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Cover von Iwrestledabearonce -- Hail Mary
Band: Iwrestledabearonce Homepage  Metalnews nach 'Iwrestledabearonce' durchsuchenIwrestledabearonce
Album:Hail Mary
Genre:Deathcore, Grindcore
Label:Artery Recordings
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:19.06.15
CD kaufen:'Iwrestledabearonce - Hail Mary' bei amazon.de kaufen
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"Meh."

Seit ihrem Wunderdebüt „It's All Happening“ [2009], das zu den besten Alben der vergangenen Dekade zählt, sind IWRESTLEDABEARONCE in einer wüsten Abwärtsspirale gefangen, aus der auch der neue Dreher „Hail Mary“ keinen Ausweg bedeutet – ganz im Gegenteil. So finster sah es für den Fünfer aus Shreveport, Louisiana, tatsächlich noch nie aus – was nicht zuletzt daran liegt, dass die Band fast den kompletten Humor-Faktor über Bord geschmissen hat und jetzt anscheinend, trotz des Bandnamens, ernst genommen werden möchte.

Während auf dem Debüt stilistisch noch so ziemlich alles möglich war, haben sich IWRESTLEDABEARONCE inzwischen zu einer fast austauschbaren Deathcore-Kapelle mit Grindcore-Einflüssen entwickelt, bei der Wahnsinn nur noch sporadisch Programm ist. Manch abgefahrenes Lick oder weirder Soundeffekt [z.B. in den beiden „Doomed To Fail“-Parts] erinnert noch an frühe Zeiten, ansonsten sind die immer wieder eingeflochtenen djentigen Riffs so ziemlich das Mutigste an „Hail Mary“. Den Verlust von Stimmmonster Krysta Cameron nach dem ebenfalls nur ordentlichen Zweitling „Ruining It For Everybody“ [2011] haben IWRESTLEDABEARONCE ebenfalls immer noch nicht komplett verdaut. Ihre Nachfolgerin Courtney LaPlante macht schon wie auf dem Vorgänger „Late For Nothing“ [2013] eher Dienst nach Vorschrift als neue Impulse zu setzen. Ihr Geschrei und ihre Grunts sind immer noch ganz ordentlich, die cleanen Gesangseinsätze, bei denen Courtneys Stimme durchgängig etwas dünn klingt, wurden sowieso drastisch reduziert, damit auch ja nichts von dem Deathcore-Gehacke im Ohr bleibt. Die Ausnahmen bilden somit die poppigen Refrains von „Green Eyes“ und „Trips“, die zumindest ins Kurzzeitgedächtnis wandern. Auch beim Rausschmeißer „Your God Is Too Small“ versuchen IWRESTLEDABEARONCE noch etwas Eingänigigkeit unterzubringen, aber im Vergleich zu früheren Glanzzeiten klingt der Versuch cheesy und zu konstruiert.

Mit „Hail Mary“ sind IWRESTLEDABEARONCE im Mittelmaß angekommen. Natürlich besteht die Band immer noch aus überdurchschnittlich talentierten Musikern, die aber seit Jahren hinter ihren songwriterischen Möglichkeiten zurückbleiben. Der Versuch sich jetzt bodenständig, fast erwachsen zu präsentieren, geht hier ziemlich in die Hose. Schade.

Trackliste:
01. Gift Of Death
02. Remain Calm
03. Green Eyes
04. Erase It All
05. Curse The Spot
06. Doomed To Fall Pt. 1
07. Doomed To Fall Pt. 2
08. Killed To Death
09. Trips
10. Man Of Virtue
11. Carbon Copy
12. Wade In The Water
13. We All Float Down Here
14. Your God Is Too Small
Spielzeit: 00:44:47

Line-Up:
Courtney LaPlante – Vocals
Steven Bradley – Guitar
Mike Stringer – Guitar
Mike “Rickshaw” Martin – Bass
Mikey Montgomery – Drums
Michael Siegl [nnnon]
21.06.2015 | 20:49
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