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The Audio Guide To Happiness [Part 2]


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Cover von Jolly -- The Audio Guide To Happiness [Part 1]
Band: Jolly Homepage Jolly bei Facebook Metalnews nach 'Jolly' durchsuchenJolly
Album:The Audio Guide To Happiness [Part 1]
Genre:Alternative, Prog Rock
Label:InsideOut
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:25.02.11
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"Werdet glücklich!"

Da fragt sich manch einer sein Leben lang, wie es ihm gelingt, glücklich zu werden und dann kommt plötzlich eine US-Truppe namens JOLLY daher und hat - scheinbar einfach so – die Lösung aller Probleme im Gepäck: ihr zweites Album „The Audio Guide To Happiness [Part 1]“.

Irgendwie ist es ja auch erfrischend, dass neben den ganzen griesgrämigen Gestalten, die sich in der Musikwelt tummeln, mal jemand daherkommt und sinngemäß sagt: „wir sind eine positive Band und wir wollen unseren Hörern nicht einfach nur eine gute Zeit bescheren, wir wollen sie glücklich machen!“ Ob ihnen das im Endeffekt wirklich gelingt, hängt natürlich auch stark von den Hörgewohnheiten der „Testpersonen“ ab, in jedem Fall sind sie aber für ihre Mission gut aufgestellt. JOLLY spielen gewissermaßen progressiven Alternative Rock, der in erster Linie Assoziationen an MUSE weckt, aber auch Gemeinsamkeiten zu PORCUPINE TREE, RIVERSIDE oder DEMIANS aufweist. Was ihre Musik - neben dem immer wieder durchblitzenden Gespür für Killermelodien – auszeichnet, ist die ungeheure Vielseitigkeit, die die Combo zu Tage legt. Sie beherrschen kalte, vertrackte Prog-Parts a la KING CRIMSON genau so, wie die ganz großen Pop-Momente. So klingt beispielsweise das fluffige „Joy“ wie eine modernere und anspruchsvollere Variante eines A-HA-Stücks, wohingegen es phasenweise auch höchstanspruchsvolle und schwer nachvollziehbare Sequenzen gibt. Schließlich unterstreichen JOLLY In „Still A Dream“ dann noch, dass sie auch vor vordergründigeren elektronischen Anleihen keinen Halt machen.

Vielleicht kann „The Audio Guide To Happiness [Part 1]“ nicht ganz das halten, was der Titel verspricht, es ist aber in jedem Fall eine tolle Platte, auf der es eine Menge zu entdecken gibt. Neben dem einen oder anderen herausragenden Moment gibt es eben aber auch ein paar Stücke, die „nur“ gut sind. Als Anspieltipps seien das großartig euphorische „Joy“, das etwas krachigere „The Pattern“ [bei dem man stellenweise schon geneigt ist, von einem „Stockholm Syndrome“-Plagiat zu sprechen, so nah bewegen sich JOLLY hier an dem MUSE-Hit] und das wunderschöne „Where Everything's Perfect“ genannt. Auf den zweiten Teil darf man in jedem Fall auch schon sehr gespannt sein, wenn JOLLY dann sicherlich noch mehr Glückshormone parat halten.

Trackliste:
01. Guidance One
02. Ends Where It Starts
03. Joy
04. Pretty Darlin'
05. The Pattern
06. Storytime
07. Guidance Two
08. Still A Dream
09. Radiae
10. Where Everything's Perfect
11. Dorothy's Lament
12. Intermission
Spielzeit: 00:46:12

Line-Up:
Anadale - Guitars, Vocals
Joe Reilly - Keyboards
Anthony Rondinone - Bass
Louis Abramson - Drums

Timo Beisel [kaamos]
27.02.2011 | 23:14
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