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News zu Jorn
Jorn - Album-Vorgeschmack
25.12.12
25.12.12
Jorn - Orchester-Album
04.12.12
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Jorn - Gitarrist und Basser weg
12.07.12
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Jorn - Neue LP im Juni
18.04.12
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.: CD-REVIEWS :: Jorn - Symphonic
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"Aus alt mach Orchester" | ||||||||||||||||||
| Manch einer mag sich noch bei der einen oder anderen Sendung eines ewig breit grinsenden Moderators an dessen erste musikalische Gehversuche erinnern, welche 1994 als eine nicht ganz ernst gemeinte Hymne auf den damaligen Bundestrainer gemeint waren. Vom musikalischen Stil her etwa in einer Liga hatte Norwegen auch ein Lied für die WM 1994. Es stand aber kein geringerer als der junge Jorn Lande hinter dem Mikrophon. Damals noch in Bands aktiv, ist Lande seit nun 13 Jahren auch als Solokünstler unterwegs. Dadurch und u.a. durch das Mitwirken an mehreren AVANTASIA und MASTERMIND Platten hat er sich einen eigenen Namen als herausragender Vokalist des Genre gemacht. Nun ist es soweit, ein neues Album von JORN namens „Symphonic“ ist erschienen. Wobei: neues Album ist eigentlich falsch. Es ist eine besondere Art Best of Album. Hier finden sich nicht unbedingt die erfolgreichsten Songs, vielmehr tummeln sich 14 von Jorn Lande handverlesene Songs von insgesamt knapp 73 Minuten Spiellänge auf der CD, welche neu eingespielt und von einem Orchester unterstützt wurden. Und dieses führt auch gleich in den ersten Song ein. Bevor die erste Gitarre zu hören ist, wimmelt es von unterschiedlichsten Orchesterinstrumenten, welche langsam aber sicher Spannung aufbauen. Diese wird durch die ersten Gitarrentöne von „I Came To Rock“ aufgelöst, die klassischen Musiker bieten hier den ursprünglichen Instrumenten gut Paroli und unterstützen diese treffend und passend. Auch das zweite Lied wird wieder orchestral eingeleitet. Mit zunehmender Spieldauer tritt das Orchester jedoch immer stärker in den Hintergrund. Man kann es noch klar vernehmen, der Schwerpunkt liegt jedoch eindeutig auf Gitarre und Bass. Jorn ist präsent und überzeugend wie immer. Abzüge muss es also für das zunehmende Zurücktreten der Streicher geben. Das Album ist klassisch aufgebaut: Nach schnelleren Openern kommen etwas langsamere Balladen, bevor am Ende nochmals Gas gegeben wird. Dies alles bewegt sich eher im Midtempo-Bereich und wird durch „The Mob Rules“ als letztes Lied gekrönt. Daneben stechen „I Came To Rock“ und „War Of The World“ heraus, welche einen guten Einstieg in das Album ermöglichen. Die Frage muss gestattet sein: Braucht es ein Studioalbum, welches Metal mit Orchester verbindet? Dass dies mehr oder weniger gelungen sein kann, zeigen einige Beispiele aus der Vergangenheit. Ebenso sind aber auch Negativbeispiele nicht von der Hand zu weisen. Hätte, wenn und sollte sind nur schlechte Ratgeber, nur warum hat man die Songs nicht live vor Publikum und mit Orchester eingespielt? Diese Frage bleibt wohl unbeantwortet. Insgesamt ist die Platte sicherlich solide und jeder, der auf Jorns Stimme steht, bekommt hier über eine Stunde überzeugende Arbeit geliefert, die man jedoch noch überzeugender hätte umsetzen können. Der Meister selbst ist der Ansicht, dass einige Songs durch das neue Arrangieren frischer herüberkommen. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Den grinsenden Moderator steckt Jorn mit dieser CD locker in die Tasche. | ||||||||||||||||||
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