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Cover von Japanische Kampfhörspiele -- Kaputte nackte Affen
Band: Japanische Kampfhörspiele Homepage  Metalnews nach 'Japanische Kampfhörspiele' durchsuchenJapanische Kampfhörspiele
Album:Kaputte nackte Affen
Genre:Death/Thrash Metal, Grindcore, Punk
Label:Unundeux (Cargo Records)
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:28.01.11
CD kaufen:'Japanische Kampfhörspiele - Kaputte nackte Affen' bei amazon.de kaufen
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"Diese Band teilt 50% ihrer DNA mit der Banane!"

Man kann sich ja an vieles gewöhnen, manche behaupten gar, an alles. Aber das man von JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE nurmehr in der Vergangenheit reden soll, ist dann doch noch nicht ganz angekommen in meinem verwirrten Brägen. Aber "Kaputte nackte Affen" soll wirklich das Ende der Fahnenstange sein – außerdem der musikalische Höhepunkt im Schaffen von JAKA. Ob man das so durchgehen lassen kann?

Grindcore-Fanatiker werden das vielleicht anders sehen, denn so wenig JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE seit geraumer Zeit mit Krefeld verbindet, so wenig ist "Kaputte nackte Affen" ein Grindcore-Album. Okay, von den jüngeren Veröffentlichung war das ohnehin bestenfalls "Luxusvernichtung". Aber tatsächlich durchzieht "Kaputte nackte Affen" zusätzlich zu den bekannten JAKA-Elementen – ihr wisst schon, pointiertes Schlagzeugspiel, Wechsel aus Bonys Kreisch- und Martins Grunzgesang, Death/Thrash Metal/-Riffs und elektronischen Spielereien – fast durchweg das von Schlagzeuger Christof im Vorfeld angekündigte Rock'n'Roll-Gefühl. So kommt vieles auf "Kaputte nackte Affen" spontaner, unbeschwerter und leichtfüßiger rüber als man es bisher von JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE gewohnt war. Spontaner halt. Allerdings keinen Deut weniger gallig oder weniger komplex. Wie bei JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE üblich gibt es wenige Wiederholungen und viel rhythmische Abwechslung, klar. Und wie üblich macht die ganze Chose einen Heidenspaß, sofern man einer Mischung aus Death Metal, Punk, Grind, Thrash und Elektro nicht vollkommen feindselig gegenübersteht.

Ob man dabei nun eher die "typischen" JAKA-Songs wie "Die Krone der Schöpfung", "Kaputte nackte Affen" oder "Grillanzünder" favorisiert oder die lieber mit messerscharfem Riffing und unbändigem Zorn gleichermaßen an Thrasher wie KREATOR erinnernden "Alter Trick", "Maschinen sprengen" oder "Ich kriege Ärger" abfeiert, ob man die verschachtelten Instrumentalstücke nun denen mit Text unterordnet oder sich doch am liebsten von den grummeligen Doom-Walzen "Der Homo sapiens" und "Wenn die Menschen einmal nicht mehr sind" bleibt dabei eine kleinliche Frage, die ich hier nicht beantworten werde. Großartig sind sie alle, und die mobilisierten Wutreserven sowie der Raum für Spontanität machen "Kaputte nackte Affen" tatsächlich zum Zenit der Band. Was mich zu einer anderen Frage führt: Wenn die JAPANISCHEN KAMPFHÖRSPIELE einmal nicht mehr sind, wer sorgt dann für solche Zeilen:

Der Homo sapiens teilt fünfzig Prozent
Seiner DNA mit der Banane
Der Homo sapiens nennt sich intelligent
Und schreibt sich Menschlichkeit auf seine Fahne
Er sagt, er sei ein vernunftbegabtes Wesen
Das kann er seiner Oma erzählen
Er ist ein Tier in der Natur
Und kann nicht lassen, beides zu quälen


Trackliste:
01. Die Krone der Schöpfung
02. Kaputte nackte Affen
03. Alter Trick
04. Grillanzünder
05. Was Wenn?
06. Cruise Missile
07. Maschinen sprengen
08. Homeentertainment
09. Mach dich fit für den Bikini
10. Statuspanik
11. Reset
12. Ich kriege Ärger
13. Primaten
14. Der Homo sapiens
15. Bravohotelcrazyhorse
16. Ein blutiger Vormittag
17. Näschen aus Papier
18. Wenn die Menschen einmal nicht mehr sind
Spielzeit: 00:42:53

Line-Up:
Martin Freund - Gesang
René Hauffe - Gitarre
Christof Kather - Schlagzeug, Texte
Klaus Nicodem - Gitarre
Bajo Bachmann - Bass
Bony Hoff - Gesang
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
17.03.2011 | 17:59
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