.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Jonne - Jonne

Jonne
Jonne


Akustik, Folk
4 von 7 Punkten
"Verpasste Möglichkeiten!"
CD Review: Animals As Leaders - The Joy Of Motion

Animals As Leaders
The Joy Of Motion


Djent, Instrumental, Progressive
4.5 von 7 Punkten
"Kunststückchen ohne Haken"
CD Review: Kerretta - Vilayer

Kerretta
Vilayer


Experimental, Instrumental, Post Rock
6 von 7 Punkten
"(T)rocken, weit, wunderbar"
CD Review: Cumulo Nimbus - Totensonntag

Cumulo Nimbus
Totensonntag


Folk, Mittelalter
2 von 7 Punkten
"Renaissance-Metal?"
CD Review: Pharaoh Overlord - Lunar Jetman

Pharaoh Overlord
Lunar Jetman


Instrumental, Psychedelic, Stoner Rock
7 von 7 Punkten
"Houston, wir heben ab"
CD Review: Iron Savior - Reforged - Riding On Fire

Iron Savior
Reforged - Riding On Fire


Power Metal, True Metal
Keine Wertung
"Klassiker auf Hochglanz"
CD Review: Eisley / Goldy - Blood, Guts And Games

Eisley / Goldy
Blood, Guts And Games


AOR, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Gediegen, nicht seicht"
CD Review: Pretty Boy Floyd - Public Enemies

Pretty Boy Floyd
Public Enemies


Glam Rock, Sleaze Rock
4 von 7 Punkten
"Wenn die Spandex spannt..."
CD Review: Hittman - Hittman [Re-Release]

Hittman
Hittman [Re-Release]


US-Metal
Keine Wertung
"Die richtige Band zur falschen Zeit"
CD Review: Pink Cream 69 - Headstrong

Pink Cream 69
Headstrong


Hard Rock, Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Halsstarrige Hard Rock-Hymnen"
Cover von Jelonek -- Jelonek
Band: Jelonek Homepage Jelonek bei Facebook Metalnews nach 'Jelonek' durchsuchenJelonek
Album:Jelonek
Genre:Folk, Instrumental
Label:Mystic Production
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:25.01.10
CD kaufen:'Jelonek - Jelonek' bei amazon.de kaufen
Share:

"Er spielt die erste Geige"

JELONEK, so nennt sich ein Violinist aus Polen, der dort kein unbeschriebenes Blatt ist. Er gilt als Star und Virtuose an seinem Instrument. Um genau zu sein, hört er auf den vollständigen Namen Michal Jelonek und verlieh der Band HUNTER schon seine einzigartigen Fähigkeiten. Kurzerhand hat sich der ausgebildete Musiker eine Band zusammengestellt und sein erstes Soloalbum JELONEK eingespielt. Was dabei herauskommt, ist eine kleine Perle am oft tristen Metal-Himmel.

Bei JELONEKs Debüt handelt es sich um ein reines Instrumentalalbum, welches man nun in eine Ecke mit APOCALYPTICA stecken könnte, wenn JELONEK nicht ein paar entscheidende Zutaten mehr in seine Suppe stecken würde. So unheimlich gefühlvoll wie die Lieder von JELONEK vorgetragen werden, so hat eine Band wie APOCALYPTICA es nur selten geschafft, mein Herz zu fesseln. Es ist jedoch anzumerken, dass APOCALYPTICA auch mehr auf die Verbindung zwischen Metal und Klassik eingehen, um durch den Metalanteil klar in der Szene zu liegen. JELONEK hat es nicht nötig zu thrashen und die Atmosphäre mit härteren Parts zu zerstören, da die Rockparts nur zur Untermalung der Gefühle seiner Kunst dienen. Obwohl dies ein Instrumentalalbum ist und diese reine Geschmackssache sind, ist es erstaunlich, wie sanft die CD einen von Anfang bis Ende begleitet, ohne anstrengend zu sein. Jedes Lied bildet eine kleine Perle für sich und erzählt auf seine ganz eigene Weise eine Geschichte. Das ist wohl auch der Grund, warum es bei JELONEK keinen Sänger gibt – ich dachte nie, dass ich so etwas schreiben würde – aber ein Sänger würde hier nur stören. Die Lieder singen, wenn man genau hinhört, jedes für sich ein ganz besonderes Lied. Ab und zu zieht es auch JELONEK etwas mehr in die rockige Welt wie z.B. auf „Lorr“ und trotzdem bleibt im Mittelpunkt das Gefühl. Von vorne bis hinten ganz große Kunst, die JELONEK einem ins Hirn brennt.

Fazit: Diese Platte ist erst einmal ein MUSS für jeden Metaller, der sich annähernd für Klassik oder Metalbands mit Klassikeinflüssen interessiert. Klar ist ein Instrumentalalbum für viele eine große Hürde, doch alle, die eigentlich mit der musikalischen Richtung etwas anfangen können und abgeschreckt sind durch den Begriff „Instrumentalalbum“, denen kann ich nur empfehlen, über diese Hürde zu springen und trotzdem ein Ohr zu riskieren – es dürfte sich in diesem Falle lohnen.





Trackliste:
01. BaRock
02. B.East
03. Vendome 1212
04. Akka
05. Steppe
06. A Funeral Of A Provincial Vampire
07. Lorr
08. Beech Forest
09. War In The Kids Room
10. Miserere Mei Deus
11. Mosquito Flight
12. MachineHat
13. Elephant's Ballet
14. Pizzicato - Asceticism
Spielzeit: 00:49:29

Line-Up:
Michal Jelonek - Skrzypce [Violine]
Andrzej Karp – Produkcja i bas
Pawel Grzegorczyk – Gitary
Grzegorz Slawinski – Perkusja
Karol Ludew – Perkusja
Artur Lipinski – Perkusja
Dawid Somlo - Instrumenty perkusyjne
Robert Fijalkowski – Gitary
Justyna Osiecka – Wiolonczela
Mariusz Andraszek - Gitara basowa

Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
02.02.2010 | 20:23
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin