel, die vielleicht keine Offenbarung bereithält, was wiederum aber allemal solide Unterhaltung ohne unliebsame Überraschungen für Genre-Freunde garantieren sollte...

Trackliste:
01. The Lake
02. Black Hours
03. Born From Shadows
04. Come To Me
05. My Angel
06. Condemned
07. When All is Black
Spielzeit: 00:55:34

Line-Up:
Henrik "Henka" Lindenmo - Bass, Screams
Jonas Lindström - Drums
Daniel Bryntse - Guitar, Vocals
Crister Olsson - Guitars, Vocal
Dirk Konz [dkay]
22.10.2011 | 22:44
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