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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Judas Priest -- Redeemer Of Souls
Band: Judas Priest Homepage Judas Priest bei Facebook Metalnews nach 'Judas Priest' durchsuchenJudas Priest
Album:Redeemer Of Souls
Genre:Heavy Metal, NwobHM
Label:Sony Music
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:11.07.13
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"Zurück zum Stahl"

Geht man bis ganz zu ihren Anfängen zurück, dann sind JUDAS PRIEST jetzt bald 45 Jahre im Geschäft. 45 Jahre!!! Das sind nahezu fünf Jahrzehnte. In dieser Zeit haben die Herren um „Metal God“ Rob Halford musikalisch und auch in Sachen Auftreten den Heavy Metal maßgeblich mitgeformt - Nieten, Leder, Motorräder, Screams und typisch „britische“ Riffs sind noch heute die wichtigsten Zutaten für echten Metal. Sechs Jahre nach ihrer letzten Platte „Nostradamus“ entfesseln die englischen Urgesteine mit „Redeemer Of Souls“ endlich ihr neues Werk.

Besagtes „Nostradamus“ wurde von ihrer Anhängerschaft nicht gerade überschwänglich aufgenommen und auch mit sehr viel Objektivität muss man wohl zugeben, dass jenes überblähte Mammutwerk wohl kaum die Sternstunde der Briten bedeutete. Aber egal, wie sehr JUDAS PRIEST selbst hinter jenem Experiment stehen, die Band betonte stets, dass „Nostradamus“ eben genau das war: Ein Experiment. Mit „Redeemer Of Souls“ gehen die Engländer nun keinerlei Risiken ein und kehren ganz und gar zum britischen Stahl zurück. Wer also glaubte, nach „Nostradamus“ wäre Halford und Konsorten die Luft ausgegangen, der wird hier eines Besseren belehrt: Los geht’s mit „Dragonaught“, das mit einem sägenden, ja geradezu angriffslustigen JUDAS PRIEST-Riff aus dem Bilderbuch einsteigt und sich sodann als ebenso kraftvolle wie treibende Hymne entpuppt. Bereits hier zeigt sich: Rob Halford ist einmal mehr bestens bei Stimme. So gut sogar, dass er das rabiate „Halls Of Valhalla“ mit einem mächtigen Scream einleiten kann – altersbedingt gibt es derlei auf „Redeemer Of Souls“ zwar nur selten zu hören, aber in geringer Dosis scheint das nach wie vor zu funktionieren – Respekt! Insgesamt gehen JUDAS PRIEST mit ihrem neuen Album wie eingangs behauptet vornehmlich auf Nummer sicher und knüpfen ziemlich genau da an, wo sie mit „Angel Of Retribution“ aufgehört haben. Somit ist „Redeemer Of Souls“ zu keinem Zeitpunkt so gut wie „Painkiller“, „Defenders Of The Faith“ oder andere stilbildende Alben der Herren von der Insel, hängt ein Machwerk wie „Nostradamus“ aber um Längen ab und beweist obendrein einiges an Einfallsreichtum. Mehrmaliges Hören offenbart immer wieder tolle Einfälle wie großartige Melodieläufe und Leadgitarren, die einfach stets zum richtigen Zeitpunkt kommen. Dabei ist es offensichtlich, dass Neuzugang Richie Faulkner nicht nur live frischen Wind in die Band bringt, denn auf „Redeemer Of Souls“ frickeln Mr. Faulkner und Glenn Tipton so frisch und ungehemmt um die Wette, wie man es bei den Engländern lange nicht mehr gehört hat. Auch die Abwechslung kommt nicht zu kurz, denn selbst nach 44 Jahren besteht bei JUDAS PRIEST noch Raum zur Entwicklung: Während Songs wie „Battle Cry“ oder das programmatisch betitelte „Metalizer“ - ein Songtitel, den sich wahrlich nur diese Band erlauben kann – Fans von Alben wie „Painkiller“ zuspielen, gibt’s mit „Crossfire“ zunächst arschcoolen Bluegrass, der später in eine LED ZEPPELIN-Hommage umschlägt, die in jeder Note die 70er atmet. Dazwischen verbergen sich mit „Down In Flames“ und „Hell & Back“ zwar auch zwei für JUDAS PRIEST-Verhältnisse reichlich generische Nummern, aber insgesamt decken die Briten hier in Sachen Songwriting ein verdammt breites Spektrum ab und klingen stets authentisch und frisch. Mit dem ruhigen, melancholischen „Beginning Of The End“ findet das Album dann nach über einer Stunde einen gleichsam passenden wie seichten Abschluss, der fast ein bisschen traurig stimmt. Hinzu kommt, dass „Redeemer Of Souls“ auch mit einer Bonus-CD ausgeliefert wird, die fünf weitere Songs enthält, von denen mit dem cool rockenden „Snake Bite“ mindestens einer auch auf die reguläre Platte gedurft hätte.

Nein, „Redeemer Of Souls“ ist kein neuer Meilenstein. Warum auch? Davon gibt es im Backkatalog vom JUDAS PRIEST wahrlich genug. Die Platte bedeutet jedoch eine Rückkehr zu der Form, die die Band zu „Angel Of Retribution“ hatte und das ist vollkommen in Ordnung. Obendrein ist „Redeemer Of Souls“ ganz hervorragend produziert, was zusammen mit der unbeschwerten Frische, die JUDAS PRIEST auf dieser Platte an den Tag legen, ein in jeder Hinsicht hochwertiges Album ergibt, das keinen Fan des „Metal God“ enttäuschen wird.

Trackliste:
01. Dragonaught
02. Redeemer Of Souls
03. Halls Of Valhalla
04. Sword Of Damocles
05. March Of The Damned
06. Down In Flames
02. Hell & Back
08. Cold Blooded
09. Metalizer
10. Crossfire
11. Secrets Of The Dead
12. Battle Cry
13. Beginning Of The End

Bonus Disc:

01. Snakebite
02. Tears Of Blood
03. Creatures
04. Bring It On
05. Never Forget
Spielzeit: 01:02:03

Line-Up:
Rob Halford - Vocals
Glenn Tipton - Guitar
Richie Faulkner - Guitar
Ian Hill - Bass
Scott Travis - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
13.07.2014 | 23:29
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