.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Jorn
CD Review: Jorn - Life On Death Road

Jorn
Life On Death Road


Melodic Metal
5 von 7 Punkten
"Weniger Dio, mehr weiße Schlangen"
CD Review: Jorn - Traveller

Jorn
Traveller


Hard Rock, Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"Ersatzdroge"
CD Review: Jorn - Symphonic

Jorn
Symphonic


Hard Rock, Symphonic / Epic Metal
5 von 7 Punkten
"Aus alt mach Orchester"
CD Review: Jorn - Bring Heavy Rock To The Land

Jorn
Bring Heavy Rock To The Land


Hard Rock, Heavy Metal
5 von 7 Punkten
"Das nächste Tribute-Album"
CD Review: Jorn - Dio

Jorn
Dio


Hard Rock, Heavy Metal
Keine Wertung
"R.I.P., Ronnie James!"
Mehr aus den Genres
CD Review: Vision Divine - Stream Of Consciousness

Vision Divine
Stream Of Consciousness


Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
6 von 7 Punkten
"Nach etlichen Jahren, in denen sich Bandkopf und Mastermind Olaf Thörsen (LABYRINTH... [mehr]"
CD Review: Kongo Skulls - Perfect Suicide

Kongo Skulls
Perfect Suicide


Hard Rock, Rock, Rock'n'Roll
5 von 7 Punkten
"Einfach Bock auf Rock'n'Roll!"
CD Review: Kambrium - Shadowpath

Kambrium
Shadowpath


Melodic Death Metal, Prog-Metal, Symphonic / Epic Metal
6 von 7 Punkten
"Die Macht der großen Schnittmenge"
CD Review: Rhapsody Of Fire - The Frozen Tears Of Angels

Rhapsody Of Fire
The Frozen Tears Of Angels


Power Metal, Symphonic / Epic Metal
7 von 7 Punkten
"Mächtig, schnell - angepisst"
CD Review: Carcass - Surgical Steel

Carcass
Surgical Steel


Death Metal, Heavy Metal, Melodic Death Metal
6.5 von 7 Punkten
"Chirurgisch präzise Dekonstruktion von Metal"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Jorn -- Heavy Rock Radio
Band: Jorn Homepage Jorn bei Facebook Metalnews nach 'Jorn' durchsuchenJorn
Album:Heavy Rock Radio
Genre:Hard Rock, Heavy Metal
Label:Frontiers Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:03.06.15
CD kaufen:'Jorn - Heavy Rock Radio' bei amazon.de kaufen
Share:

"Der Name ist Programm"

Geht es um Cover-Alben, bringt der norwegische Sänger Jorn Lande bereits einige Erfahrung mit, schließlich setzte der Mann seinem großen Vorbild Ronnie James Dio anhand eines Tribute-Albums bereits vor einigen Jahren mit seiner Band JORN ein lautstarkes Denkmal. Mit „Heavy Rock Radio“ wagt der Norweger einen weiteren Tribute-Anlauf, wobei er sich diesmal munter durch die sonstige Rock- und Pop-Geschichte covert.

Der Titel „Heavy Rock Radio“ ist im Falle des neuesten JORN-Albums Programm, denn der Norweger hat sich hier allerhand radiotaugliche Rocksongs zur Brust genommen und sie mit seinem charakteristischen Heavy Rock-Sound aufgemotzt. Das funktioniert schon im eröffnenden „I Know There’s Something Going On“ – im Original von ABBA-Mitglied Anni-Frid Lygstad - das hier zu einem behäbigen Stampfer mit DIO-Flair wird, ganz hervorragend und auch Songs wie „Running Up That Hill“ von Kate Bush oder die FOREIGNER-Nummer „Rev On The Redline“ funktionieren im JORN-Gewandt überraschend gut. Es zeigt sich von vornherein, dass JORN gemäß ihres bekannten Sounds auch bei „Heavy Rock Radio“ vornehmlich auf Midtempo setzen, wobei die Nummern auf „Heavy Rock Radio“ vor allem durch entsprechend fette Riffs verrockt werden. Während die genannten Songs durch die metallene Verarbeitung durchaus von einer anderen Seite gezeigt werden, bleiben andere Nummern wie etwa der JOURNEY-Heuler „Don’t Stop Believing“ sowie das hier grandios umgesetzte „Killer Queen“ von QUEEN weithin unverändert. Am drastischsten wurde vermutlich die EAGLES-Nummer „Hotel California“ umgekrempelt, wobei die muskulöse Instrumentierung zu einem im Original eher filigranen Song wohl nicht ganz so gut passt. Insgesamt ist es zu begrüßen, dass JORN sich hier in erster Linie Liedgut vorgenommen haben, dass nicht schon x-mal von anderen Bands durchgenudelt wurde und selbst das im Original auf sämtlichen Radiowellen bereits totgespielte „You’re The Voice“ [JOHN FARNHAM] mach als Hard Rock-Hymne großen Spaß. Dass Jorn Lande als bekennender DIO- und DEEP PURPLE-Fanatiker auch wieder zwei Nummern seiner größten Vorbilder mit auf „Heavy Rock Radio“ packen würde, war abzusehen, allerdings fallen Allerwelts-Cover wie „Stormbringer“ oder das hier obendrein nicht gerade geschmackvoll umgesetzte „Rainbow In The Dark“ im Vergleich zu den übrigen, weitaus weniger vorhersehbaren Songs auf dieser Platte eher unspektakulär aus. Besonderen Respekt verdienen die Herren hingegen für ihre Version des IRON MAIDEN-Songs „The Final Frontier“: Erstens ist es ungewöhnlich, dass jemand das neuere Schaffen der eisernen Jungfrauen covern möchte und hier beweisen JORN eine Menge Mut und zweitens steht die Nummer ganz im Zeichen des Titels „Heavy Rock Radio“, denn in der hier gebotenen Version offenbart der Song ungeahnte Radio-Qualitäten. Musikalisch kann man JORN im Hinblick auf „Heavy Rock Radio“ keinen Vorwurf machen, denn bis auf ein oder zwei Fehltritte integrieren die Norweger hier ein paar der größten Songs der populäreren Rockgeschichte gekonnt in ihren Sound, ohne dabei den Geist der jeweiligen Nummer mit Füßen zu treten. Könnte man schlechter machen.

Letztendlich könnte man jede Rezension eines Cover-Albums mit den gleichen Worten abschließen: Über Sinn und Unsinn einer solchen Veröffentlichung entscheidet vornehmlich der persönliche Geschmack. Wer kein Problem damit hat, dass sich JORN hier zum wiederholten Male mit fremden Federn schmücken, erhält ein kurzweiliges und – oh Wunder – radiotaugliches Hard Rock Album, auf dem sich die Norweger etliche Songs vorgenommen haben, die zumindest in der metallenen Welt sonst eher selten zu Ehren kommen.

Trackliste:
01. I Know There's Something Going On
02. Running Up That Hill
03. Rev On The Red Line
04. You're The Voice
05. Live To Win
06. Don't Stop Believin'
07. Killer Queen
08. Hotel California
09. Rainbow In The Dark
10. The Final Frontier
11. Stormbringer
12. Die Young
Spielzeit: 00:57:29

Line-Up:
Jorn Lande - Vocals
Trond Holter - Guitar
Thomas Bekkevold - Bass
Allessandro Del Vecchio - Keyboard
Francesco Jovino - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
06.06.2016 | 10:13
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin