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Cover von Jeff Loomis -- Zero Order Phase
Band: Jeff Loomis bei Facebook Metalnews nach 'Jeff Loomis' durchsuchenJeff Loomis
Album:Zero Order Phase
Genre:Instrumental, Progressive
Label:Century Media
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:15.08.08
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"Beeindruckend, aber nicht abendfüllend."

Mit Soloalben gepriesener Gitarrenhelden ist das so eine Sache: Einerseits ist es toll, den Meister endlich mal ohne die Begrenzungen herkömmlicher Songstrukturen frickeln zu hören. Andererseits arten derlei Griffbrett-Orgien oftmals in Selbstbeweihräucherung aus und werden schnell langweilig. Wie stellt sich NEVERMORE-Flitzefinger JEFF LOOMIS dieser Problematik?

Die kurze Antwort ist leider: Überhaupt nicht. Die Lange hingegen ist, dass JEFF LOOMIS auf seinem ersten Soloalbum fast eine Stunde lang schier unglaubliche technische Fähigkeiten zur Schau stellt: Tracks wie der Opener mit dem kuriosen Titel „Shouting Fire At A Funeral“ oder auch die folgenden Songs „Opulent Maelstrom“ und „Jato Unit“ eröffnen mit verschachteltem NEVERMORE-Riffing, über das der Maestro dann in atemberaubendem Tempo improvisiert. Dabei wechselt der Leadgitarrist zwischen wüstester Saitenmasturbation und instrumental nachempfundenen Gesangslinien. Um die Angelegenheit noch etwas abwechslungsreicher zu gestalten, werden derartige Attacken hier und da noch von ruhigeren Passagen durchbrochen. Das Alles bewegt sich auf technisch höchstem Niveau und vermag den Hörer durchaus zu beeindrucken, unterscheidet sich jedoch leider allenfalls in der Wahl der Tonart voneinander. Richtig interessant wird es erst bei Stücken wie dem anfangs eher gefühlvollen, bombastischen „Azure Haze“, in dem Herr Loomis schwer progressiv und facettenreich zu Werke geht. Ähnlich auch das folgende „Cashmere Shiv“. So gut das auch klingen mag und so versiert der Gitarrero hier auch zu Werk geht, wirkt „Zero Order Phase“ dennoch einfach zu steril: Obwohl oder auch gerade weil die Riffs mit mathematischer Genauigkeit gezockt werden, die Soli auf astronomisch hohem Niveau sind und der Sound angenehm druckvoll aus den Boxen kommt, werden wohl nur die wenigsten Hörer bis zum Ende durchhalten, da die Songs - so eigenartig es klingen mag - eben „nur“ höllisches Gefrickel zu bieten haben. Um sein Publikum dauerhaft bei Laune zu halten, hätte Mr. Loomis ein paar mehr Klangexperimente wie z.B. in „Race Against Disaster“ oder dem zu Beginn von Pianoklängen getragenen „Sacristy“ anstellen müssen.

JEFF LOOMIS’ Können steht spätestens seit diesem Soloalbum absolut außer Frage. Allerdings würden den meisten Hörern wahrscheinlich auch ein oder zwei Songs von „Zero Order Phase“ genügen, denn so beeindruckend und anspruchsvoll die Gitarrenarbeit auch sein mag: Es fällt dem Zuhörer einfach schwer, länger als 15 Minuten bei der Sache zu bleiben. Bitte erst im Laden antesten.

Trackliste:
01. Shouting Fire At A Funeral
02. Opulent Maelstrom
03. Jato Unit
04. Azure Haze
05. Cashmere Shiv
06. Race Against Disaster
07. Sacristy
08. Devil Theory
09. Miles Of Machines
10. Departure
Spielzeit: 00:53:57

Line-Up:
Jeff Loomis - Guitars
Thomas Meyns [Metalviech]
08.08.2008 | 11:17
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