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Cover von Jorn -- Dio
Band: Jorn Homepage Jorn bei Facebook Metalnews nach 'Jorn' durchsuchenJorn
Album:Dio
Genre:Hard Rock, Heavy Metal
Label:Frontiers Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:02.07.10
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"R.I.P., Ronnie James!"

Ob JORN den tragischen Tod von Metal-Legende Ronnie James DIO nun bereits vorhergesehen hatte oder nicht, seine Hommage an den kleinen Mann mit der großen Stimme hätte zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können.
Nachdem JORNs Schaffen ohnehin nicht selten Ähnlichkeit mit DIOs Stimme unterstellt wird, gibt der nordische Rocker hiermit unumwunden zu, dass RJD seinen wohl bedeutendsten Einfluss überhaupt darstellt, weshalb er bereits lange vor hatte, weniger bekannte DIO-Songs zusammen mit ein paar echten Klassikern in Form eines Tribute-Album seinem - nunmehr verblichenen - Vorbild zu widmen.

Bereits mit dem Coverartwork verbeugt sich JORN tief vor dem Vermächtnis von Mr. Padavona, denn sein Wahrzeichen, der Rabe, wird hier in Lederkutte mit DIO-Logo-Pin und dem Szepter vom „Master Of The Moon“-Album in der einen und der "Holy Diver"-Kette in der anderen Hand, vor einem wütenden DIO-Dämon im Hintergrund, dargestellt.
Die Ode an den Verstorbenen, „Song For Ronnie James“, möchte einem dann erst recht die Tränen in die Augen treiben, denn nicht nur der Songaufbau, sondern natürlich v.a. Jørn Landes charismatische Stimme und die zahlreichen textlichen und musikalischen Zitate huldigen DIOs Karriere und Leben.
Mit „Invisible“ und „Shame On The Night“ gibt es dann die ersten, versiert gecoverten DIO-Tracks von “Holy Diver“, gefolgt von dem stampfenden „Push“ vom „Killing The Dragon“-Album.
„Don't Talk To Strangers“ oder „Sacred Heart“ orientieren sich zwar ebenfalls sehr am Original, aber was soll man bei derartigen Evergreens auch groß verändern? Zumindest schafft es Lande auch hier, seinem großen Vorbild stimmlich mehr als gerecht zu werden. Das düstere, feist riffende „Lord Of The Last Day“ stammt von der eher unbekannten „Magica“-LP und natürlich wird auch die Dio-Ära bei BLACK SABBATH mit einem Medley aus „ Lonely Is The Word“ [von „Heaven And Hell“] und „Letters From Earth“ [von „Dehumanizer“] nicht vernachlässigt.
„Night People“ und „Sunset Superman“, beide von "Dream Evil“, präsentieren sich als energische und harte Rocker, „Kill The King“ [von RAINBOWs „Long Live Rock'n'Roll“] wird als würdevoller, aber nichtsdestotrotz treibender 70er-Klassiker interpretiert.

Aufgrund des Tribute-Charakters dieser Scheibe entfällt zwar zwangsläufig eine offizielle Wertung, dennoch ist JORN mit „Dio“ zweifellos eine würdige und ausgesprochen ehrerbietige Hommage an sein Idol und an eine Ikone des Heavy Metal gelungen, weswegen hiermit dringliche Kauf- bzw. mindestens Ancheckempfehlung an alle DIO-Fans ergeht, die zwar weiterhin Trauerflor tragen werden, hiermit aber nochmal gediegen in Erinnerungen schwelgen können.

Trackliste:
01. Song For Ronnie James
02. Invisible
03. Shame On The Night
04. Push
05. Stand Up And Shout
06. Don't Talk To Strangers
07. Lord Of The Last Day
08. Night People
09. Sacred Heart
10. Sunset Superman
11. Lonely Is The Word - Letters From Earth
12. Kill The King
13. Straight Through The Heart [Live]
Spielzeit: 01:06:00

Line-Up:
Jørn Lande - Lead Vocals
Willy Bendiksen - Drums
Tore Moren - Guitars
Jgor Gianola - Guitars
Tor Erik Myhre - Guitars
Nic Angileri - Bass
Dirk Konz [dkay]
25.06.2010 | 23:23
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