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News zu Job For A Cowboy
Interviews mit Job For A Cowboy
Reviews von Job For A Cowboy
Job For A Cowboy
Genesis
Death Metal
7 von 7 Punkten
"Brutal, chaotisch, eine der geilsten Extremscheiben des Jahres!"
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"[...] if you're ready for the boobs and sex and weed [...]"
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"Endlich erwachsen!" | ||||||||||||||||||
| Sie gelten gemeinhin als die Erfinder eines Genres, das bis heute die Geister scheidet - Deathcore. Sie tourten mit nur einer EP im Rücken um die halbe Welt. Sie haben mit "Genesis" das zweitmeist-verkaufte Metaldebüt veröffentlicht [nach SLIPKNOT]. Die Rede ist von JOB FOR A COWBOY. Die Kuhtreiber aus Arizona haben in der internationalen Metalszene mehr als nur den Wüstensand ihrer Heimat aufgewirbelt. Doch ewig kann man sich nicht auf alten Glanztaten ausruhen und Deathcore ist ja sowieso schon wieder "out". Drei Jahre nach ihrem Zweitling "Ruination" meldet sich die Prügelkombo also zurück. "Demonocracy" - so der vielsagende Titel des neuen Werks. Und dieses beginnt mit dem ebenso vielsagenden "Children Of Deceit"...und wie! Schon in den ersten Sekunden wird klar gemacht: JOB FOR A COWBOY sind nicht nur zurück. Sie haben sich weiterentwickelt, sie haben an sich gearbeitet, sie wollen bleiben. Was ein Mördersong, der eigentlich alle Trademarks von "Demonocracy" bündelt. Düstere Atmosphäre, wahnwitziges Drumming, pfeilschnelles Riffing und geniale Soli, beeindruckende Bassläufe, hasserfülltes Grunzen und Keifen, aber vor allem verdammt viel Gespür für das große Ganze. Schon im Opener präsentieren sich die Amis viel reifer als noch auf den Vorgängern. Während "Genesis" von Groove und Dunkelheit lebte und auf "Ruination" der technisch-brutale Wahnsinn regierte, gibt es auf "Demonocracy" in erster Linie eines: geniale, ins kleinste Detail durchdachte Songs. Und das, obwohl ein richtiges Feuerwerk an Riffs, Breaks und Solos abgebrannt wird. Ich kenne kaum ein Death Metal Album, auf dem so viel gleichzeitig passiert. In den drei Jahren Schaffenspause wurde wohl jede brauchbare Idee festgehalten und gekonnt verbastelt. In dieser Zeit lief bestimmt wieder das ein oder andere Album von MISERY INDEX oder NECROPHAGIST im Tourbus, aber auch an BEHEMOTH scheinen die Jungs Gefallen gefunden zu haben. Doch eigentlich haben JOB FOR A COWBOY kein Namedropping nötig und brauen konsequent ihr eigenes Süppchen weiter. So erinnert beispielsweise "Imperium Wolves" stellenweise stark ans Debüt, überrascht aber mit tollen Soli. "Tongueless And Bound" sorgt für Gänsehaut. "The Manipulation Stream" begeistert durch fast unmenschliche Sweepings und verhältnismäßig viel Melodie. Und Rausschmeißer "Tarnished Gluttony" beweist nochmal, dass die Jungs Meister darin sind, dichte, düstere Atmosphäre zu erzeugen. Der organische Sound von "Demonocracy" steht den Amis im Gegensatz zum eher harsch gemischten Vorgänger wieder besser zu Gesicht und wirkt differenzierter als auf dem Debüt, wodurch wirklich keine Wünsche offenbleiben. Ganz klar heißer Anwärter auf das Death Metal Album des Jahres! Mit ihrem dritten Werk präsentieren sich JOB FOR A COWBOY endlich erwachsen. Die junge, talentierte Truppe hat sich weiterentwickelt und behauptet sich nun absolut verdient an der Spitze des Genres. Ach ja, dass sich auf "Demonocracy" nur noch in homöopathischen Dosen Deathcore finden lässt, sollte eigentlich eine überflüssige Randnotiz sein. | ||||||||||||||||||
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