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Cover von Jucifer -- L’autrichienne
Band: Jucifer Homepage Jucifer bei MySpace.com Metalnews nach 'Jucifer' durchsuchenJucifer
Album:L’autrichienne
Genre:Alternative, Noisecore, Rock
Label:Relapse Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:14.03.08
CD kaufen:'Jucifer - L’autrichienne' bei amazon.de kaufen
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"Mainstream ist so langweilig!"

Da sind sie wieder, die beiden extravaganten Avantgarde-Rocker von JUCIFER. Amber Valentine und Edgar Livengood haben für ihre neue Scheibe, „L’autrichienne“, sage und schreibe 21 neue Songs aufgenommen und zelebrieren wiederum eine musikalische Vielfalt, die von Alternative über Rock, Stoner und Doom bis zu Noisecore reicht.

Was anfangs konfus und unzusammenhängend erscheinen mag, ergibt jedoch schnell ein schlüssiges Bild eines Duos, das ums Verrecken keine Kompromisse eingehen möchte und kaltschnäuzig einfach sein Ding durchzieht. Kein Wunder also, dass sich diese musikalische Rundreise ebenso in Ambers Gesang widerspiegelt, da sie mal ruhig und sanft oder mit rauchiger Stimme flüstert, dann wiederum total ausflippt und durch die Gegend kreischt und brüllt, dass man beinahe nachschauen möchte, ob sich noch die richtige CD im Player befindet. Was die Instrumentalfraktion betrifft, so stehen sehr entspannte und zum Teil akustische Alternative-Nummern neben fies-schleifenden Doom-Brocken, während auch mal wild entschlossen der Noisecore, ja, fast schon Grindcore, ausgepackt wird, dass es kracht und knallt im Hause JUCIFER. Abwechslung steht durchgehend ganz oben auf der Liste der beiden Protagonisten, sodass sich die Touren mit MASTODON, MELVINS und HIGH ON FIRE problemlos erklären lassen, aber auch gewisse Ähnlichkeiten mit zum Beispiel WHITE STRIPES, PJ HARVEY oder MY BLOODY VALENTINE und dem Shoegazer-Genre aufzufinden sind.

„L’autrichienne“ strotzt nur so vor Abwechslungsreichtum, stellt aber gleichzeitig eine zumindest anfangs schwer verdauliche Mischung dar, auf die man sich erst einmal in Ruhe einlassen muss bzw. sollte. Und ganz egal, ob man jetzt mit beispielsweise Alternative Rock an sich nicht viel anfangen kann, ist es doch die erwähnte Kombination, die erstaunlicherweise prima funktioniert und somit zu 21 vielschichtigen und gut miteinander harmonierenden Songs führt. Daumen hoch für JUCIFER, die sich übrigens im Mai mit TODAY IS THE DAY in unseren Gefilden auf Tour befinden werden.

Trackliste:
01. Blackpowder
02. Thermidor
03. To Earth
04. Deficit
05. Champ De Mars
06. Fall Of The Bastille
07. To The End
08. Armada
09. L'autrichienne
10. Behind Every Great Man
11. October
12. Birds Of A Feather
13. Traitors
14. The Law Of Suspects
15. Noyade
16. The Mountain
17. Window [Where The Sea Falls Forever]
18. Fleur De Lis
19. Procession A La Guillotine
20. Coma
21. The Assembly
Spielzeit: 01:11:12

Line-Up:
Amber Valentine – Guitar, Vocals
Edgar Livengood – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero] | 13.05.2008 | 19:39

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