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Album:Places To Hide
Genre:Alternative, Grunge
Label:Impure Muzik
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:19.03.11
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"Fliehkraft"

Ein Novum in zweierlei Hinsicht stellt diese Platte dar: Sie stellte nicht nur den persönlichen Einstieg in das Schaffen dieser Bande dar, sondern dürfte auch mit zu den allerersten Scheiben jenseits der Jahrtausendwende zählen, welche die Erinnerung an das viel zu früh verblichene Allstar-Projekt HANDSOME aufleben lassen.

Beklemmend, treibend, Sicherheit in der allseits vorherrschenden Unsicherheit suchend - und findend. Kollegen aus Amerika würden vielleicht die Catch-Phrase "angst-ridden" in den Raum werfen, was der Sache ebenfalls ziemlich nahe kommen würde. Über die gesamte Scheibe hinweg ist ein riesiger Schatten der Furcht und unterdrücktem Vorwärtsdrang zu verspüren, der selbst das kleinste Detail erreicht und im Schwitzkasten hält. Urbane innere Kälte, dessen laserblaues, stromlinienförmiges Netz Stücke wie das kriechende, unheilvolle "Between Two Ghosts" oder das mit einer genialen Strophenharmonie unterlegte "Beginner" umspannt. Doch anstatt auf diesem einen Ass herum zu reiten, verknüpft man die an und für sich griffigen Ideen mit ebendieser unheimlichen Atmosphäre zu einem stimmigen Gesamtpaket, das trotz engen stilistischen Rahmens sehr selten auf der Stelle tritt. Vor allem der für heutige Verhältnisse ungewöhnlich direkt abgemischte Sound stiftet zunächst für eine gewisse Unruhe und Irritation, doch klingelt die innere Eieruhr sehr rasch, um fortan "Places To Hide" vollends genießen zu können. Interessanterweise empfinde ich das dem Album seinen Namen gebende Instrumental am schwächsten, weil es im Vergleich zu den neun Krachern davor recht langwierig als auch ziellos daherkommt - wobei ich gerade bemerke, dass man das wiederum als Stärke auslegen könnte. Verdammt, die Platte ist gut.

Das einzige Manko an "Places To Hide" dürfte dessen strikte Limitierung sein: Gerade einmal je 500 CDs und LPs kamen aus dem Presswerk. Es wäre daher ratsam, besser jetzt als später zuzuschlagen, weil die Mund-zu-Mund-Propaganda auf virtueller Ebene wesentlich schneller als das altmodisch wirkende Original von statten geht.

Trackliste:
01 - Scenario
02 - Roam Until The End
03 - Closed
04 - Beginner
05 - DF Code
06 - Between The Ghosts
07 - Invisible Song
08 - 42 Minutes Later
09 - Hands Up, Old Man
10 - Places To Hide
Spielzeit: 00:42:24

Line-Up:
B - Schlagzeug
T - Bass
P - Gitarre
B - Gitarre, Keyboard, Gesang
H - Gesang, Gitarre
Michael Bambas [Micha]
20.04.2011 | 19:17
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