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Cover von Ivenberg -- Wunden
Band: Ivenberg Homepage Ivenberg bei Facebook Metalnews nach 'Ivenberg' durchsuchenIvenberg
Album:Wunden
Genre:Black/Death Metal, Viking Metal
Label:Trollzorn
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:13.05.11
CD kaufen:'Ivenberg - Wunden' bei amazon.de kaufen
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"Wer hat Angst vor deutschen Texten?"

Das Quartett aus deutschen Landen, bringt mit “Wunden“ sein drittes Album auf den Markt und setzt dabei, wie auch beim Vorgänger, auf Texte, verfasst in der eigenen Landessprache. Diese sind natürlich ein Thema für sich, welches ich gleich vorweg nehmen möchte, da es, so brisant es auch klingen mag und gerne mal zum großen Aufhänger gemacht wird, im Grunde eine einfache Sache ist, und keinerlei Aufregung Wert.

Allgemein gilt, dass sozialkritische, deutsche Texte im Metal, vor allem so direkte wie hier, nicht jedermanns Sache sind. Aber Truppen, wie AKREA, haben schon unlängst bewiesen, dass es möglich ist, die Mitte zu finden, zwischen lyrischer Kunst und offener Kritik an zwischenmenschlichen Missständen.
Auch hier sind die Texte der Intention entsprechend, trotz einiger Kraftausdrücke, vollkommen angemessen verfasst worden und lassen so auch keinen Grund zur Beanstandung. Da die Qualität also stimmt, dürften sich hier die Geister also nur daran scheiden, ob man sich diese Art von Lyrics bei dieser Art von Metal generell geben kann, oder nicht. Bei wem das nicht der Fall ist, der brauch im Grunde gar nicht weiter zu lesen, da man mit diesem Werk dann so oder so nicht glücklich werden wird.

Die Jungs prügeln die meiste Zeit ordentlich drauf los und flechten mit Stücken wie “Mein Traum“ und “Traurige neue Welt“, kleine temporeduzierte Verschnaufpausen für die Ohren mit ein. Bei “Liebliche Stille“ wird ein treibender, stampfender Takt rausgeholt und auch sonst sind die Stücke recht abwechslungsreich, zumindest bis zu einem gewissen Grad. Ab der Hälfte der Spielzeit, die mit fast 50 Minuten sehr ordentlich ausgefallen ist, scheint man etwas festgefahren und bringt kaum noch frische Schübe ein. Der Ideentopf war leider schon etwas zu früh leer.
Die Lyrics selbst, werden erstklassig ins Spiel eingebunden und an den passenden Stellen eindrucksvoll betont. Was den Inhalt angeht, entsteht jedoch der Eindruck, als poche man noch zu sehr auf Kritik an der Menschheit und Individuen, was die Thematik etwas zu engstirnig ausgewählt erscheinen lässt.
Zur Produktion bleibt nicht viel zu sagen. Es scheppert ordentlich und fett aus den Boxen und das passt einfach super zum Stil. Hier und da hätte etwas mehr Feinschliff wohlbemerkt ganz gut getan, insgesamt gibt sie aber keinen Anlass zur Beschwerde.

Bis auf eine gewisse, zwar allesumspannende, aber hinnehmbare Einseitigkeit, seitens der Aufmachung der Lieder und den Texten, haben IVENBERG sowohl auf technischer, als auch auf lyrischer Ebene, ein mehr als grundsolides Album geschaffen, auf dem man bewusst, wirkungsvolle Akzente gesetzt hat. Hier wird einiges geboten, also lasst euch bloß nicht abschrecken, nur weil die Texte mal nicht von altertümlichen Schlachten und Saufgelagen handeln, sondern von allgegenwärtigen Themen, in zeitgemäßer Alltagssprache.

Trackliste:
01. Wunden
02. Parasit
03. Kalter Engel
04. Mein Traum
05. Der Anfang
06. Amen
07. Liebliche Stimme
08. Menschheitsalptraum
09. Traurige neue Welt
10. Es geht weiter
11. Auch sie werden sterben
12. Bis in den Tod
Spielzeit: 00:47:55

Line-Up:
Morsan – Gesang, Gitarre
Sarkaz - Gitarre
Morra – Bass
Besegra - Schlagzeug
Sebastian S. [Asmo]
07.09.2011 | 09:28
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