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Band: Judas Priest Homepage Judas Priest bei Facebook Metalnews nach 'Judas Priest' durchsuchenJudas Priest
Album:Battle Cry
Genre:Heavy Metal, NwobHM
Label:Sony BMG
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:25.03.16
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"Die Schlacht von Wacken"

Nachdem sie sich auf der treffend „Epitaph“ betitelten Tournee eigentlich verabschieden wollten, stellten die britischen Heavy Metal-Mitbegründer JUDAS PRIEST fest, dass sie viel zu viel Spaß an der Sache haben und machten mit „Redeemer Of Souls“ lieber ein neues Album. Die nachfolgende Tour führte sie am 1. August 2015 auch aufs „Wacken Open Air“ - ein Auftritt, der nun unter dem Namen „Battle Cry“ in Ton und Bild zu haben ist.

Während JUDAS PRIEST auf der „Epitaph“-Tour einen Querschnitt ihrer gesamten Schaffensgeschichte boten und damit auch manch selten gehörte Nummer um der Nostalgie willen mit ins Programm aufnahmen, geht es in Wacken weitaus traditioneller zu. Auf ihrer aktuellen Platte „Redeemer Of Souls“ befinden sich allerhand gute Songs, allerdings muss das Publikum hier mit gerade mal drei davon Vorlieb nehmen – das ist einerseits ein bisschen schade, aber andererseits auch verständlich, schließlich ist die Spielzeit bei einem Festivalauftritt strikt begrenzt. Daneben gibt es eine absolut anständige Auswahl an JUDAS PRIEST-Dauerbrennern, wobei übliche Verdächtige wie „Metal Gods“, „Breaking The Law“ oder „Electric Eye“ natürlich nicht fehlen dürfen und hier so gut wie eh und je präsentiert werden. Die größte Überraschung stellt „Devil's Child“ von „Screaming For Vengeance“ dar, ansonsten bewegt sich die Setlist hier ausschließlich innerhalb erwartbarer Bahnen. Daran ist auch absolut nichts verkehrt, wenngleich mit „The Sentinel“ wenigstens ein Evergreen der Briten schmerzlich vermisst wird. Interessanter als die Songauswahl ist ohnehin, ob JUDAS PRIEST, die den verdienten Ruhestand ja gerade noch um ein paar Jahre verschoben haben, live noch immer überzeugen können. Und siehe da: Die britischen Metal-Urgesteine spielen auf „Battel Cry“ ein in jeder Hinsicht gelungenes Konzert. Neuzugang Richie Faulkner konnte ja bereits auf der vermeintlichen Abschiedstour der Truppe als in jeder Hinsicht fähiger Nachfolger von K.K. Downing überzeugen und macht auch hier weiterhin alles richtig. Dabei fällt auf, dass sein Spiel etwas moderner geprägt ist als das seines Vorgängers – mehr Shred, weniger Blues – und so bietet der Mann mit seinen ultrapräzisen Gitarrenläufen einen schönen Kontrast zum eher traditionellen Spiel von Glenn Tipton. Und dann ist da ja noch Rob Halford: Der „Metalgod“ musste sein Können ohnehin zu keiner Zeit verstecken, klingt auf „Battle Cry“ aber noch besser als auf der ebenfalls hervorragend gemeisterten „Epitaph“-Tour. Altersbedingt funktionieren seine Screams nicht mehr so gut wie 1990 und so klingt er bei „Painkiller“ eben wie der Heavy Metal-Pumuckl, aber ansonsten bietet die Gesangsleistung von Mr. Halford hier keinerlei Grund für Kritik – insbesondere Nummern wie „Beyond The Realms Of Death“ oder „You've Got Another Thing Coming“ meistert der Mann trotzt fortschreitendem Dienstalter auf beeindruckende Art und Weise. Im Hinblick auf die Live-Atmosphäre geht „Battle Cry“ ebenfalls in Ordnung: Wie bei modernen Mitschnitten üblich kommen JUDAS PRIEST so druckvoll wie im Studio aus den Boxen, allerdings ist das Publikum stets gut dazugemischt und im entscheidenden Moment bestens zu hören. Auf der CD-Fassung des Mitschnitts wurde die Publikumsinteraktion von Rob Halford etwas zusammengekürzt, was jedoch vom ausladenden Jam in „You've Got Another Thing Coming“ aufgewogen wird und so ist „Battle Cry“ ein authentisches und hochwertiges Live-Dokument geworden.

Live-Alben gibt es von JUDAS PRIEST wahrhaftig mehr als genug, aber bis auf wenige Ausnahmen hat jedes davon seine Berechtigung. Nachdem sie mit „Redeemer Of Souls“ ein grundsolides Album vorgelegt haben, ist es nur gut und richtig, wenn die Band ihren wiederentdeckten Elan auch auf einem zugehörigen Live-Mitschnitt festhalten. Wie „Battle Cry“ zeigt, ist das „Wacken Open Air“ dafür genau der richtige Ort, weshalb JUDAS PRIEST-Fans mit diesem Live-Dokument nichts falsch machen können.

Trackliste:
01. [Intro] Battle Cry
02. Dragonaut
03. Metal Gods
04. Devil's Child
05. Victim Of Changes
06. Halls Of Valhalla
07. Redeemer Of Souls
08. Beyond The Realms Of Death
09. Jawbreaker
10. Breaking The Law
11. Hell Bent For Leather
12. The Hellion
13. Electric Eye
14. You've Got Another Thing Coming
15. Painkiller
Spielzeit: 01:15:37

Line-Up:
Rob Halford - Vocals
Glenn Tipton - Guitar
Richie Faulkner - Guitar
Ian Hill - Bass
Scott Travis - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
04.04.2016 | 14:02
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