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"Schwermut, Dein Name sei Gloom!"

Ja mei, da schau her! Wie cool san denn die, bitt'schön?!
Hatte man Österreich bislang vielleicht eher in puncto extremerer Klänge vom Schlage BELPHEGOR oder PUNGENT STENCH auf der Landkarte, so darf man spätestens nach dieser, bereits siebenten Full-Length-Veröffentlichung der [seit 1992 aktiven] Oberösterreicher von JACK FROST [die dementsprechend nichts mit dem gleichnamigen SEVEN WITCHES etc.-Gitarristen aus Amerika zu tun haben] deren Heimatstadt getrost als „Linz Gloomrockcity“ abspeichern.

Bereits der erste Song „Dirty Old Man“ klingt, als hätte JOHNNY CASH [R.I.P.], dessen Alterswerk ja durchaus den einen oder anderen Rocksong umfasst, einen lange verschollenen DANZIG-Track aus der „Lucifuge“-Ära gecovert. In etwa diesem Stil geht es dann auch weiter: Es dominiert trockener, unglaublich cooler, abgehangener Doom Rock, stets schleppend, düster, die Arrangements auf das Allernötigste reduziert, alles tieftraurig oder wenigstens melancholisch, dabei aber immer treffsicher melodisch.
Sänger Manfred Klahres schwermütiges Cash-Timbre verschmilzt mit einer hinreißend finsteren Mixtur aus TYPE O NEGATIVE, END OF GREEN [mehr als nur Labelmates], einem Quäntchen SOCIAL DISTORTION, den oben schon erwähnten, älteren DANZIG, der BRONX CASKET CREW, manchmal auch einem ganz klein wenig von HIM, den ollen FIELDS OF THE NEPHILIM und einer ordentlichen Portion [der allerdings eher Metal-fernen Norweger von] MADRUGADA.
Sämtlichen klanglichen Verweisen zum Trotz bleiben JACK FROST dabei beileibe kein billig-cheesiger Aufguss, sondern verkörpern vielmehr aufrichtigen, dunklen, alkoholschwangeren, schwer angedoomten Rock [quasi Gothic Rock ohne Pachouli-Mief] mit viel Seele. Wer darüber hinaus das Cover einer Folkschnulze wie „Leaving On A Jet Plane“ [JOHN DENVER, anyone?] derart unpeinlich hinkriegt, dass man es ebenfalls fast als verloren geglaubte CASH-Adaption bzw. als Eigenkomposition könnte durchgehen lassen, dem gebührt einfach Respekt.

Melanchoholiker, die sich in dieser wer- äh, wehmütigen Mischung wiederfinden, werden an „My Own Private Hell“ sicherlich ihre helle bzw. vielmehr dunkle Freude haben.

Trackliste:
01. Dirty Old Man
02. Still
03. My Private Hell
04. Leaving Song
05. Days Never End
06. Red Roses Day
07. In Misery
08. Leaving On A Jet Plane [John Denver-Cover]
09. For Ages
Spielzeit: 00:46:03

Line-Up:
Phred Phinster [Manfred Klahre] - Vocals/Bass
Mournful Morales [Robert Hackl] - Guitars
Gary Gloom - Guitars
Collossos Rossos [Martin Kollross] - Drums
Dirk Konz [dkay]
06.09.2008 | 21:33
Kommentare
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