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Cover von Joy -- Under The Spell Of Joy
Band: Joy Homepage  Metalnews nach 'Joy' durchsuchenJoy
Album:Under The Spell Of Joy
Genre:Blues / Bluesrock, Hard Rock, Psychedelic
Label:Tee Pee Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:29.08.14
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"Schwurbelgniedelwaber"

JOY aus San Diego passen zwar einerseits wunderbar in die vorherrschende Retro-Blues-Welle, könnten aber andererseits durch ihre rabiate Konsequenz den ein oder anderen Schöngeist abschrecken. Auf ihrem zweiten Album [das selbstbetitelte Debüt erschien 2012] „Under The Spell Of Joy“ weht ein sehr ruppiger, psychedelischer, ausufernder und teils fast noisiger Wind, der dem ein oder anderen unbedarftem Hörer schon zu viel des Guten sein könnte.

Erst beim vierten Track „Evil“ packen JOY wirklich klassischen Klischee-Blues aus [auch wenn der Song gegen Ende kurzzeitig aus dem Ruder läuft], da hat man als Hörer nach dem Intro „Under The Spell“ schon die beiden, jeweils über sieben Minuten langen Walzen „Miles Away“ und „Confusion“ hinter sich. Die beiden Tracks schillern in allen möglichen Farben, überzeugen mit enthemmtem Endlos-Soli-Gegniedel von Sänger/Gitarrist Zach Oakley, repetitiven Drumgewittern samt ständigen Cymbal-Teppichen und verzerrtem Bass-Gewaber. Das Ganze bietet das Trio mit einer erfreulich hohen Energie-Level und purer Spielfreude dar. Wenn bei „Confusion“ dann auch noch ein Saxophon gegen die druckvoll, aber mit der nötigen Portion Dreck produzierte Wall of Sound anzukommen versucht, dann man sich ein irres Lächeln nicht verkneifen. Klar, JOYs Sound basiert auf alten Recken wie BLUE CHEER oder JIMI HENDRIX, aber JOY gehen in Sachen Psychedelik und Härte viel, viel weiter. So erinnert einiges auf „The Sound Of Joy“ gar an MONSTER MAGNET zu „Spine Of God“/“Tab 25“-Zeiten [also 1991] oder HAWKWIND [deren Nik Turner besagtes Saxofon bei „Confusion“ eingespielt hat]. Die restlichen Tracks von „The Sound Of Joy“ gehen dann auch, bis auf das akustisch gehaltene „Death Hymn Blues“, eher in Richtung der ersten beiden Tracks, ergo: Wirklich viel klassischen Blues Rock gibt es auf diesem Album nicht zu hören, stattdessen Psychedelic Rock mit bluesiger Würze.

„The Sound Of Joy“ ist kein kommender Klassiker, aber eine sehr unterhaltsame, mit sehr viel Leidenschaft dargebotene Angelegenheit für zwischendurch. Außerdem hört man dem Teil zu jeder Sekunde an, dass JOY ganz bestimmt eine sehr famose Live-Band sind.

Trackliste:
01. Under The Spell
02. Miles Away
03. Confusion
04. Evil
05. One More Time
06. Driving Me Insane
07. Death Hymn Blues
08. Back To The Sun
Spielzeit: 00:46:00

Line-Up:
Zach Oakley – Vocals, Guitar
Justin Hulson – Bass
Paul Morrone – Drums
Michael Siegl [nnnon]
22.08.2014 | 15:50
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