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Album:Black Inside [EP]
Genre:Heavy Metal, NwobHM
Label:Club Inferno Entertainment
Bewertung:2 von 7
Releasedatum:23.05.08
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"Das hat weder Hand noch Fuß"

Eine nicht mal beschriftete, selbstgebrannte CD schneit von einer Band namens JACKAL auf meinen Tisch. Das sind genau die Produkte, die bei erster Gelegenheit verschütt gehen. Deswegen mal schnell einen Filzstift zur Hand genommen und beschriftet. "Black Inside" heißt die Demo-EP des italienischen Quartetts.

JACKAL lassen den Sound der guten, alten Eighties wiederauferstehen. Sie nennen als Vorbilder Bands wie IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST, RAVEN und etliche andere. Naja, die Letztgenannten könnten als Vergleich vielleicht halbsweg herhalten, aber auch nur zu ihren Anfangszeiten. JACKAL klingen zwar irgendwie rotzig und frech, aber im Großen und Ganzen auch sehr Laienhaft. Wenn ich das höre, habe ich Assoziationen zu einer Schülerband im Frühstadium, die ihre Demo in einer Garage einspielt. 80er-Sound schön und gut, aber doch bitte ein bisschen professioneller arrangiert. Mit der Mucke hätte man selbst damals nicht überlebt und wird es heute noch weniger. Das Gitarrenspiel wird auf einfachste Riffs reduziert, der Gesang ist zumeist so hoch, dass es in den Ohren schmerzt und das Schlagzeug klingt manchmal arg dumpf. Lediglich der Bass hat einige bessere Momente, da er bodenständig wummert und ganz gut nach Vorne gemischt wird. Von den Songs bringt nur das an MOTÖRHEADs Pöbelsound angelehnte "She´s So Bad" manchen Lichtblick. Der Rest ist weit unter Durchschnitt.

Also Jungs, das geht ja gar nicht. Ich würde mal sagen: ab in den Proberaum, üben, üben, üben und nicht so voreilig mit CD-Pressungen!

Trackliste:
01. Empire Strikes First
02. Area 51
03. Black Inside
04. She's So Bad
05. Ardent Sighs And Blazin Tears
06. I Raise My Hands
Spielzeit: 00:26:47

Line-Up:
Luigi Martino - vocals
Bob Marotta - guitars
Joe Mendoza - bass
Guido Daniele - drums
Steffen Münch [wizard]
22.05.2008 | 13:10
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