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Cover von Ivanhoe -- Lifeline
Band: Ivanhoe Homepage  Metalnews nach 'Ivanhoe' durchsuchenIvanhoe
Album:Lifeline
Genre:Power Metal, Progressive
Label:Silverwolf Productions
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:26.09.08
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"Neue Lebenslinie"

Mit IVANHOE meldet sich eine der dienstältesten Progressive- Bands aus Deutschland zurück. Schon 2005 legte die Band mit „Walk In Mindfields“ ein Comebackalbum hin, das dem Progressive-Fan ordentlich Freude bereiten konnte. Anfangs machte die Band mit den Alben „Visions And Reality“ [1994], „Symbols Of Time“ [1995] und „Polarized [1997] auf sich aufmerksam. Oft wurden sie mit DREAM THEATER verglichen, ja manchmal sogar für besser befunden. Nach dem Ausstieg von Sänger Andy. B. Franck [Jetzt BRAINSTORM] begann eine lange Suche nach einem neuen Sänger.

Mit Mischa Mang hatte man das Gefühl -fast acht Jahre später- einen würdigen Nachfolger gefunden zu haben. Jedoch nicht nur der Sänger sollte sich bei IVANHOE ändern! Auch ihre Musik präsentierte sich in einem neuen Gewand. Weg von den Vergleichen mit DREAM THEATER, begann man seine eigene Mischung aus Progressive, Power und Symphonic Metal zu spielen. Angehaucht von einer gewissen Härte und den eben genannten Faktoren, begannen IVANHOE 2005 mit dem Comeback Album eine ganz neue Richtung zu gehen.

Dieser Tage veröffentlichen IVANHOE nun ihren neuen Tonträger „Lifeline“. Die CD bietet dem alten IVANHOE Hörer sofort die ersten Überraschungen. Viel symphonischer, viel durchdachter und länger gehen die Lieder zu Gange. Schon der Opener „Lifeline“ lässt durchdringen, dass IVANHOE ordentlich einen drauflegen. Wundervolle Melodien treffen hier auf Progressive-Stimmung der feinsten Gangart. Abwechslungsreich und voller Spielfreude treten IVANHOE auch weiter in Erscheinung.

Der nächste Track „Mad Power“ beginnt etwas langsamer, steigert sich jedoch in einen Refrain mit Power-Einlage, ehe der Aufbau von vorn beginnt. Auch bei den folgenden Titeln „Schizophrenic” “Suffering” und “Angel's Hologram” geben sich IVANHOE abwechslungsreich bis ins kleinste Detail. Ob nun durch wunderschöne Keyboard-Melodie-Linien oder durch eine aufrecht gehaltene Progressive-Stimmung, die Band weiß zu überzeugen. Bei dem Track “Angel's Hologram” lässt die Band sogar einen schnellen Song aus dem Sack und beginnt neben schnellen Doppel-Bass-Kicks sogar das Thrashen.

Die Lieder auf der Platte „Lifeline“ schaffen es, allesamt den Anspruch von Anfang bis Ende zu halten. Was jedoch nicht ganz klar wird ist, warum die Band jedoch krampfhaft versucht, schleppende, geradezu böse, finstere Passagen einzubauen, nachdem man gerade mit einer wunderschönen Keyboardmelodie einen Teppich für einen schönen Aufbau gelegt hat. Das Album bekommt durch diese Eigenschaft zwar ein besonderes Flair, doch trotzdem kann dieser Faktor den einen oder anderen Zuhörer verschrecken.

Betrachtet man abschließend die Lebenslinie von IVANHOE, ist „Lifeline“ eine ganz klare, positive Weiterentwicklung zum Vorgänger. Ob nun krampfhaft oder doch durch Zufall, der Band ist es gelungen, den Vergleich mit DREAM THEATER von sich zu stoßen. Fraglich bleibt jedoch, ob die Band damit jedem einen Gefallen tut [Vor allem sich selbst]. Fakt ist, mit „Lifeline“ ist der Band ein anspruchsvolles Progressive-Album gelungen, welches Progressive-Fans unbedingt antesten sollten. Für alle anderen empfehlt es sich, dem Album mehrere Chancen zu geben [Es braucht verdammt viele Anläufe, um es zu erfassen] oder es gänzlich links liegen zu lassen.

Trackliste:
1. Lifeline
2. Mad Power
3. Schizophrenic
4. Suffering
5. Angel's Hologram
6. Time Machine
7. Finally
8. You'll burn
9. Cheops
Spielzeit: 00:51:38

Line-Up:
Vocals – Mischa Mang
Drums: Sebastian Brauchle
Bass: Giovanni Soulas
Keyboards: Richard Seibel
Guitars: Achim Welsch
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
19.09.2008 | 11:04
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